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Queencheetah
Königsgepardin



Dabei seit: März 2003
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Beiträge: 565
Queencheetah ist offline
  Eine wahre Geschichte mit meinem BubiAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Vor 4 Wochen, am Sonnabend, also am 5. April ist mir mit meinem Wellensittich Bubi etwas außergewöhnliches passiert. Mein Bubi hat die Angewohnheit, durch die schmalsten Türspalten durchzufliegen, aber nur weil er zu meiner Mum will, weiß er Teufel warum. Also:

Ich wollte gerade aus meinem Zimmer gehen und vergaß mal wieder, aufzupassen, dass Bubi nicht rauskann. Er holte mich noch im Flug ein und sah meine Mum schon in der Küche und steuerte auf sie zu. Mum hing gerade Wäsche vor der offenen Balkontür auf. Er kam so schnell angeflogen, dass er nicht mehr abbremsen konnte und ungewollt zur Balkontür rausflog. Jetzt kam ich in der Küche an und bemerkte was los war. "Bubi?" fragte ich entsetzt. "Jetzt ist er fort." sagte meine Mum. Mit einem Satz war ich auf dem Balkon und sah Bubi, nicht sehr hoch, vielleicht 10m, Kreise über dem Haus fliegen. Gerade heute war schrecklicher Wind. Ich schrie rannte rein, rannte durchs Haus, rannte raus auf den Gartenweg. Ich streckte den Arm hoch und rief so laut ich konnte: "Komm, Bubi!"
Bubi hört auf 7 verschiedene Worte, die er wirklich versteht, das muss man sich vorstellen, aber es ist wirklich so, darunter Komm Bubi; steig; hacken; streicheln; küssen; geh rein; und wedeln (da flattert er wi evrrückt mit dem Flügel ohne zu fliegen, wirklich! Er ist der beste Vogel der Welt!)
Und tatsächlich, Bubi versuchte, soweit es ging in diesen Wind, tiefer zu fliegen. Das sah man, weil er größer wurde. Er flog keine Kreise mehr ums Haus, sondern nun um mich, immer tiefer. Dann plötzlich, wahrscheinlich weil er, wenn er im Kreis flog, unmöglich landen konnten, flog er geradeaus (war nur noch 3m hoch), immer tiefer, über unser Gewächshaus, immer tiefer und landete auf einem Strauch auf dem Wall, der unsere Grundstücksgrenze makierte. Wa´hrscheinlich wusste er genau, dass er nur so runterkam. Es war wirklich schrecklicher Wind. Mich wunderte es, dass er in diesem Wind nicht zu Boden geschleudert wurde!
Jetzt rannte ich zu Bubi. Er wartete zitternd und aufgeplustert auf mich. Ich sagte: "Steig" und er stieg auf meinen Finger. Dann hielt ich ihn so, dass der eisige Wind nicht an hin herankam und ging mit ihm den Gartenweg lang und ins Haus, ohne dass er ein einziges Mal wegflog.

Die ganze Zeit, während ich um Bubi draußen bangte, habe ich die ganze Zeit gefühlt, dass es so kommen wird, denn ich weiß, dass er ie raus wollen würde, auch wenn e die Wahl zwischen drinnen und draußen hätte. Die meisten Vögel wären einfach hoch geflogen und weg. Mein Bubi ist wirklich superlieb und würde sowas wirklich nie machen, er ist eben wirklich einzigartig.
Ich bedauere alle die, die ihn noch nicht kennen!

04.05.2003, 12:03
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Phantom
Panthera lupus




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: woanders
Niedersachsen (DE)
Beiträge: 1080
Phantom ist offline
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so, dann will ich auch mal ne Geschichte loswerden. sie ist wirklich so passiert & sie ist mir passiert. is bloß nen bissl lang geworden... (eigentlich wollte ich auch mal nen Buch über die erwähnten Pferde schreiben...)

Die Stadtpferde von 'Woodminden'

Es war einmal, vor langer, langer Zeit, da gab es in einer kleinen Stadt namens „Woodminden“ 3 (recht große) Ponys, die der Stadt gehörten & daher weithin bekannt waren als „die Stadtpferde“. Ihre Namen waren „Tanja“, „Dunja“ & „Stella“. (vermtl. war Tanja die Mutter der beiden anderen) Im Winter standen sie in einem Stall auf dem Grundstück der Stadtgärtnerei. Den Sommer verbrachten sie Tag & Nacht auf einer großen Weide beim sogenannten „Forsterdamm“. Ihre einzige Aufgabe bestand darin, eine Kutsche beim „Woodmindener“ Schützenfest zu ziehen.

