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Sesshoumaru
sama




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Jugend verkennt Aids-GefahrAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Jugend verkennt Aids-Gefahr
Keine Entwarnung: Das HI-Virus breitet sich rasend schnell aus – nicht nur in Afrika / Nahezu die Hälfte der Neuinfizierten unter 30 Jahre
Von Michaela von der Heydt

Bundesregierung und Ärzte warnen vor einer wachsenden Sorglosigkeit gegenüber der tödlichen Immunschwächekrankheit Aids. Insbesondere bei Jugendlichen und in Ostdeutschland mehrten sich Hinweise, dass das Schutzverhalten sinkt, sagte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) gestern in Berlin.

Eigentlich müsste jeder wissen, wie er sich vor einer Infektion mit dem HI-Virus schützen kann. Vor allem mit Kondomen beim Sex. Seit Jahren schauen uns die »Pariser« in allen Farben auf riesen Posterwänden an und erinnern daran: »Mach’s mit«. Doch die präventive Aufklärung vor dem weiterhin bestehenden Aids-Risiko wird offenbar immer häufiger übersehen. »Die Bombe tickt noch«, erklärte Bernhard Bieniek vom »Arbeitskreis AIDS Niedergelassener Ärzte Berlin« am Donnerstag in Berlin.

Die Sorglosigkeit und die neuen Risikogruppen, wie ostdeutsche Jugendliche und Migranten aus Osteuropa, seien ein enormes Problem. Die HIV-Infektionsraten gerade bei jungen Menschen in Deutschland nehmen zu. Vor allem in den neuen Ländern ist in den vergangenen sechs Monaten die Zahl der Ansteckungen gestiegen: 43 Prozent der Neuinfizierten sind dort laut dem Halbjahresbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) jünger als 30 Jahre. Eine Ursache für die wachsende Sorglosigkeit in Ostdeutschland ist auch historisch bedingt: Als vor 20 Jahren die ersten Aids-Fälle bekannt wurden, saß den Menschen in westlichen Metropolen die Angst vor einer Infektion und einem schnellen Tod in den Knochen. Dies habe es so in der DDR nicht gegeben, sagte Bieniek.

Erstaunlich sei, dass gerade in der Gruppe junger Menschen die Ansteckungsraten steigen, obwohl sie mit einer massiven Aufklärungswelle über Aids aufgewachsen sind. Daher müssten hier neue Wege gegangen werden, meinen die Experten. Künftig sollen mehr Jugendliche an der Werbung für Kondome und Kinospots beteiligt werden. Vielleicht treffen die Teens dann den richtigen Ton für ihre Altersgenossen, hofft Bieniek. Wenigstens neun Millionen Euro würden auch 2005 für Präventionsmaßnahmen bereitgestellt, so Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt.

Weitaus schlimmer als in der Bundesrepublik sieht die Aids-Lage in Osteuropa aus. Als »katastrophal« bezeichnete Bieniek die Ausbreitung des HI-Virus dort. Diese Entwicklung sei nur noch mit Afrika zu vergleichen«. Hier müsse schnellstens gehandelt werden.

»Alles, was heute versäumt wird, schlägt sich morgen in unserer Statistik nieder.« In Ländern wie Weißrussland, der Ukraine, der Russischen Föderation aber auch im EU-Beitrittsstaat Estland hat sich das HI-Virus explosionsartig ausgebreitet. Im Weltvergleich hat diese Region derzeit die höchsten HIV-Zuwachsraten. Osteuropäische Experten gehen davon aus, dass sich 2002 dort 280.000 Menschen neu infiziert haben. Und die Weltgesundheitsorganisation WHO hat hochgerechnet, dass allein in der Ukraine mittlerweile 600000 Menschen HIV-positiv sind. Bieniek, der auch Sprecher der im September beginnenden Konferenz »HIV im Dialog« ist (www.hiv-im-dialog.de), forderte von Ulla Schmidt ein größeres Engagement der Bundesregierung. Für die Situation in Osteuropa fühle sich hier keiner zuständig: Das Gesundheitsministerium nicht, weil es Ausland ist, das Außenministerium nicht, weil es sich um Gesundheit handelt und das Entwicklungsministerium nicht, weil es sich nicht um Entwicklungsländer handelt.

