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Kidogo Gepard
acinonyx jubatus




Dabei seit: Februar 2002
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Beiträge: 518
Kidogo Gepard ist offline
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hmmm *bekommt gerade zweifel, ob er sich denn so undeutlich ausgedrückt hat, dass man seine worte noch einmal wiederholen musste.. aber sei es drum, denn er hat einen plan...*

wollt ihr ihn hören?
ja? nagut, here we go
wir gehen nach leipzig, brandschatzend, meuchelnd und frauen vergewaltigend, werden in den dortigen zoo eindringen, den zoodirektor zu unserer geisel machen. anschliessend werden wir ihn zwingen, all sein jahresbudget für neue gehegebaumassnahmen zu verwenden und stellen uns dann mit stolz geschwellter brust vor die fertigen territorien und sehen dabei zu, wie alle vorhandenen tiere über den jordan gehen, weil nun kein geld mehr übrig ist, als dass man noch für nahrung sorgen könnte. das hat aber auch vorteile, denn nun brauchen wir uns nicht mehr über zu kleine gehegegrössen auszulassen, denn der tod war schneller...

geile idee helmut, stimmts? wie... gefällt euch nicht?
dann hört verdammt nochmal auf hier rumzuflennen und jeden zoo in den dreck zu ziehen, wenn ihr nicht mal vorschläge machen könnt, woher das geld kommen soll. helmut, fahre du nach leipzig... gehe vorran mit gutem beispiel und fang an... FANG ENDLICH AN... zu graben, setze den ersten beschissenen spaten in die trockene erde und helfe mit... und labere nicht alles zu boden...

klar ist einiges im argen, aber das stetige herumgemaule macht uns unglaubwürdig... man wird uns anlasten, wir seien nie zu frieden und machen unsere bemühungen selbst kaputt...

gehe los helmut, bringe sie alle um und du wirst deinen frieden haben. kannst du es nicht, dann hilf mit, die umstände zu verbessern...

na wie hört es sich an, wenn da einer ist... ein kidogo.. der nur redet und alles besser weiss? sehr frustrierend, gell? weil es nämlich auch nichts bringt...

15.03.2002, 19:13
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Tigerfreund
-




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Rate doch mal...

Beiträge: 206
Tigerfreund ist offline
  Tja was das nu wieder soll...Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ich glaube ich brauche mich hierzu nicht weiter zu �u�ern bis auf:

Zoos sind f�r Menschen gebaut. Deshalb sind die Tiere im Knast und die gaffende Meute drumherum. Deshalb wird alles getan, um den Menschen zu gefallen, selbst wenn dabei Tiere verschlissen werden. Die sind Mittel zum Zweck.
Dies kann man auch sehr gut an den meist veralteten Anlagen sehen, die nur f�r die Menschen optisch aufgem�belt werden, ohne da� es den Tieren danach wesentlich besser ginge. Geld w�re teils dagewesen, aber daf�r werden neue Dinge gebaut, um noch mehr Tiere vorf�hren zu k�nnen. Schon �fters geschehen mit Lottomillion�ren, die mit ihrem Geld nicht wu�ten wohin.

Ja ich habe mal reingeschaut in die Seite mit der �u�erst netten Fensterdekoration. Ob der L�we davon etwas hat?
Das gesamte Gehege scheint nicht mal so gro� wie unser Garten zu sein. Ganz sch�n bitter f�r L�wen. Kein Wunder also, wenn solche Unf�lle passieren, wie neulich mit der totgebissenen L�win. War zwar woanders aber Verhaltensst�rung PUR! Todgeburten, totgebissene Junge und andere Dinge sind hinreichend bekannt.

Es geht gr��tenteils nicht um Arterhaltung, sondern um Showbusiness. Deshalb auch Jungtiermord, selbst von artgesch�tzten Tieren wie Gro�katzen.
http://www.tigerfreund.de/01/zootiermord.htm

Hier wieder die Frage zum Nachdenken: Warum brauchen Zoos eine Schaustellergenehmigung, wie andere, die ein Karussell oder gar einen Zirkus betreiben? Das sollte einen nachdenklich machen oder?