Anfang des Sommers 1987 warteten meine Freundin & ich zusammen mit „Dunja“ & „Stella“ gespannt auf die Rückkehr von „Tanja“, die bald ihr Fohlen kriegen sollte.
Eines Tages radelten wir wieder gemeinsam zur Weide. Unterwegs sahen wir sie dann: „Tanja“ & ihr Fohlen, geführt von nem Helfer der Gärtnerei. Wir sind dann erstmal zum Gatter & haben die beiden anderen Pferde begrüßt. Normalerweise betraten wir die Wiese auch, aber natürlich nicht unbedingt vor dem Besitzer & seinen Helfern. (auch wenn sie’s wußten & stillschweigend duldeten) Als der Mann mit Tanja & dem Fohlen eintraf, sagte er uns auch gleich, dass wir nicht auf die Weide sollten, da Tanja wegen ihres Fohlens gefährlich sei. Sie würde beißen & ausschlagen, um ihr Fohlen zu schützen. Natürlich gehorchten wir...fürs erste. Dunja & Stella erfuhren schnell am eigenen Leib, was der Mann zu uns gesagt hatte. Waren die 3 sonst unzertrennlich, so durften sie sich nun nur bis auf wenige Meter Mutter & Kind nähern. Die beiden frischgebackenen „Tanten“ wollten die Schimmelstute & ihr Kind freudig begrüßen, wurden allerdings schnell in ihre Schranken gewiesen. Nachdem die Grenzen abgeklärt waren, entspannte sich die Lage ebenso schnell auch wieder. Als sich alle wieder beruhigt hatten, durften Stella & Dunja auch wieder näher an Tanja heran. Meine Freundin & ich streichelten erstmal nur Stella & Dunja. Als Tanja dann ankam, begrüßten wir sie auch mit ein paar Streicheleinheiten – aber natürlich vorsichtiger als sonst. Allerdings merkten wir schnell, dass sie sich uns gegenüber so wie immer verhielt.

Nach einiger Zeit setzen wir uns aufs Gatter. Dort verweilten wir erstmal einige Zeit. Nachdem wir sicher waren, dass Tanja ganz ruhig blieb, betraten wir schließlich ganz vorsichtig die Weide. Wir begaben uns erstmal zu Stella & Dunja, die etwas abseits standen. Doch die Neugier aufs Fohlen siegte. Zuerst hatten wir selbstverständlich etwas Angst, nein Respekt vor Tanja. Doch diese war noch immer so ruhig wie sonst auch, was uns überraschte. Wir streichelten sie also erstmal & beglückwünschten sie nochmals zum Fohlen. Das Fohlen versteckte sich hinter der Mutter. Meine Freundin wollte es jedoch unbedingt mal sehn. Also versuchte ich, die Mutter etwas abzulenken, indem ich sie am Kopf kraulte & mit ihr sprach. Ich erklärte ihr, dass wir das Kleine bloß mal richtig sehen wollten. Das Kleine jedoch suchte immer wieder schnell Schutz hinter der Mutter.

Und dann passierte etwas für mich so unglaubliches, etwas so unvergessliches, so schönes, etwas, was ich nie wieder erlebt habe & niemals vergessen werde:

Tanja blieb völlig gelassen, während meine Freundin & ich uns dem Fohlen näherten. Gefährliche Stute? Beißen? Schlagen? Nicht die Spur! Tanja machte genau das Gegenteil. Sie drehte plötzlich den Kopf zu dem Kleinen & schien ihm sagen zu wollen, dass es vor uns keine Angst haben brauchte & wir es bloß mal ansehn wollten. Stolz zeigte sie uns ihr Fohlen. Anfangs war es noch etwas ängstlich. Doch immer, wenn es wieder hinter der Mutter Schutz suchen wollte, drehte sich diese weg, ließ dem Kleinen keine Chance zum Verstecken, so dass wir freien Blick auf den kleinen Hengst hatten. (Das haben wir natürlich zuerst nachgeschaut*gg*) Schließlich begriff er, dass wir nichts böses wollten. Von da an wurden wir dicke Freunde. Er bekam von uns den Namen „Fury“ (jaja, nich sehr einfallsreich...*g*) –wegen seines anfangs dunkelbraunen Felles- das aber schnell heller wurde. Leider weiß ich bis heute nicht, wie sein wirklicher Name war.

