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Sesshoumaru
sama




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Eine Seuche streift durch die Tiergärten der Welt. Auf aller Welt ist diese Seuche als Dementia bekannt. Es ist der Irrglaube den Profit zu maximieren, wenn man sich auf eine Tierart besonders "spezialisiert" und alle anderen praktisch zusätzlich hält. Nach dem Motto, der Zoo X der ist berühmt berüchtigt für seine Elefanten, der Zoo Y für seine Tiger und so weiter und so fort. Irgendwie hege ich zweifel, daß die Konzentration auf eine Tierart dem Gedanken Rechnung trägt, daß man Tierarten auf breiter Basis erhalten will und die Lebensbedingungen verbesseren möchte.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

05.04.2003, 22:51
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Simba
Routinier




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Ja die Flußpferdanlage ist ehrlich gesagt häßlich und klein. Was die Gestaltung angeht, so ist diesbezüglich Karlsruhe sicher vorbildlich. Allerdings ist auch dort nicht sehr viel Platz. Am besten haben es die Flußpferde in Berlin. An dieser Anlage sollten sich künftige Neubauten orientieren.Da stimmen Raum und Gestaltung. Freue mich jedenfalls über jede Bestrebung den Lebensstandard der Grauen Riesen in Menschenobhut zu verbessern.

05.04.2003, 20:46
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Marozi
Panthera leo maculatus




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Na, dann hoffen wir mal die Wilhelma plant nicht allzulang. Nicht nur das Elefantenhaus läßt arg zu wünschen übrig. Das Flußpferdgehege z. B. ist auch nicht gerade üppig ausgestattet...


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

05.04.2003, 20:11
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Simba
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Wilhelma plant für eine tierisch gute Zukunft

STUTTGART: Direktor Dieter Jauch arbeitet an Gesamtkonzeption mit neuem Elefantenhaus - Kosten auf 13 Millionen Euro geschätzt


Von Uli Nagel

Einige Tiergehege in Deutschlands einzigem zoologisch-botanischen Garten sind in die Jahre gekommen. Direktor Dieter Jauch arbeitet deshalb an einer Gesamtkonzeption für eine "Wilhelma der Zukunft". Mit enthalten ist sein größter Traum: ein modernes Elefantenhaus. Doch der Traum hat seinen Preis, der bei etwa 13 Millionen Euro liegen soll. Die Wilhelma macht sich fit für die Zukunft. Nach dem Amazonas-Haus folgte im vergangenen Jahr die Schmetterlingsvoliere. Beides attraktive Einrichtungen mit großem Publikumszuspruch. Den hat momentan auch der Zoo in Hannover. Dort wurde erst ein kleiner Elefant geboren, seitdem erklärter Liebling der Besucher. Aber nicht nur deshalb träumt Direktor Dieter Jauch schon lange von einem neuen Elefantenhaus, um dann endlich auch am Neckar mit der wertvollen Züchtung der unter Artenschutz stehenden Dickhäuter beginnen zu können. "Der einzige noch verbliebene mögliche Standort wäre zwischen Schaubauernhof und den Flusspferden", so Jauch. Die Kosten schätzt er auf rund 13 Millionen Euro. Allzu weit wolle er sich noch nicht aus dem Fenster lehnen, es steht aber fest: "Momentan erarbeiten wir eine Gesamtkonzeption für die künftige Wilhelma." Dabei müsse man nicht nur die Finanzierung des Elefantengeheges stemmen, auch das Großprojekt Rosensteintunnel gelte es zu berücksichtigen.

Die Idee ist mittlerweile schon zehn Jahre alt. Im Ideen- und Realisierungswettbewerb für die Abrundung der Wilhelma anlässlich der IGA 1993 in Stuttgart war neben dem Schaubauernhof vorgesehen, in einem zweiten Bauabschnitt auf dem restlichen Areal zwischen diesem und dem bisherigen Wilhelma-Gelände ein Haus für australische Tiere und eines für Nashörner und Tapire und die dazugehörenden Freianlagen zu errichten.

Das Dickhäuterhaus sollte dann nur noch von Elefanten bewohnt werden. Doch schnell stand fest: Dieses Gebäude aus dem Jahr 1967 war nicht mehr zeitgemäß und kann für eine moderne Elefantenhaltung nur mit großem Aufwand und hohen Kosten umgestaltet werden.

Erklärtes Ziel der Wilhelma-Verantwortlichen ist jedoch die Züchtung von Elefanten. Dazu braucht man aber einen Bullen. Da sich die in freier Wildbahn getrennt von den Herden der weiblichen Tiere aufhalten, sind sie auch im Zoo auf eigenen Anlagen unterzubringen. Da sie zudem zeitweilig äußerst angriffslustig und oft unberechenbar sind, muss ihre Pflege ohne direkten Kontakt möglich sein. "Daher brauchen sie eigene, entsprechend gesicherte Innen- und Außengehege", erklärt Jauch. Deshalb ließ man Mitte der 90er Jahre die Idee für ein Nashorn-Tapir-Haus sowie für ein Australien-Gehege wieder fallen und nahm die Planung für ein neues, großzügiges Elefantenhaus oberhalb der Flusspferdanlage mit großen separaten Freigehegen für Elefantenkühe und -bullen auf.

Momentan leben in der Wilhelma vier indische Elefantenkühe: Molly, Pama, Zella (Jahrgänge 1966 bis 196 und Vilja. Sie hat bereits 54 Jahre auf ihrem mächtigen Buckel. "Im Falle eines neuen Geheges wären sie als Mutter zwar zu alt, aber als Elefanten-Tanten hervorragend geeignet", so Jauch. Und wann könnte das neue Zuhause des Wilhelma-Wappentiers Realität werden? "Ich hoffe, ich darf das als Direktor noch erleben."

© Eßlinger Zeitung 2003

05.04.2003, 14:32
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