Erst Heute habe ich wieder mit einem Fachmann aus einem B�renpark telefoniert, der mir sagte, wie willk�rlich dort die Best�nde reguliert werden, ohne da� dabei auf die Tiere geachtet wird. Klar warum auch? Zahlen die etwa Entritt? Nein, die kosten eher. Dann mu� man halt sparen, um noch etwas herauswirtschaften zu k�nnen und davon m�glichst viel!
Was gilt da schon ein Tiger- L�wen- Geparden- oder Leopardenjunges, welches die verhaltensgest�rte Mutter nicht annehmen will. Da wird kurzer Prozess gemacht, weil die Arbeit zu Zeitaufw�ndig und damit zu teuer w�re. Vielleicht sogar mit T61?
http://www.tigerfreund.de/2/kennen_sie_t61.htm

Flaschenaufzucht ist wirklich nur selten anzutreffen und auch nicht nat�rlich. Au�erdem wird dies oftmals wiederum aus Gr�nden des Shobusiness mit Einzeltieren gemacht, w�hrend die anderen "entsorgt" werden.
Wie sch�n, k�nnte man es dem Tier beibringen. Aber solch ein Subjekt ist nach der Ansicht vieler Betriebe eh nur eine Maschine die damit auch nichts abraffen kann.
Ich biete z.B meine Arbeit f�r die Tierzusammenf�hrung Mutter-Kind inklusive Anfahrt/Abfahrt kostenlos an. Glaubt Ihr, ich h�tte darauf wenigstens ein interessiertes Schreiben bekommen?

Was mir nicht einleuchtet Daniel:
Gegen Zirkusse wettern, die Tiere qu�len, dort wirklich gute Arbeit leisten, aber gleichzeitig gut Freund mit Zoos sein wollen, die ihre Tiere, wenn sie sie nicht vorher ermorden, an diese Tierqu�ler verschachern. Wie passt das zusammen? Wie kann man junge Tiger nach China verschieben, die als "Publikumsnagnet" ausgedient haben, wenn man sie nicht los wird? Das habe ich leider alles schon mitbekommen m�ssen...

Ich versuche auch nicht Feuer mit Benzin zu l�schen.

Und Morde an Eisb�ren quasi zu rechtfertigen, die irgendwie aus ihrem Verlies in die Freiheit gelangt sind, finde ich schon ganz sch�n deftig!
Aber vielleicht habe ich das ja auch falsch verstanden?

Also warum sind die B�ren dort hingekommen? Zur Arterhaltung? NEIN! Also was haben Eisb�ren unter Menschen in einer Gro�stadt zu suchen, besondern dann, wenn es ein Leichtes ist, sie dort rauszulassen, so da� ein Gefahrenmoment auftritt und dann nat�rlich die Tiere daf�r herhalten m�ssen?

Also immer Vorsicht mit heissen Eisen, bei denen man nie weiss, an welchem Ende man �berhaupt anfassen darf.

Bis dann.


__________________

Dieser Beitrag wurde von Tigerfreund am 14.03.2007, 10:44 Uhr editiert.

15.03.2002, 17:40
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Kidogo Gepard
acinonyx jubatus




Dabei seit: Februar 2002
Herkunft: Serengeti, hinten links

Beiträge: 518
Kidogo Gepard ist offline
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Hallo Schneeleopard,

na da hast du dir ja ein thema herausgegriffen, aber wirklich...
*rollt mit den augen, setzt sich dann aber vor den schneeleoparden, drückt seine krallen in den sandigen boden und zeichnet lustige dinge*
aber wenn ich ehrlich bin, gibt es hierzu kaum etwas diskutieren, denn wenn wir das ganze mal *5 euro ins phrasenschwein werf* von hinten aufrollen, würden wir uns zuerst fragen, wie es überhaupt sein kann, dass ein tier nachwuchs bekommen hat. stimmt genau, das war die geschichte mit den blumen und bienen...
*wird nun ganz verlegen und zeichnet nur noch wirres zeug in den sandboden*
na gut... die parallelen sind hier nicht immer augenscheinlich, aber das gibt mir an dieser stelle die möglichkeit, von einem recht gebrauch zu machen, welches hier alle gern und oft zu nutzen scheinen und weil dem so ist, tue ich das auch, mache werbung in eigener sache und verweise ganz offensichtlich und möglichst penetrant auf meine http://www.kidogos-bigcats.de und lege allen neugierigen den menüpunkt "katzensex" nahe... sicherlich geht es hier nur um katzen, aber das stört mich nicht, denn andere machen das auch... *grinst*