Da es keine anderen Fohlen gab, waren wir (außer seinen großen Geschwistern/bzw.Tanten) seine einzigen Spielgefährten. Naja & einige andre Kinder, die mehr oder weniger regelmäßig an der Wiese vorbeikamen. Aber am meisten waren halt wir da – jeden Tag, die ganzen Sommer lang & kaum einer hatte so engen Kontakt zu den Tieren wie wir. (Der Besitzer & seine Leute ließen sich eigentlich nie blicken.)
Fury folgte uns schon bald überall auf der Weide hin, genau wie die andren Pferde. Gemeinsam tobten wir über die Weide, spielten Verstecken, Fangen,... es war einfach herrlich. Wenn wir uns der Weide näherten, erkannten uns die 4 schon von weitem & kamen freudig wiehernd ans Gatter gelaufen, folgten uns am Zaun entlang, wenn wir zum andren Gatter fuhren, und liefen uns soweit es ging hinterher, wenn wir wieder nach Hause fuhren.

Dieses absolute, enorme Vertrauen der Stute zu uns, was ihr Fohlen betraf, ist für mich noch heute unbegreiflich. Falls die Stute damals andere (also die für die Pferde zuständigen) wirklich angegriffen haben sollte, zum Schutz ihres Fohlens, würde das doch bedeuten, dass sie zu uns weit mehr Vertrauen hatte? Aber vielleicht hatte der Mann das auch nur so gesagt, sicherheitshalber... wir haben jedenfalls nie etwas davon gemerkt.


__________________

~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

Dieser Beitrag wurde von Phantom am 04.05.2003, 00:00 Uhr editiert.

03.05.2003, 23:58
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Imiak
Jungwolf




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Herkunft: Tal des flüsternden Windes
Wien (A)
Beiträge: 134
Imiak ist offline
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Seltsam, ich lebe jetzt zwar schon fast dreizehn (glaub ich) Jahre mit'm Cliff unter einem Dach, aber so eine wirkliche Geschichte fällt mir so spontan nicht ein. Es sind eher so die Kleinigkeiten, die es ausmachen. Wobei es natürlich viele Erlebnisse gibt, eines fällt mir jetzt gerade besonders ein, aber das war eher weniger schön. Vielleicht ein anderes Mal...

And now for something completely different ():
Ich weiß nicht mehr, wie lange es her ist, aber so fünf, sechs Jahre, vielleicht auch mehr, dürften es schon sein. Wir sind damals im Sommer eigentlich so gut wie immer nach Kärnten an den Wörthersee gefahren und hatten dort immer einen kleinen Bungalow am Waldrand gemietet. Von dort ging es ein Stückchen (nicht weit) bergab zur Straße, und einem Feld auf der anderen Seite. Jedenfalls hatten wir damals den Cliff noch mit im Urlaub, später dann nicht mehr, wegen der langen Autofahrt (über die er nicht sonderlich glücklich war) und weil dann auch immer jemand daheim war, der auf ihn aufpasste, während wir weg waren.
Kurzum, vor dem Bungalow gab es einen Garten, und in dem Garten gab es ein Gesträuch, einen einzelnen Busch, der relativ frei lag. Logischerweise war der Cliff dort ziemlich glücklich, hat das Gelände durchforstet und den Nachbarshund verjagt. Am fasziniertesten war er aber von besagtem Gesträuch, unter dem er dann wie gebannt saß und hinaufblickte. Mehr war nicht, er haschte also nicht nach irgendwelchem Getier, sondern starrte einfach andächtig hinauf, als würde er ihn anbeten. Über kurz oder lang war der Baum für deshalb der "Katzengottbaum", weil es eben wirklich aussah, als würde er von dort zum Katzengott beten.

Immer noch am gleichen Ort: Wie gesagt dürfte er sich in dem Garten sehr wohl gefühlt haben. Aber was wäre ein Kater ohne Neugier? So begab es sich also, dass mein Vater eines morgens über das Gartengeländer schaute und unten im Feld ein Katzentier sitzen saß. Der Gedanke: "Was für ein schönes Tier. Sieht fast so aus, wie unserer..." Und jetzt ratet mal, wessen Kater das war?

Ich weiß, war jetzt nicht wirklich so ein großartiges Erlebnis, aber das fiel mir gerade so ein (hoffentlich nicht zu langatmig erzählt). Zitate wurden sinngemäß übernommen und des Effekts (sowie ausnahmsweise begrenztem Erinnerungsvermögen) wegen leicht abgewandelt.