Ministerin Schmidt konnte nur darauf verweisen, dass Deutschland für einen Fonds zur Aids-Bekämpfung in Osteuropa und Zentralasien 300 Millionen Euro bereit stelle. Kritiker haben diese Summe seit langem als zu gering bemängelt. Scharfe Kritik teilte Schmidt dafür an die Pharmaindustrie aus.

Sie müsse verantwortungsvoller mit Werbung für Medikamente umgehen. Es werde vorgegaukelt, problemlos mit der Krankheit leben zu können. »Das ist nicht verantwortungsvoll.«

Quelle: ND-Online


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

27.08.2004, 17:03
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Azyura
Omega-Wolf




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Azyura ist offline
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Ich weiß das es um HIV geht, ich meinte das mit der Immunität... Egal

Ich hab keine Ahnung ob Menschen in Europa gegen HIV immun sein sollen... Ich würde eher tendieren zu nein, aber ihr könnt mich eines Besseren belehren


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a rebell in chaos. a wolf in my soul.

24.04.2003, 21:42
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Kaysha
Katz




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Kaysha ist offline
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nee,azyura,ich glaub nich dass ich den thread verwechselt hab!
wie kommst du darauf...
es geht hier doch um HIV!


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24.04.2003, 21:18
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Azyura
Omega-Wolf




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Azyura ist offline
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@Kaysha:
Ich weiß jetzt nicht worauf du hinaus willst, aber ich denke es gibt genug HIV-Fälle in Europa... Nicht das Menschen dagegen immun sind...

Hab irgendwie das Gefühl das du das mit nem anderen Thread verwechselst?! Bin mir nich so sicher


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a rebell in chaos. a wolf in my soul.

24.04.2003, 12:13
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Kaysha
Katz




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wow Lucky LIon,ich hab darüber noch nie nachgedacht,aber ich denk dass du recht hast!
nur mit einem stimme ich nicht überein,nämlich dass es schon in 100 jahren ist,das is doch echt zu früh!

zu HIV:
hab ich das richtig verstanden dass auch menschen in europa dagegen inmun sind????


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22.04.2003, 21:57
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Lucky Lion
Löwe




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Lucky Lion ist offline
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Oh, ich glaube da muss ich auch noch mal ganz kurz etwas zu sagen (und ich weiss dass ich vom Thema abkomme... Sorry):

@Ozelot: Ok, ich will mal versuchen das näher zu erklären warum ich glaube, dass es in hundert Jahren keine Menschen mehr gibt. Es ist stark vereinfacht aber vielleicht ist es verständlich genug:

Wenn man mal in die Vergangenheit zurückschaut und sich die Alleinherscher dort ansieht, kann man bei allen diesen ein gleiches Schema erkennen. Sie haben ALLE brutal regiert, das Volk musste leiden nur ihnen SELBER ging es gut. Als aktuelles Beispiel kann man Saddam Hussein sehen, der genauso ist.

Und wie lässt sich das nun auf die heutige Situation der Menschheit übertragen? Nun, dazu muss man sich vorstellen, dass die Menschheit den Alleinherrscher darstellt. Wir Menschen haben durch unsere Technologie keinen einzigen natürlichen Feind mehr (außer uns selbst) und man kann deshalb sagen, dass wir die Alleinherrscher auf diesem Planeten sind. Das Volk sind alle anderen Lebewesen: Die Tiere. Und auch die Natur allgemein, auf die weder bei alleinherrschern noch bei uns Menschen rücksicht genommen wird. Es gibt zwar Ausnahmen unter uns Menschen die Gutes tun, doch es sind leider viel zu wenige.

Und was ist aus allen Diktatoren bisher geworden? Genau: Sie wurden versucht zu ermorden (das versucht die Natur auch (Stichpunkt: Naturkatastrophen, Krankheiten,...), oder sie wurden bekämpft (Wie Saddam von den USA). Nur leider geht das mit uns Menschen nicht so einfach wie die USA mit Saddam fertig wurde. So, und jetzt nehmen wir mal an, die Diktatoren würden alles überleben und weiter alleinherrschen (so wie es eben mit der Menschheit auch der Fall ist) was würden diese Diktatoren tun? Ganz klar: Sie würden ihr Land rücksichtslos zugrunde regieren, denn da sie nur an ihr eigenes Wohl und nicht an das der anderen denken ist ihnen alles egal was um sie herum geschieht. Es wird rücksichtlos alles zerstört (siehe Irak VOR dem USA Angriff...). Doch die Alleinherrscher machen alle einen Fehler: Sie sind von ihrem Volk abhängig. Ohne ihr Volk könnten sie nicht überleben. Sie zerstören mit ihrem Volk auch sich selbst. Und so ist es mit der Menschheit auch: Ohne die Tiere, die Pflanzen, können wir nicht überleben. Trotzdem wird weltweit weiter zerstört (Regenwald, Umweltverschmutzung....) ohne Rücksicht (Mit Ausnahmen, doch leider wie gesagt viel zu wenige) auf die Folgen.