"papi, papi... was machen der mann und die frau da im fernsehen?" "ja mein sohn... hmm... so machen's die blumen und bienen."

ich wich vom thema ab, ich entschuldige mich und rekapituliere das bisher wenige gesagte, denn halten wir fest: wenn nachwuchs getötet werden soll, dann brauchen wir erst einmal welchen und den bekommen wir in der regel nur... nee moment, gerade da ja nun nicht... also wir brauchen dafür kopulierende tiere. genau *den faden wieder gefunden hab* und wenn ich von kopulierenden tieren rede und bewusst die plurale form des wortes "tier" verwende, liegt doch die vermutung nahe, dass hierfür immer mindestens 2 tiere benötigt werden. sagt selbst, habe ich recht oder habe ich recht? wie dem auch sei, ich gehe jetzt einmal davon aus, dass dies verhalten zur tierischen arterhaltung nicht erst seit gestern so ist, sodass man als zoodirektor durchaus um die tag und nächtlichen aktivitäten der tiere bescheid weiss, ebenso um die konsequenzen. es ist daher ebenso davon auszugehen, dass nachwuchs stets (es gibt keine 100-%-ig-keiten ich weiss) gewollt ist.

und nun möchte ich zum punkt kommen:
wenn ich als zooleiter gar nicht die kapazitäten, ob in gehegetechnischer oder finanzieller hinsicht, habe, kann ich mir es auch gar nicht leisten, "kosten- und aufwandsintensive" arten paarweise zu halten. tue ich es dennoch, kalkuliere ich nachwuchs ein! wenn ich aber nachwievor keine möglichkeiten habe, den nachwuchs - gerade eben nach dem ersten lebensjahr, wo die tiere oftmals schon elterntiergrösse erreicht haben - unterzubringen?
an diesem punkt unterstelle ich jedem zoodirektor, dass er hier nur noch finaziellen interessen nachgeht (wenngleich ich um manchen zoo weiss, der finanziell nicht sehr gut dasteht), denn jungtiere haben ja so furchtbar grosse augen, runde köpfchen, riesige pfötchen an ihren kleinen beinen und sind noch so tappsig - kindchenschema - funktioniert dann selbst bei menschen noch und was gibt es tolleres für einen zoo als völlig emotional erweichte eltern mit kind, die sich dem bann der jungtiere eben nicht mehr entreissen konnten und sich nur mehr ein "huch, ist der nicht süüüüüüüsss", "niiiiiiieeedlich"... "ach so einen will auch" entlocken lassen. was kann es für ein zoo besseres geben, als quengelnde kinder, die schon am zooausgang darum betteln, nächstes wochenende erneut hierher zu wollen. und nach 7-8 monaten? die bewegungen werden eleganter, die pfötchen passen propotional schon besser zu den beinen, die augen sind verhältnismässiger und der kopf passt endlich zum rest des körpers, bekommt strukturiertere formen... die niedlichkeit ist dahin (und eigentlich finde ich elterntiere weit schöner, weit eleganter als die kleinen - bin ich nun nicht mehr emotional???) nicht nur, dass sie jetzt nicht mehr das kindlich niedliche haben, was den besuchern so zu herzen ging, nein... sie sind jetzt auch mindestens 3 mal so gross, brauchen 6 mal mehr nahrung, wiegen 10 mal mehr, wollen 15 mal mehr platz und zeigen bisweilen aggressive verhaltensmuster... schöne scheisse, her zoodirektor, gell? aber daran hat man dann auch gleich dedacht, denn in einer nacht und nebelaktion werden die tiere dann mal eben um die ecke gebracht (zum glück bin ich gar nicht unterrichtet um die art und weise des mordens - "six million ways to die. choose one!" natural born killers by snoop dogg) oder werden in einen "anderen" zoo umgesiedelt... und wohl im nächsten shredder zu feinstem, gestreiften tiermehl verarbeitet. klingt drastisch und wahrscheinlich wird das genau so sein, denn beweisen kann man doch nur allzu selten etwas und wenn fragen kommen, dann war mal wieder eines der elterntiere nicht bei sinnen und hat kindesmord begangen. ich meine, es sind raubtiere, böööööse, gefährliche bestien... ja, herr zoodirektor, sie müssen wohl recht haben, die tun das nämlich jedes jahr. und so hat das ganze natürlich noch einen vorteil, denn wenn man als mutter keine kinder mehr zu betreuen hat, kann man sich doch wieder vollends den männlichen partnern hingeben, auf dass es pünktlich zum frühjahr wieder kleine, tappsige, kulleräugige, grosspfotige und nur allzu knuddelige jungtiere gibt... "wieso sind die denn immernoch so klein, wie letztes jahr noch" "ja, das sind bonsai kitten (bitte unterlasst es, dieses thema aufzugreifen), die werden nicht grösser" "ach so... hach, was sind die auch zu knuffig..."

