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Thealon
Tripel-As




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Wo immer meine Phantasie mich hinführt

Beiträge: 179
Thealon ist offline
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Naturschutz, oder das natürliche Gleichgewicht aufrechterhaltend, damit argumentieren die Jäger hier wie auch überall. Sie glauben, sie verstünden dieses Gleichgewicht, und erweisen der Natur einen Dienst, indem sie es aufrechterhalten. Dass sie dem genau entgegenwirken scheinen sie jedoch nicht zu verstehen. Hobbyjäger töten Tiere, um eine Überpopulation zu verhindern. So gehen sie tagein tagaus auf die Jagd, immer mit dem guten Gewissen, Herr der Lage zu sein, und nur das zu tun, was ohnehin nötig ist. Das sind die Argumente, auf die sie sich stützen. Wohin die wahren Intentionen zielen, wissen nur sie selbst.
In ihrer Kurzsichtigkeit übersehen sie mit der Zeit, das eine Überpopulation -wenn es sie überhaupt gegeben hat- dann sehr Realitätsfern geworden ist, da der Bestand sich so dramatisch reduziert hat, dass man Hasen schon zu den bedrohten Arten zählen muss. Gerade Jäger mit der Überzeugung, das Richtige zu tun, sollten sich auf dem Laufenden halten, was den Bestand ihrer Beute angeht. Wäre doch schade, wenn es keine mehr gäbe. Dann muss man nämlich andere Tierarten kurz vor die Ausrottung treiben, da sie durch das Verschwinden der Hasen zur Plage geworden sind. Wenn man dann endlich einsieht, dass man es zu weit getrieben hat, fällt sofort auf, dass das Gleichgewicht mächtig ins wanken geriet. Und das, wo man „doch nur helfen wollte“. Wenn sie sich dann noch immer hinter ihren guten Absichten verstecken, kann man ja sehen, welchen Bärendienst sie geleistet haben. Dass sie die Jagd unter Ihresgleichen als Sport ansehen, als Fest vielleicht noch, welches nebenbei der Umwelt dienlich ist, ist das größte Ausmaß der Verblendung. Wenn die Jagd schon nötig ist, warum sollte man keinen Gefallen daran finden? Und so werden mit der zeit sogar die guten Absichten vergessen, und man jagt munter weiter, nur weil es Spaß macht. Mitdenken ist ein Fremdwort geworden, der Verstand wird von der Lust am Töten einfach abgeschaltet.
Willkommen im 21. Jahrhundert...

Thealon


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Grüße an die Zukunft.

22.04.2003, 15:22
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CleanerWolf
Wolf




Dabei seit: Juli 2002
Herkunft: Berlin
Berlin (DE)
Beiträge: 609
CleanerWolf ist offline
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Ich hab von der Doku nur den Schluss, also die Jagdszene gesehen und das kalte Kotzen gekriegt.
Und sowas nennt sich dann noch "Natur- und Artenschutz"


__________________
Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

18.04.2003, 18:55
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Kaysha
Katz




Dabei seit: März 2003
Herkunft: nrw
Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 398
Kaysha ist offline
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ich glaub,ich hab die selbe doku wie imiak gesehen,jedenfalls hab ich was gesehen,da wurde gezeigt wie die jäger die armen hasen,die keine chance hatten,einfach nacheinander abschossen,und wenn es halt net klappte kamen ja diese hunde
das was mich auch noch ärgerte,war dass die jäger den hasen "die letzte ehre"erwiesen!!ja echt super!ersteinmal erbarmungslos abschießen und dann so tun als ob es einen leid tun würde..ja ja ja,alles klar,jäger mit ehre,ja ja ja


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17.04.2003, 22:31
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Imiak
Jungwolf




Dabei seit: März 2003
Herkunft: Tal des flüsternden Windes
Wien (A)
Beiträge: 134
Imiak ist offline
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Ich habe letztens erst eine Dokumentation über Hasen gesehen und dort wurde unter anderem auch gezeigt, wie ein ganzer Trupp von Jägern loszog und ein Tier nach dem anderen niedergeschossen hat, nachdem ihnen zuvor durch das maschinelle Abernten der Felder im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht sowohl Nahrungsgrundlage als auch Deckung genommen worden war. Jeder Schuss ein Treffer... Und wenn doch einmal ein Versuch fehlschlug, erledigten die Hunde den Rest. Wenn ich so etwas sehe, kommt mir echt die Wut hoch, und das nennt sich dann "organisierte" beziehungsweise "legale Hasenjagd". Bei einer Spezies, die gerade wegen der blitzartigen Ernte, auch hierzulande bedroht sind, wenn sie auf offener Fläche sämtlichen menschlichen und natürlichen Feinden schutzlos ausgeliefert sind. Da hört sich das Verständnis irgendwo auf...


