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Imiak
Jungwolf




Dabei seit: März 2003
Herkunft: Tal des flüsternden Windes
Wien (A)
Beiträge: 134
Imiak ist offline
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Ich würde den ORF zwar nicht als "kleineren Sender" bezeichnen, jedenfalls hiezulande nicht, aber ich hab die Dokumentation schon vor einigen Monaten gesehen und fand sie schon damals nicht unbedingt sehr überzeugend. Ich meine, einiges davon mag ja durchaus denkbar sein, aber zusammengenommen wirkte es doch eher wie ein paar Forscher, die ihrer Phantasie freien Lauf gelassen haben und einmal ein Bild gezeichnet haben, das stellenweise sehr weit hergeholt wirkt.

Ob der Mensch in fünf Millionen Jahren allerdings noch existiert, ist eine andere Frage. Dass es zu einem tatsächlichen Overkill kommt und die Menschheit sich selbst in die Luft sprengt, wage ich doch nicht anzunehmen, auch wenn es manchmal nicht gerade abwegig erscheint. Was die Evolution außerdem bis dahin mit uns anstellt, bitte keine Außerirdischen erwarten, aber das ist ebenfalls eine Frage, die ich als eher schwerlich lösbar ansehe, immerhin hat sich während der letzten fünf Millionen Jahre ja auch nicht eben wenig getan. Debei Rede ich nicht unbedingt von irgendwelcher hyperentwickelter Intelligenz oder irgendwelchen abenteuerlichen Psi-Fähigkeiten, wie sie in Film und Sci-Fi beliebt sind, sondern einfach unvorhergesehene, langzeitliche Veränderungen. Ich glaube, jeder weiß, worauf ich hinaus will.

Was die zunehmende Abschwächung des Immunsystems angeht, halte ich das schon eher für plausibel, wenn auch nicht für unbedingt wünschenswert. Aber wenn man bedenkt, dass man gegen viele, teilweise in unseren Breiten ausgestorbene Krankheiten geimpft wird, bei jedem leichteren Husten mit Medikamenten bombardiert wird und die entsprechenden Mittel stellenweise wahrscheinlich sogar über die Nahrungskette injiziert bekommt, dazugerechnet die Erkenntnisse, wie empfindlich sich das Immunsystem oder der Hormonhaushalt von äußeren Einflüssen stören lässt, dann ist es nicht zu weit hergeholt, dass das Abwehrsystem nach und nach abbaut. Man she sih nur an, wieviele Allergien heutzutage bereits in einem Maße auftreten, wie es vor nicht allzu langer Zeit noch nicht der Fall gewesen ist, von Seuchen/Krankheiten, gegen die immer noch kein Heilmittel gefunden wurde, ganz zu schweigen (Stichword AIDS, SARS, etliche tropische Krankheiten, alle im Grunde leicht verbreitbar). Und dann noch die verschiedensten genetischen Defekte mit ihren verschiedentlichen Auswirkungen. Man wird sehen, was die Zukunft bringt...


__________________
So when the birds fly south
I'll reach up and hold their tails
Pull up and out of here
And bridle the autumn gails
Down to the burning cliffs
To the everlasting rolls
To marry the untold blisses
And anchor this lost soul

>Patrick Wolf, Teignmouth<

14.04.2003, 22:41
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Marozi
Panthera leo maculatus




Dabei seit: Januar 2003
Herkunft: Pforzheim
Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 329
Marozi ist offline
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Hallo,

ich nehme mal dein TV-Movie-Ausschnitt handelt über die momentan bekannteste Zukunftsvision im Fernsehen "Die Zukunft ist wild", die zuerst auf einigen kleineren Sender lief, derletzt aber auch im ZDF. Der bekannte Autor, Doktor der Geologie und Paläontologie, sowie begeisterte Zukunftsforscher Dougal Dixon hat zusammen mit mehreren Wissenschaftlern aller Sparten diese Dokumentation zusammengestellt und produziert. Ausgehend von den Driftbewegungen der Kontinente und den damit einhergehenden Klimaveränderungen, entwarf man eine Flora und Fauna, die durchaus denkbar wäre (z. B. wurde die Entwicklung rezenter Tiere unter bekannten Evolutionsmechanismen weitergeführt). Anhand dessen kamen z. B. der Kolosskalmar, die Dino-Schildkröte, der Tölpelwal oder der Blaue Windstürmer zustande.
Eine mögliche Zukunftsvision. Keiner kann sagen ob dies tatsächlich so kommt (wen die Doku interessiert, es gibt mittlerweile ein Buch für Erwachsene und eins für Kinder; nach den Marktgesetzen demnächst wahrscheinlich auch als Video )


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

14.04.2003, 20:03
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Kidogo Gepard
acinonyx jubatus




Dabei seit: Februar 2002
Herkunft: Serengeti, hinten links

Beiträge: 518
Kidogo Gepard ist offline
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Hier ist aber jemand optimistisch...