__________________
So when the birds fly south
I'll reach up and hold their tails
Pull up and out of here
And bridle the autumn gails
Down to the burning cliffs
To the everlasting rolls
To marry the untold blisses
And anchor this lost soul

>Patrick Wolf, Teignmouth<

12.04.2003, 17:33
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Kaysha
Katz




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Herkunft: nrw
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Beiträge: 398
Kaysha ist offline
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Das was ich erzähle ist zwar nicht so ne richtige Tiergeschichte,aber egal.
ich wollte nur über "meine" enten erzähln:
also die kamen im frühling vor 5 jahren oder so zum ersten mal,und nun kommen sie immer im frühling
einmal kam das enten-paar sogar mit jungen küken,ich hoffe natürlich dass es dieses jahr wieder so ist und die eier in unserem garten beim teich gelegt werden
einen großen hoffnungsschimmer gibt es ja schon,die enten haben sich heute zum ersten mla vor meinen augen gepaart vielleicht finde ich ja schon bald enteneier statt ostereier
nun gut,war keine geschichte,aber ich wollt auch mal hier was schönes schreiben
Kaysha


__________________


12.04.2003, 16:39
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Souris
Panther




Dabei seit: März 2003
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Souris ist offline
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Oh Marina, da kann einem schon Angst und bange werden. Früher war das ja mal kein Problem mit den Rastplätzen in Frankreich, haben wir auch immer so gemacht...
Dazu fällt mir aber auch eine lustige Tiergeschichte ein. Es war auf einem Campingplatz in Westfrankreich. Meine Eltern schliefen im Wohnwagen und mein kleiner Hund Sammy und ich im Vorzelt in einem Schlafzelt. Auf einmal saß der kleine auf meinen Füßen und knurrte ganz furchtbar (so wie sich das für einen etwa dackelgroßen Mischling gehört *g*). Im Vorzelt war ein rascheln zu hören. Ich natürlich Panik bekommen und an den Wohnwagen geklopft, das Zelt hab ich mal lieber zu gelassen. "Mutti, Vati, hier ist jemand im Zelt, bleibt besser drin!" Natürlich sind sie nicht drin geblieben. *g* Mein Vater stürmte in das Vorzelt und ich wagte mich auch raus, Sammy raste sofort hinter dem "Einbrecher" her. Mensch, war das eine Aufregung. Es wurde niemand gefunden und am nächsten Morgen stellte sich heraus, daß eine Katze umherstreifte um für sich und ihre Babies was zu futtern zu suchen. :-)


__________________
Er lebt in den Herzen weiter...

12.04.2003, 10:17
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Marina
Pantherkönigin




Dabei seit: September 2002
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Marina ist offline
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Ich fange mit einer Geschichte an, die sich letztes Wochenende zugetragen hat. Wir waren ja unterwegs mit unserem Wohnwagen nach Südfrankreich, um ihn an seinen Platz zu stellen. Wir sind schon Freitag Mittag los und haben dann auf einem Rastplatz übernachtet. Ist ja praktisch, wenn das Haus gleich mit dabei ist.

Da dies nicht so ganz ungefährlich ist, haben wir schon darauf geachtet, dass wir nicht auf einem einsamen Platz hinstellten, sondern in der Nähe eines Restaurants. Nur haben wir dabei einen Fehler gemacht. Der Einstieg in den Wohnwagen war auf der Seite einer Hecke. Zwischen der Hecke und dem Wagen lag nur ein kleiner Durchgang. Hinter der Hecke waren allerdings die LKW Parkplätze, an sich nicht schlecht. Nur stand dann da später keiner mehr.

Wir gingen also schlafen. Unser kleine Hund mit im Wohnwagen. Er ist ein Jack Russell, die an sich sehr mutig sind. Durch einige Umstände in seinem noch jungen Leben, ist er allerdings ein manchen Dingen ein wenig ängstlich.

Auf einmal wachten wir auf, weil Jacky mit einem Riesensatz zur Türe sprang und drohend zweimal bellte und kurz mal knurrte. Es hatte etwas gescheppert. Wie gesagt, an sich, zittert er dann eher, anstatt so zu reagieren. Ernst ging da zum Eingang hin, "bewaffnet" mit dem nächstbesten Gegenstand, um abwehren zu können, wenn was sein sollte. Er öffnete die Türe nicht. Es blieb still. Nach einer Weile ging er zurück in den hinteren Teil des Wagens, guckte durch das geschlossene Fenster und sah tatsächlich einen da stehen, vor dem Eingang. Er polterte dann vehement an das Fenster und der andere verschwand. Nach einer Weile guckte er dann nach. Der Einstieg war im Gebüsch verschwunden ... Vermutlich hatte der Kerl sogar mit Absicht Lärm gemacht, damit einer rauskam. Da das nichts wurde und ein Hund "gesprochen" hatte, war es ihm zu riskant geworden. Er wusste ja nicht, wie gross der Hund war, denn Jacky hat für einen kleinen Hund eine eindrückliche Stimme. Und so hat er uns beschützt, der Kleine.

Hätten wir das seelenruhig weitergeschlafen, wer weiss, was geschehen wäre ....

09.04.2003, 17:03
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