Was will ich also sagen: Wir Alleinherrscher ohne natürlichen Feinde wollen es UNS immer gemütlicher machen, doch wir zerstören dabei den Planeten und kaum einer denkt mal an ein STOP dieser Zerstörung. Und nach meiner Einschätzung wird es eben keine 100 Jahre mehr dauern, bis dieser Planet zerstört wird (Und wenn es schon nicht die Natur schafft, reicht ja auch schon ein Weltkrieg mit Atom- und Wasserstoffbomben...).

Leider glauben immer noch viele, dass sie nichts dagegen machen können, doch dem ist nicht so: ES GEHT ! Wenn JEDER bei sich damit anfängt werden wir es gemeinsam schaffen auch in tausenden von Jahren noch zu existieren!

Ich hoffe das war verständlich genug?


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

22.04.2003, 20:43
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nettwork
Panthera leo




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Eine gentische Veränderung, die den HI-Virus entschärfen würde, oder ihn abwehren würde, ist theoretisch jederzeit möglich. Die gemeldeten Fälle einer Resitenz können uns ja hoffen lassen.
Ein Faktor ist auch die Größe des Genpools. Auch wenn es in der Vergangenheit sicher mehr Katzen gegeben hat, so wird sie von der Größe der menschlichen Population sicher schon übertroffen. Damit steigt die Chance. Aber leider nur statistisch - also ohne Garantie.


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

21.04.2003, 18:04
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batonga
chatz




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@Lucky Lion: Ich finde deine Meinung etwas sehr pessimistisch. Ich denke sehr wohl, dass die Menschheit in 100 Jahren noch existieren wird.

Und ausserdem denke ich, dass es weit schneller als 1 Mio. Jahre dauern wird, bis ein Antivirus gegen das HIV entwickelt wird. Man schaue sich nur mal die medizinischen Fortschritte in den letzten 200 Jahren an. So viele lebensgefährliche Krankheiten wurden entziffert und ein Gegenmittel gefunden.


Voilà


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Dort wo nur die Sonne scheint ist meistens Wüste.

21.04.2003, 13:50
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PetraB.
Alpha-Wolf




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Es gibt bereits HIV-resistente Menschen:

Zitat:
Das Projekt in Nairobi beruht auf einer sensationellen und geradezu unglaublichen Feststellung, die hier in Majengo, einem Slum von Nairobi, gemacht wurde. Es gibt offenbar Menschen, die gegen das Aids-Virus resistent sind.

Von diesen zwei Frauen, die als Prostituierte arbeiten, ist die eine resistent.

Die Forschung begann 1983. Die Abteilung Mikrobiologie der Universitäten Kenia und Manitoba, Kanada, richteten eine ambulante Klinik im Majengo-Slum ein, um die sexuell übertragbaren Krankheiten zu studieren.

Sehr bald wurde klar, dass nicht alle Frauen gleich auf HIV reagierten. Von den HIV-Positiven wurden viele sehr schnell krank, andere blieben lange gesund. Aber am interessantesten war, dass einige negativ blieben.

Statement Omu Anzala, «Kenia Aids Vaccine Initiative»:
''Als diese Frauen in die Klinik kamen, waren sie HIV-negativ. In sehr kurzer Zeit waren alle positiv. Aber etwa 60 blieben konstant negativ, obwohl sie mit anderen Geschlechtskrankheiten in die Klinik kamen und auch HIV ausgesetzt sein mussten. Und da begannen wir zu vermuten, dass wir es mit einem Phänomen von Resistenz zu tun haben.''

