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Marozi
Panthera leo maculatus




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*huaaa* Was ich da früher alles so populärwissenschaftlich geschrieben habe... Nicht zu fassen...

Die Mokele-Mbembe-Story setzt sich auch heute noch fort. Am 10. Januar 2005 verliessen Milt Marcy, Peter Beach and Rob Mullin Portland (Oregon, USA) mit dem Ziel Kongo. Die neueste Expedition auf der Suche nach dem berühmtesten „dinosaurierähnlichen“ Kryptid namens Mokele-Mbembe wird noch durch den Teilnehmer Pierre Sima ergänzt was die nächste Phase der Forschung an der Grenze Kongo/Kamerun einleitet. Die „Milt Marcy“-Expedition ist die vierte derartige Reise nach Afrika, die vorherigen drei wurden alle von William Gibbons geleitet. Marcy ist ein Versicherungsmakler (Milt Marcy Versicherungen) aus Portland, der die letzten drei Expeditionen finanzierte und jetzt aufgrund der Verhinderung von Gibbons selbst teilnimmt.
Die Expeditionen wurden durch die der Kryptozoologie sehr aufgeschlossen gegenüberstehende Regierung von Kamerun stets unterstützt, indem notwendige Formalitäten sehr rasch abgehandelt wurden. Zudem hat Pierre Sima mehrere neue Berichte von angeblichen Aktivitäten des Kryptiden in den Grenzregions-Flüssen gesammelt. Der Forscher Ed Holdroyd unterstütze die neuerliche Expedition ebenfalls, so dass hochauflösende Satellitenfotos des unzugänglichen Areals wo Gibbons, Marcy und alle anderen die Kreatur vermuten zur Verfügung stehen.

Durch die Kombination von bisherigen Feldexpeditionen, evvaluierungen von Pierre Sima, Berichten Einheimischer und den Satellitenfotos fühlt die „Milt Marcy“-Expedition, dass man die Spur von Mokele-Mbembe jetzt effektiver verfolgen könne.

Nachdem bereits am 30.01.06 bekannt wurde, das die Milt Marcy-Expedition auf den Spuren des Mokele-Mbembe 110 Meilen entlang des Flusses Dja (Kamerun) mit drei Fischern sprach, die noch drei Tage bevor das Team auftauchte den Kryptid gesehen haben wollten, kehrte die Expedition jetzt zurück. Neben den Aussagen der drei Einheimischen berichtete auch der Missionar Paul Ohlin über eine Begegnung auf der kongolesischen Seite des Flusses mit dem Kryptiden vor drei Wochen am Sangha-Fluss.

Mehr jedoch konnte man in der kurzen Zeit nicht in Erfahrung bringen, dies bleibt vielleicht der längeren, eigentlichen Hauptexpedition Anfang 2007 beschieden. Zumindest deuten die Informationen auch darauf hin, dass sich Mokele-Mbembe in dieser Grenzregion zwischen 1984 und 2003/2004 aufhielt. Dies würde auch die häufigen Sichtungen von Dorfbewohnern in dem Gebiet erklären.

Eine endgültige Aussage und Bewertung lässt sich jedoch aufgrund dieser dürftigen Informationen erst nach den genaueren Schilderungen der vier Augenzeugen treffen. Mit einem Dinosaurier jedenfalls rechne ich persönlich nicht...

Übrigens: Der durch seine Expeditionsberichte um Mokele-Mbembe bekannte Amerikaner Herman Alphanso Regusters starb im Alter von 72 Jahren am 19. Dezember 2005 in den Armen seiner Frau Angie in seinem Haus in Huntington Beach, Kalifornien.

Herman Regusters wurde am 17.11.1933 in Philadelphia als der jüngste von zwölf Geschwistern geboren. Im Alter von 17 Jahren trat er in die U.S. Air Force ein, diente während des Korea-Krieges in Übersee. Nach seiner Militärzeit bildete er sich am LaSalle College in seiner Heimatstadt weiter, wo er einen Abschluss in Physik und eine Ausbildung als Graphoanalyst erhielt. Dies führte zu einer Karriere als Raumfahrttechniker und –berater. Unter anderem erfand er ein transportables, globales Positionsbestimmungssystem und war mehrere Jahre an verschiedenen Raumfahrtprojekten beteiligt wie Gemini oder Apollo.