nein, ungewollt geschehen paarungen wohl nur selten und nicht zuletzt gibt es möglichkeiten, nachwuchs zu unterbinden. etwa mit getrennten gehegen etwa... sicherlich sieht das nicht sehr publikumswirksam aus... keine tierische familienidylle... tja so ist das. elfi meinte auch, dass sich durch die dauerrolligkeit der getrennten weiblichen tiere (ich spreche hier mal von grösseren katzen) durchaus probleme mit den Ovarien ergeben könnten. aber wir vertrauen da mal auf die medizin und geben dem katzen kiloweise abhilfe schaffende tabletten zu fressen, sehen dabei zufrieden zu, wie sie nun nimmer allzu rollig sind und freuen uns, dass wir die katze durch die chemischen ablagerungen in den nieren kaputt machen. ich liebe happy ends
was, ihr findet das zu derb? ich finde es noch viel krasser, solch ein tier in zoos zu halten und immerwieder für neue zu sorgen, anstatt den verbliebenen ein angenehmes leben zu ermöglichen, es jedenfalls zu versuchen und nach deren ableben die riegel der gehege ein für alle mal zu schliessen, denn dann hätten wir die ganze verdammte scheisse nicht.

und was soll eigentlich das gerede um den zuchtgedanken in zoos? was hat man dann mit den gezüchteten tieren eigentlich vor? wenn jetzt jemand das wort auswildern sagt, dann breche ich hier zusammen und rolle mich vor lachen lordosisch auf dem boden herum, denn bisher hat es nur eine handvoll menschen überhaupt hinbekommen (ich spreche mal wieder von grossen katzen - ihr verzeiht mir meine begrenzte sichtweise) tiere auszuwildern und das auch nur unter sehr engagiertem einsatz. es ist also nicht daran zu denken, dass es je geschehen würde und erstrecht nicht in konsequent hohem maße... das ist doch alles nur gequirlte scheisse.
ich hätte wohl nichts dagegen, wenn man mittels der zootiere (obwohl sie mir schon bei dem gedanken leidtun) eine repräsentative gendatenbank aufbaut... usw... aber ich stelle mich hier hin und behaupte, dass wir noch gar nicht so weit fortgeschritten sind mit unserer kryotechnologie, als dass wir es hinbekämen, zellen über jahre hinweg zu konservieren (man darf mich hier gern berichtigen) und selbst wenn, würden wohl kaum die benötigten kapazitäten zur verfügung stehen. also bleibe ich gebannt vor dem löwengehege stehen, starre regungslos und voller faszination den beiden tieren während den unzähligen kopulationen zu, gleichsam die ungeheuere intensität und kraft spürend, welche hiervon ausgeht, aber dabei auch verdrängend, dass die neugeborenen das erste lebensjahr nicht vollenden werden... wer sind wir... wer, verdammt noch mal sind wir...?