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So when the birds fly south
I'll reach up and hold their tails
Pull up and out of here
And bridle the autumn gails
Down to the burning cliffs
To the everlasting rolls
To marry the untold blisses
And anchor this lost soul

>Patrick Wolf, Teignmouth<

17.04.2003, 21:04
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Appaloosa
Löwe




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: L.E. / Germany
Sachen (DE)
Beiträge: 220
Appaloosa ist offline
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In Sachsen gibt es auch nur noch ca. 10.000 Tiere. Die Jäger haben entschlossen, dieses Tier nicht mehr zu jagen. Trotzdem hat sich der Bestand nur stabilisiert.


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MfG Appaloosa

Dieser Beitrag wurde von Appaloosa am 17.04.2003, 20:15 Uhr editiert.

17.04.2003, 20:15
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Black Panthera
the SilverDragon




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: Deutschland
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 630
Black Panthera ist offline
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was ich dann in solchen situationen nicht verstehen..

es heißt überall der hase ist bedroht...
aber es wird immer noch zur jagd geblasen...
selbst bei uns wo es nur selten vorkommt das man einen sieht...
also sowas finde ich dann richtig dreist...

auch scheiße das die myxomathose (oder ist das nur biem kanin???) ...
dieser krankheit könnte man entgegenwikrne...
wie bei der schweinepest...

bedroht erklären aber nicht schüzten...


__________________

In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

17.04.2003, 18:01
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Cat
Streunerin




Dabei seit: März 2002
Herkunft:
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 1174
Cat ist offline
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Zitat:
Wie erklären wir unseren Enkeln, wo die Ostereier herkommen? Ob sie nämlich der Osterhase in zwanzig Jahren immer noch bringt, kann niemand voraussagen. Der Feldhase steht nach wie vor auf der Roten Liste der Artenschützer. Er gilt als "gefährdet", das heißt, er könnte in zwanzig Jahren ausgestorben sein, wenn sich die Bestände nicht wieder erholen.

Immer weniger Hasen
"Im Moment ist die Rammelzeit der Hasen, da bekommt man sie normalerweise gut zu sehen," erzählt Christian Magerl, Artenschutzreferent des Bunds Naturschutz in Südbayern. "Aber heute kann man deutlich weniger beobachten als noch vor ein paar Jahren." Die Hasenbestände in Deutschland sind unterschiedlich stark betroffen. An der Nordseeküste zum Beispiel geht es dem Langohr relativ gut. Hier ist ein Fressfeind der Nager, der Fuchs, seltener. Der Biologe Daniel Hoffmann vom Wildtierkataster in Kiel zählt 80 bis 120 Hasen auf hundert Hektar. Ein wenig weiter im Süden sieht es aber schon wesentlich schlechter aus: Von vier Hasenbabys überlebt nur eins, auf 100 Hektar wurden 35 Tiere gezählt.

Jagd geht zurück
Obwohl Naturschützer dagegen ankämpfen, gehört der Feldhase immer noch zu den Tieren, die gejagt werden dürfen. 400.000 Hasen sterben bundesweit durch die Flinte. "Da hat sich aber schon viel getan," erklärt Bettina Keite vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu). "Im Jahr 1984 zum Beispiel waren es in einer Jagdsaison noch doppelt so viele." Es ist nicht allein die Jagd, die Meister Lampe zu schaffen macht. Viele Hasen sterben im Straßenverkehr, außerdem ist der Nachwuchs durch die Landwirtschaft bedroht.

Landwirtschaft schadet den Jungtieren
Auf Flächen, die maximalen Ertrag bringen sollen, ist für Junghasen kein Platz. Die Nestflüchter ducken sich in eine Mulde, um sich vor Feinden zu verstecken. Ohne Äcker, auf denen im Frühling das Unkraut steht oder Gebüsche am Feldrand sind die kleinen Hoppler ihren Feinden Fuchs und Bussard ausgeliefert. Außerdem finden Hasen auf gedüngten und von Unkraut befreiten Flächen immer weniger Nahrung. Fettreiche Wildkräuter und Gräser, die Hasen brauchen, um ihre Jungen zu versorgen, werden immer seltener.

Hasen mögen Öko
"Wenn Sie dem Osterhasen etwas Gutes tun wollen," lautet der Tipp von Christian Magerl, "kaufen Sie fürs Osterfest Nahrungsmittel aus biologischem Anbau." Untersuchungen beweisen, dass ökologisch bewirtschaftete Flächen artenreicher sind als Felder der konventionellen Landwirtschaft. Deshalb ist Christian Magerl überzeugt: "Unsere Hasen mögen Öko."



OH, Nein, oh nein...... *sniiief*

Quelle: Link


P.S.: hab den text nochmal hierher kopiert, damit er uns net verloren geht.....

17.04.2003, 15:40
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