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Marozi
Panthera leo maculatus




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Hallo Shir Khan,

die Schimpansenpopulation deiner Nachricht stammt aus dem Kongo. Die Riesenaffen um die es in diesem Thread geht, stammen hauptsächlich aus dem Gebiet um Bondo in der Demokratischen Republik Kongo. Zwei verschiedene Staaten, aber beide als Kongo assoziiert (wer sich mit Kryptozoologie beschäftigt, wird dieses Staatendurcheinander verfluchen. Früher hieß es auch noch Belgisch-Kongo usw.)..

Aber apropo: Wer den Bericht im National Geographic aufmerksam durchliest, entdeckt einen alten Bekannten - der Biologe Marcellin Agnagna, der auch in den Berichten um Mokele-Mbembe eine Rolle spielt.


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

Dieser Beitrag wurde von Marozi am 22.04.2003, 10:50 Uhr editiert.

22.04.2003, 10:48
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nettwork
Panthera leo




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Weitere Infos aus dem Internet gibts bei einem Nationalgeographic Artikel vom 14.4.03. Am Ende des Berichts gibt es weiter Links.
Du findest auch unter 'Gorilla gorilla uellensis' bei Google einiges zum Thema.

Zusammenfassend: Scheinbar befinden sich die Forschungen wirklich erst am Anfang. Man weiß über diese Art zu wenig, um sie zuordnen zu können. In Zukunft plant man weitere Forschungen, die Verhalten und Verwandtschaft (über DNA) aufklären sollen.
Bisher war es nicht einfach den Tieren im Regenwald überhaupt nachzuspüren. Bisher verläßt man sich auf einige wenige Hinweise und Fotos.


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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22.04.2003, 09:49
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Sesshoumaru
sama




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Ich weis nicht ob das im Zusammenhang damit steht, aber der Bericht geht um Schimpansen im Kongo.

Zitat:
Die letzten naiven Schimpansen
In einem unzugänglichen Überschwemmungsgebiet im Kongo gibt es noch Schimpansen, die keine Furcht vor Menschen haben.

(jkm) - Seit 1999 beobachten zwei amerikanische Forscher die Affen und berichten nun im "International Journal of Primatology" über ihre erstaunlichen Erfahrungen. Anscheinend haben die Tiere seit dem Abzug eines kleinen Pygmäenstammes keine Menschen mehr gesehen.

Das auffallendste Merkmal der Schimpansen im Goualougo Triangle sei ihre unbekümmerte Neugier, erklärt Dave Morgan von der Wildlife Conservation Society. Bei zwei Drittel aller Kontakte flohen die Schimpansen nicht etwa, sondern starrten die Forscher an und kamen schließlich langsam näher, um einen besseren Blick auf die Fremdlinge zu werfen. Einige droschen mit abgerissenen Zweigen auf den Boden, warfen mit Ästen oder schrien, um die Reaktion der Besucher zu testen. Nicht immer sei die Rollenverteilung zwischen Forscher und Forschungsobjekt klar gewesen, so Morgan.

"So eine überwältigende Neugier Menschen gegenüber wurde bisher in keiner anderen Studie erwähnt", meint seine Kollegin Crickette Sanz von der Washington University in St. Louis, Missouri. Lediglich in etwa zwanzig Prozent der Fälle hätten die Tiere Anzeichen von Nervosität gezeigt oder sich zurückgezogen. "Bisher konnten Forscher erst nach jahrelanger Gewöhnung das Sozialverhalten und den Werkzeuggebrauch der Tiere völlig entspannt studieren", ergänzt Morgan.

Die Unbekümmertheit der Affen lockte auch die legendäre Schimpansen-Expertin Jane Goodall in den zentralafrikanischen Staat. Bislang hatte sie sich ausschließlich auf die Schimpansen im Gombe-Nationalpark konzentriert, wo sie seit 45 Jahren forscht und sich für den Schutz der Tiere stark macht. Ihr Institut hat mittlerweile auch eine Kampagne zum Schutz der Schimpansen im Kongo gestartet.

Kurz nach der Entdeckung der einzigartigen Population wurde das Goualougo Triangle unter Schutz gestellt und ist nun Teil des bereits 1993 gegründeten Nouabalé-Ndoki-Nationalparks. Ursprünglich hatte ein deutsch-schweizerischer Konzern Konzessionen zum Mahagoni-Einschlag in dem Gebiet besessen.