PS: für all jene, die nun nicht alles lesen wollten, hier eine zusammenfassung - nachwuchs in zoos kann nur unter mitwissen der verantwortlichen passieren --> nachwuchs ist gewollt -->entweder man hat die gehegetechnischen vorraussetzungen oder nicht --> wenn nicht, dann sind nur finaziellen interessen zu vermuten --> jungtiere müssen nach ablauf ihres haltbarkeitsdatums sterben!

PS2: solltest du teile des textes für deine seite verwenden wollen, so genügt es, mich als Kidogo Gepard auszuweisen und einen hinweis auf meine url zu machen, weil ich als domain-eigentümer bei der denic verzeichnet bin und da sind adressdaten und name verzeichnet, sodass man soetwas nicht noch unnötigerweise im www breittreten muss, danke.

Dieser Beitrag wurde von Kidogo Gepard am 15.03.2002, 13:02 Uhr editiert.

15.03.2002, 12:27
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Appaloosa
Löwe




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Appaloosa ist offline
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****deleted****


__________________
MfG Appaloosa

Dieser Beitrag wurde von Appaloosa am 15.03.2002, 12:26 Uhr editiert.

15.03.2002, 12:25
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PetraB.
Alpha-Wolf




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PetraB. ist offline
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Meine Meinung:

Grundsätzlich sehe ich keinen Sinn in der Haltung von Tieren in Zoos. Zugeständnisse könnte ich hier nur bei solchen Tieren machen, deren Überleben in der Natur schwer oder nicht mehr möglich ist, deren Existenz also wirklich bedroht ist, jedoch einzig unter der Voraussetzung, dass eine tiergerechte Unterbringung unter annähernd natürlichen Bedingungen gewährleistet ist.

Jungtiertötung:

Dazu, vom Grundsatz her, wieder ein klares NEIN. Zwar gehört die Fortpflanzung zu den natürlichen Bedürfnissen eines jeden Lebewesens, da Zoos jedoch ohnehin das gesamte Dasein ihrer Bewohner steuern, kann hier ebensogut gesteuert werden.

Wenn man allerdings bedenkt, dass in der Natur auch Tiere sterben müssen, um anderen Tieren das Überleben möglich zu machen, wäre es zu akzeptieren, solche Nachzuchten, die in die Nahrungskette einfließen könnten, auch in diese einfließen zu lassen.

Über die wahren Ziele, die Zoos mit der Zucht verfolgen, lässt sich nur spekulieren.

Ich persönlich unterstelle in den meisten Fällen rein wirtschaftliche Interessen, will heissen: Zoos nutzen die Nachzuchten, um die Besucherströme fliessen zu lassen, um die Kassen zu füllen, um eventuell durch den Verkauf der Nachzuchten an Zirkusse ein zweites Mal Profit herauszuschlagen ...

Die vielgepriesenen Erhaltungszuchtprogramme machen für mich keinen Sinn, wenn nicht einmal ansatzweise das Ziel einer Auswilderung erkennbar ist, abgesehen von einigen wenigen Projekten, wo vielleicht tatsächlich bei europäischen Wildtieren der Versuch unternommen wurde.


__________________

... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

15.03.2002, 09:44
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Daniel
(Gast)




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Jungtiertötung in ZoosAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hallo liebe Freunde,

Für meine neue Seite www.zootierhaltung.de.vu möchte ich natürlich auch das brisante Thema "Jungtiertötung" aufgreifen. Dafür suche ich sachlich, konstruktive Stellungnahmen, die ich bei mir dann veröffentlichen werde.

Schickt mir einfach ne Mail mit Eurem Namen und Wohnort an

schneeleopard21@hotmail.com

Da ich auch die Stellungnahmen der Zoos (soweit ich sie denn erhalte) veröffentliche, ist es vielleicht möglich das Idealfall eine Disskussion mit den Zoos zustande kommt.

Ok, mag sein das es nicht so funktioniert wie ich mir das vorstelle aber dann habt Ihr zumindest Eure Meinung abgegeben.


beste Grüsse
Daniel

-stets gegen Fanatismus

15.03.2002, 03:42
 
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