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nebelparder
Neofelis nebulosa




Dabei seit: August 2003
Herkunft: die letzten südostasiatischen Regenwälder

Beiträge: 143
nebelparder ist offline
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Ja, das ist doch erfreulich.
Wie sieht das mit den Wölfen in Polen eigentlich aus, denn ich denke, dass da doch viele Wölfe (auch wenn´s verboten ist) geschossen werden, denn die Menschen dort haben ja einen viel größeren Verlust, wenn ein Haustier gerissen wird, als deutsche Bauern. Oder leben die Menschen dort weitesgehend "in Frieden" mit den Wölfen? In der Slowakei ist´s ja nicht so, wo sehr viel illegal Jagd betrieben wird!
Die Frage ist vielleicht dumm, aber ich kenn mich mit Wölfen halt nicht so gut aus - aber was nicht ist, kann ja noch werden...


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Nebelparder - Phantom der Regenwälder Asiens, doch wie lange noch?

04.09.2003, 20:29
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Lucky Lion
Löwe




Dabei seit: Februar 2003
Herkunft: Okavango Delta
Bayern (DE)
Beiträge: 736
Lucky Lion ist offline
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Oh, eine echte Wohltat so etwas zu lesen! Ich freue mich so dass es hier wieder Wölfe gibt, die sich (im gegensatz zu manch einem Mensch hier *g*) in Deutschland sogar sehr wohl zu fühlen scheinen.

Ich hoffe sie breiten sich noch viel weiter aus und auch bis zu einem Wald in der nähe von mir *sich auf das Wolfsgeheul freut*.


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

04.09.2003, 17:23
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CleanerWolf
Wolf




Dabei seit: Juli 2002
Herkunft: Berlin
Berlin (DE)
Beiträge: 609
CleanerWolf ist offline
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  Unglaublich! 14 Welpen!Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Dieses Jahr scheinen die Wölfe besonders "fleissig" gewesen zu sein, 14 Welpen sollen dieses Jahr geboren worden sein

Zitat:
Wölfe fühlen sich pudelwohl
Die Wölfe in der Lausitz vermehren sich
dpa

Deutschlands einziges frei lebendes Wolfsrudel in der sächsischen Lausitz pflanzt sich fleißig fort. In diesem Jahr erblickten 14 Welpen das Licht der Welt, teilte Umweltminister Steffen Flath (CDU) am Mittwoch in Neustadt/Spree (Kreis Kamenz) mit.

"Offensichtlich fühlen sich die Wölfe in der Lausitz sehr wohl", sagte Flath. Offen ist, ob alle Jungtiere auch überlebt haben. Seit Frühjahr 2002 beobachten zwei Biologinnen intensiv die Lausitzer Wölfe und versuchen, Ängste in der Bevölkerung abzubauen.

Mitte der neunziger Jahre war in der Region erstmals wieder ein Wolf gesichtet worden, der vermutlich aus Polen eingewandert war. Inzwischen geht die Biologin Gesa Kluth von zwei Elternpaaren aus, die sich mit ihren Nachkommen vor allem auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz, aber auch in umliegenden Wäldern aufhalten. Kluth schätzt ihr Revier auf etwa 600 Quadratkilometer, in dem die letzten Jungtiere im Mai geboren wurden. Nach Angaben von Kluth würden damit mindestens 18 Wölfe in dem Gebiet leben.

Offen sei, ob sie sich auch schon in andere Regionen ausgebreitet haben. "Wir bekommen immer wieder Hinweise auf Wölfe außerhalb des Wolfsgebietes". Gesicherte Erkenntnisse gebe es aber nicht. Kluth berichtete, dass die Wölfe in letzter Zeit keine Schafe mehr gerissen hätten. Die Biologinnen erarbeiten mit den Schäfern der Region Konzepte, um die Wölfe von den Weidetieren fern zu halten. So werden die Schafe etwa mit elektrischen Zäunen geschützt.