Salome ist eine dieser Frauen, die gegen HIV resistent blieben, obwohl sie andere Krankheiten bekamen. Bei ihr und den andern fand man im Blut einen sehr hohen Anteil an so genannten Killer-T-Zellen, und die Forscher vermuteten, dass diese die Viren abwehrten.

Quelle: NZZ Format


jedoch:

Zitat:
Die nairobischen Prostituierten

Sarah Rowland-Jones und ihre Arbeitsgruppe berichteten,dass seit 1996 sechs der Prostituierten in Nairobi, die - wie gezeigt werden konnte - gegen HIV resistent sind und eine HIV-spezifische Immunität besitzen, sich doch mit HIV infiziert haben. In einer sehr sorgfältigen Untersuchung konnte die Arbeitsgruppe Escape-Mutationen gegen die CTLs als mögliche Erklärung für die Infektionen ausschließen.

Stattdessen stellte sie fest, dass die Sex-Workerinnen mit zunehmendem Alter mehr als zwei Monate lange Arbeitspausen eingelegt bzw. die Zahl der täglichen Kunden deutlich reduziert hatten. Die Arbeitsgruppe stellte die Hypothese auf, dass die Immunität gegen HIV eine hochgradige, annähernd ununterbrochene Antigenstimulation benötigt. Reduzierte sich die Stimulation, verschwand die Immunität schnell.

Quelle: Aidshilfe


aber:

Zitat:
HIV und Pest

In San Diego berichteten Wissenschaftler vom National Cancer Institute (NCI) über eine Gen-Mutation, die gegen HIV resistent macht und wahrscheinlich seine Träger bereits im Mittelalter vor der Pest schützte. Es ist eine Veränderung auf dem Gen CCR5 (auf das die Firma Human Genome Sciences ein Patent beantragt hat), dass nach neuen Ergebnissen bei Vererbung von beiden Elternteilen eine HIV-Infektion verhindert.

Wenn es nur von einem Elternteil vererbt wird, verzögert es den Ausbruch von AIDS durchschnittlich um drei Jahre. Hochrechungen hatten schon gezeigt, dass diese Gen-Mutation für eine Verlangsamung der AIDS-Sterblichkeitsrate sorgen könnte (Vgl. AIDS ist ein globales Problem). In Skandinavien haben 15% der Bevölkerung diese Veränderung auf Gen CCR5, in Mitteleuropa etwa 10%, in Südeuropa 5%, in Afrika und Ost-Asien kommt sie gar nicht vor. Diese Unterschiede sind nicht zufällig, sondern Folge einer dramatischen genetischen Selektion.

Davon ist Stephen O'Brien, Chef des Laboratory of Genomic Diversity beim National Cancer Institute überzeugt. Sein Team entdeckte, dass die Mutation vor ungefähr 700 Jahren stark selektiert wurde - und das war genau die Zeit, als der schwarze Tod durch Europa zog und die Menschen wie die Fliegen sterben ließ. Wer den Gen-Defekt hatte, war besser geschützt und überlebte die Pest-Epidemie, um die Mutation an seine Erben weiterzugeben. Wissenschaftler vom Institut Pasteur in Paris wollen die Hypothese der Amerikaner jetzt überprüfen, indem sie entsprechend mutierte Mäuse mit der Pest infizieren.

Aids-Experten versuchen nun mit dem neuen Wissen entsprechende HIV-Wirkstoffe zu entwickeln. Die Idee ist, einen Hemmer des normalen CCR5-Moleküls als Medikament einzusetzen, der dann wie die Gen-Mutation vor der Infektion schützen soll.

Quelle: heise.de


Ich denke, dass vor diesem Hintergrund der Mensch NICHT 1 Mio. Jahre brauchen wird, um das HI-Virus zu besiegen ... mal ganz abgesehen vom heutigen Stand und dem zu erwartenden weiteren Fortschritt in Forschung und Medizin.


__________________

... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

21.04.2003, 02:43
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Lucky Lion
Löwe




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Lucky Lion ist offline
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@Azyura: Ich bin mir fast sogar sicher, dass es die menschen in den Nächsten 100 jahren schon nicht mehr geben wird, wenn nicht bald ein umbruch stattfinden wird. Schau dich mal um auf der Welt.....

Aber wir kommen vom Thema ab...sorry


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

20.04.2003, 23:51
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