Aber wenn ich denn mal ein wenig herumspekulieren darf, so würde ich frech vermuten, dass es wohl keiner 5 millionen jahre bedarf, denn die art und weise wie wir uns mittlerweile über den lauf der evolution hinwegsetzen, lässt erwarten, dass der mensch zunehmend physisch degeneriert. Ob der stetig ansteigende intellekt des individuums in zukunft ausgleich dafür schaffen kann, bleibt spekulativ.

und solange man es als verwerflich erachtet bzw. vielerorts verbietet, den eigenen nachwuchs nach genetischen gesichtspunkten auszuwählen, den potentiellen nachwuchs noch vor dem implantieren in den mutterleib auf mögliche krankheiten hin zu untersuchen, um somit das „überleben des stärkeren“ in etwa auf diese weise zu simulieren, solange erhöht sich mit jeder generation die krankheitsanfälligkeit - zunehmend unterstützt durch eine gute medizinische (über)versorgung, welche dem immunsystem vieles abnimmt. Das ergebnis ist für mich das austerben des menschen durch krankheiten, seuchen, etc. - ob nun natürlicher seits oder durch reichlich eigeninitiative - noch weit vor den 5 millionen jahren.

Aber da ich ohnehin keine ahnung habe, auch nur raten kann, wird es womöglich nicht ganz so drastisch...

Dieser Beitrag wurde von Kidogo Gepard am 14.04.2003, 19:15 Uhr editiert.

14.04.2003, 19:12
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PattWór
Crond'Llor




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Whough
Whough
Beiträge: 823
PattWór ist offline
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Tja, wie sah die Welt vor jahrmillionen aus, wie wird sie in entfernter Zukunft mal aussehen? Diese Frage ist schon so alt wie die Menschheit selbst, denn sie ist eng verwoben mit der Frage, woher wir kommen und wohin wir gehen.
Im Gegensatz zur Gestalt der Biosphäre der Zukunft läßt sich die der Biosphäre der Vergangenheit bis zu einem bestimmten Grad durch fossile Funde und Analysen von Genfragmenten rekonstruieren. Anhand dieser Daten ist es möglich eine Art Evolutionspfad zu konstruieren, anhand dem man einen möglichen Fortgang extrapolieren kann. Dieser Pfad hängt, wie schon gesagt, von den jeweiligen topologischen Begebenheiten ab sowie von den anderen Evolutionsfaktoren. Man kann sich das Interpolationsverfahren in etwa so vorstellen: Man hat einige Funktionswerte einer rekursiven Funktion gegeben, kennt jedoch die Rekursionsvorschrift nur unpräzise. Anhand der impirischen Daten (Genomanalysen, Fossilienfunde) hangelt man sich von Rekurionsgrad zu Rekursionsgrad und erhält so eine streng lokale Darstellung des Funktionsgraphen. Anhand der Daten kann man sich dann an eine stetige Fortführung wagen, die zwar bzgl. des zugrundeliegenden mathematischen Modells am wahrscheinlichsten ist, jedoch auch völlig falsch sein kann.

So kann man dann mögliche Zukunftsdarstellungen konstruieren.
Wie gesagt, 5 Millionen Jahre sind eine sehr lange Zeitspanne und das Evolutionsgefüge chaotische Charakteristika aufweist, ist eine derartige Prognose eh sehr wage.


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


14.04.2003, 17:56
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
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Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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Wer weis schon was morgen ist??
Woher soll man dann wissen was in 5 Mio. Jahren ist.
Die Dinosaurier haben diese Welt 165 Mio. Jahre lang beherrscht, sogar die Vögel waren einmal Herrscher und haben beispielsweise die Vorfahrend der Pferde jagt und erbeutet. Eines ist nur sicher, wenn eine Lebensform ausstribt, dann wird die Natur nie wieder genau diese hervorbringen, die Natur macht keine Rückschritte. Das ist ein Prinzip der Genetik, aber nicht immer hält sich die Natur an die Regeln des Menschen *gg*. In 5 Mio. Jahren - naja - es hilft alles raten nichts, wir werden es uns wohl selbst ansehen müssen.....


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

14.04.2003, 16:48
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Kaysha
Katz




Dabei seit: März 2003
Herkunft: nrw
Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 398
Kaysha ist offline
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ja den artikel in der fernseh-zeitung hab ich auch gefunden!

was ich dazu denke:
also das was du da mit dem klima erzählst stimmt eigentlich,und durch das klima "formen" die wissenschaftler da auch die tiere der "zukunft".natürlich müssen die tiere so wie in dieser dokumentation nicht aussehen,es sind nur vorstellung,wie es sein könnte,ob die vorstellungen auf jeden fall richtig sind weiss man aber nicht,natürlich nicht!
aufgrund des klimas nehmen die wissenschaftler ja auch an dass es die menschen nicht geben wird...

aber ich finde ja dass man auch nicht wirklich das klima vorraussehen kann und die tiere in der dokumetation erscheinen mir auch nicht wirklich glaubwürdig...


__________________


14.04.2003, 14:09
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Queencheetah
Königsgepardin



Dabei seit: März 2003
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Beiträge: 565
Queencheetah ist offline
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Ich habe hier einen Zeitungsartikel, vielleicht hat den noch jemande, der kann ja mal schauen: TV-Movie Nr. 8
Seite 12 Überschrift: TV-Trip in die Zukunft, Guten Tag Dinos.
Da steht da, dass der Mensch in 5 Millionen Jahren ausgestorben sein soll. Woher wollen die denn das wissen? Das interessiert mich nun echt. Oder stimmt das?
Und dann noch, woher sollen die wissen, wie die Tiere in 5, 100 und 200 Millionen Jahren aussehen sollen? Das kommt doch ganz aus das Klima an, wie das Wetter wird und die Tiere sich danach anpassen! Oder nicht?

14.04.2003, 13:59
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