Das Ehepaar Regusters wurde innerhalb der Kryptozoologie bekannt als sie 1981 TRACE-1, The Regusters African Congo Expedition, starteten und auf einer mühevollen fünf Tage dauernden Reise den Lake Tele erreichten. Nach ihrer Rückkehr behauptete Herman Regusters, dort einen gigantischen Dinosaurier gesichtet zu haben. Beide beobachteten einen langhalsigen Kryptid, der über den See schwamm. Regusters kehrten den Berichten nach mit Gipsabdrücken, Audioaufnahmen mit lauten bellendenTönen und einem verschwommenen, nicht auswertbarem Foto zurück nach Hause. Für 1985 wurde eine weitere Expedition geplant, die jedoch nie stattfand.


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

05.02.2006, 18:08
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Marozi
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Tief im feucht-warmen Dschungelwald des mächtigen Flusses Kongo verbirgt sich vielleicht ein Wesen, dessen Existenz vielleicht die bisherige Evolutionsgeschichte bis zu 65 Millionen Jahren weit in die Vergangenheit komplett verändern würde.

Die Rede ist von Mokele-Mbembe, einer Kreatur deren Name sinngemäß übersetzt in etwa "der den Lauf des Flusses stoppt" bedeutet. Die Pymgäen rund um den Kongo-See Tele fürchten dieses Ungeheuer und immer wieder kommt es zu gewalttätigen Konflikten, die nicht selten tödlich für die Pygmäen enden - denn Mokele-Mbembe ist ein extrem aggressives und territoriales Tier! Seinen Größenspanne reicht von Flusspferd- bis Elefantengröße, ein langer Schwanz, ein langer Hals mit einem kleinen Kopf und stämmige Füße mit jeweils drei Krallen an den Zehen versehen , so wird Mokele-Mbembe von den Pygmäen beschrieben. Erste Sichtungen (von Nicht-Pygmäen) gehen auf weisse Missionare zurück, allerdings könnte ein Relief auf dem bekannten Ishtar-Tor von Babylon (heute im Berliner Pergamon-Museum zu sehen) darauf hinweisen, dass die moderne Welt Mokele-Mbembe schon viel länger kennt. Weitere Berichte, physische Indizien und Sichtungen folgten über die Jahre so z. B. einige Fußspuren, breite Schneisen im Dschungel von einem gewaltigen Tier verursacht oder auch Videos wie das eines japanischen Forscherteams, das eine schwimmende Kreatur im Tele-See mit langem Hals zeigt (natürlich ist dieses Video umstritten - man spricht z. B. auch von einem großen Python...).
Wie so oft gibt es viele Theorien von Kryptozoologen, Zoologen, ja sogar Paläontologen. So ist neben Verwechslungen mit anderen Tieren wie großen Schildkröten, Flußpferden, Nilkrokodilen oder auch Manatees (beachtet bitte,
dass sich nicht alle hier genannten möglichen Theorien auf Sichtungen im Kongo selbst beziehen, sondern auf ganz Zentralafrika (Gabun, Kamerun etc.), da ein Tier genau wie Mokele-Mbembe, unter anderen Namen natürlich, auch aus
diesen Ländern berichtet wird) oder einer neuen Tierart wie einer gigantischen Monitorechse vor allem eine Theorie heftig umstritten, da sie einerseits genau dem Bild von Mokele-Mbembe entsprechen würde, andererseits aber aufgrund naturwissenschaftlicher bzw. evolutionärer Erkenntnisse
eigentlich unmöglich erscheint - ein überlebender Dinosaurier, genauer gesagt ein Sauropode!

Die Wälder des Kongo sind nach wie vor wenig erforscht und äußerst schwer zugänglich - die Fossiliengeschichte dementsprechend fast gar nicht bekannt. Wenn irgendwo eine überlebensfähige Population derartig großer Wesen existiert, dann im Kongo!

(Kurzversion eines meiner Artikel, der bald veröffentlicht wird)


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Dieser Beitrag wurde von Marozi am 06.04.2003, 14:06 Uhr editiert.

06.04.2003, 14:06
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