Quelle: Vistaverde.de


Wer bei Google nach "Riesenschimpansen" sucht findet nur einen Treffer - das Tigerforum. Wo findet man den noch mehr Informationen??? (reth. Frage )


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

20.04.2003, 12:33
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Marozi
Panthera leo maculatus




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Nachdem ich die Nachricht von gestern mit heißen Nadeln gestrickt habe, hier eine detailliertere Zusammenfassung der kryptozoologisch bekannten Fakten über riesige Affen des Kongogebietes.

Im Jahr 1900 wurde von einem unbekannten Fremden ein eigentümlicher Schädel im Bili-Wald der Demokratischen Republik Kongo gefunden, der nicht direkt einer Affenart zugeordnet werden konnte. Erst hundert Jahre später, im Jahr 2001, wurde vom National Geographic Radio eine Expedition in den Bili-Wald unternommen, die Bodennester, Fußspuren und diverse andere Hinweise, auf die mittlerweile als Bili-Affen bekannten Tiere, fand. Der Primatologe Richard Wrangham vermutete, es handle sich um eine unbekannte Schimpansenart. Eine Verbindung zu den Kooloo-Kamba aus Zentralafrika liegt zudem nahe.
In Zentralafrika (Gabun, Kamerun und Äquatorial-Guinea) gibt es seit langem Berichte über den Kooloo-Kamba, eine unbekannte Affenart die größer als ein normaler Schimpanse wird und die in einigen Eigenschaften eher an Gorillas erinnert. Die Kooloo-Kamba sind sehr aggressiv, sollen manchmal aufrecht gehen und allein oder in kleinen Gruppen leben. So wurde 1850 von Paul Du Chaillu ein derartiger Affe in Gabun erlegt. Er war kleiner als ein ausgewachsener männlicher Gorilla, jedoch immer noch größer als ein Gorillaweibchen. Allein der Schädel des Tieres blieb bis heute erhalten. Ein Affe namens "Mafuca" wurde 1874 aus der Republik Kongo in den Dresdner Zoo gebracht. Während einige der Meinung waren, es handle sich bei diesem Tier um einen jungen, weiblichen Gorilla, vermuteten andere es handle sich um einen Schimpansen. Sogar ein Hybride beider Arten wurde in Betracht gezogen. Sir Arthur Keith verband "Mufaca" schließlich mit den Berichten um den Kooloo-Kamba. In jüngster Zeit wurde von Zoologen vermutet, dass es sich bei diesem Tier um einen Bonobo gehandelt habe. Einige tote Exemplare fanden ihren Weg seit den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in ein zoologisches Labor in Neu-Mexico.
Die Auswertung der gefundenen Spuren aus dem Kongo dürfte interessant werden, und wer weiß - vielleicht kann die Kryptozoologie demnächst eine weitere Art auf ihrem Konto verbuchen...


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Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

Dieser Beitrag wurde von Marozi am 17.04.2003, 20:12 Uhr editiert.

17.04.2003, 19:47
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Marozi
Panthera leo maculatus




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Schon seit längerer Zeit gibt es Gerüchte über seltsame Affen im Kongo. Diese Affen sehen aus wie sehr große Schimpansen, verhalten sich jedoch wie Gorillas. So bauen sie zum Beispiel Nester am Boden wie diese. Bereits 1908 brachte ein belgischer Offizier mehrere angebliche Gorillaschädel aus dieser Region mit. Erst 1927 wurden diese genauer untersucht und als neue Unterart des Gorillas beschrieben - Gorilla gorilla uellensis. 1970 wurden sie erneut untersucht und als nicht vom westlichen Gorilla zu unterscheiden klassifiziert. 1996 nahm sich der in Kenia lebende Fotograf Karl Ammann wieder dieser Tiere an. Seitdem hat er verschiedenste physische Hinweise dieser Tiere gesammelt - Fußspuren, Kot, Schädel, Nester und auch zwei Fotografien die Schimpansen zeigen, die sich Gorillas verhalten - die momentan noch wissenschaftlich analysiert werden.

Währenddessen werden bereits die verschiedensten Theorien entwickelt, die in ihrer Bandbreite von extrem großen Schimpansenpopulation (ähnlich den Bardia-Elefanten), einer Unterart oder natürlichen Hybriden reichen.


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Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

Dieser Beitrag wurde von Marozi am 16.04.2003, 19:53 Uhr editiert.

16.04.2003, 19:52
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