Ein Wolf braucht nach Angaben von Kluth täglich im Schnitt drei bis vier Kilo Fleisch. Die Region verfügt nach Angaben des Bundesforstamtes Lausitz über einen sehr hohen Wildbestand. "Es gehört es zur Natur der Sache, dass ein Wolf Tiere reißt", bat Minister Flath Jäger und Schäfer um Verständnis für die Raubtiere. Der Freistaat habe bisher durch Wölfe verursachte Schäden in Höhe von 12.000 Euro erstattet. Für Flath und den Landkreis Kamenz sind die Wölfe aber auch touristischer Anziehungspunkt: Ein Unternehmen in Löbau hat schon einen Likör mit Namen "Lausitzer Wolfsheuler" im Angebot.
Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/artike...l.asp?id=518745

Zitat:
Kindersegen bei den sächsischen Wölfen
Bis vor drei Jahren galt der Wolf in Deutschland als ausgestorben. Doch in Sachsen ist der Isegrimm nun wieder heimisch und freut sich über jede Menge Nachwuchs. Der sächsische Umweltminister Flath teilte mit, dass in diesem Jahr in den Lausitzer Wäldern über 14 Wolfs-Welpen das Licht der Welt erblickten. Allerdings, so Flath weiter, sei bislang noch offen, ob alle Jungtiere überlebt haben. Die zwei Rudel fühlten sich offenbar in der Abgeschiedenheit des Truppenübungsplatzes Nochten wohl.

Angesichts des reichen Kindersegens sprechen die sächsischen Experten von einer Sensation. Seit Frühjahr 2002 beobachten zwei Biologinnen die Lausitzer Wölfe. Das erste Mal war man im Frühjahr 2000 auf die Tiere aufmerksam geworden, die damals zum ersten Mal Nachwuchs bekamen. Man vermutet, dass die Wölfe vor vier Jahren aus dem benachbarten Polen einwanderten.

Die Rückkehr der Tiere in die sächsischen Wälder weckt allerdings auch Ängste bei der Bevölkerung. Deshalb gehört es auch zur Arbeit der Wissenschaftlerinnen, Vorurteile gegen den Wolf abzubauen und Ängste zu nehmen.
Quelle: http://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/911251.html

Juhuuuu!


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

04.09.2003, 15:30
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CleanerWolf
Wolf




Dabei seit: Juli 2002
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Berlin (DE)
Beiträge: 609
CleanerWolf ist offline
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  Lausitzer Wölfe haben NachwuchsAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ausnahmsweise mal gute Wolfsnachrichten
Zitat:
Wildlebende Wölfe in Deutschland: Welpen gesichtet

Deutschlands einziges frei lebendes Wolfsrudel hat offenbar Zuwachs bekommen. Zwei Welpen sollen im vorigen Jahr zur Welt gekommen sein. Damit wuchs die Population des Rudels, das in der Oberlausitz lebt, auf "acht bis elf Tiere" an, so die Zahlen vom Dresdner Umweltministerium
Wölfe auf dem Weg nach Westen
Nach Angaben der Wolfsforscherin Gesa Kluth, die vom Land Sachsen zur Beobachtung des Rudels engagiert worden ist, gibt es zahlreiche Hinweise für Zuwachs. Die Wölfe fühlten sich außerdem nach wie vor "extrem wohl". Sie seien nun dabei, ihren Aktionsradius vor allem Richtung Westen zu erweitern.

Aus Polen eingewandert
Für die Bevölkerung bestehe aber kein Grund zur Sorge, da die Tiere extrem scheu seien. Die ersten Wölfe waren vor vier Jahren aus Polen über die Grenze nach Sachsen auf einen noch genutzten ausgedehnten Truppenübungsplatz gekommen. Artenschutzexperten sprachen von einer Sensation.

Spezielle Hunde sollen Herden schützen
In der Lausitz hatten Wölfe jedoch vor knapp einem Jahr mehrere Schafe gerissen. Aus diesem Grund werden in Deutschland jetzt erstmals so genannte Herdenschutzhunde eingesetzt, berichtete der sächsische Umweltminister Steffen Flath. Das Land Sachsen hatte dem betroffenen Schäfer eine Entschädigung gezahlt.

Quelle: http://t-news.t-online.de/zone/news/pano.../ar-woelfe.html


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Dr. Erich Klinghammer

Dieser Beitrag wurde von CleanerWolf am 07.04.2003, 22:09 Uhr editiert.

07.04.2003, 22:08
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