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cheetah
Crond'Llor




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: die sonnenüberfluteten Savannen der freien, wilden Welt

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cheetah ist offline
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Uups, jetz war Pattárchta doch wirklich schneller als ich (was machst Du eigentlich noch sooo spät im Internet?? ;-)), so daß ich doch wirklich nochmal schreiben muß, um auf Pat einzugehen.

Einen Punkt möchte ich herausgreifen, denn zum Rest hatte ich mehr oder weniger bereits Stellung bezogen - das letzte Posting sollte also unbedingt mitgelesen werden.

Der Punkt der Veränderung, bzw. der Anpassung:

Ja, die Welt unterliegt ständig einer Veränderung. Auch die Tiere müssen sich an veränderte Lebensräume und -bedingungen anpassen. Wer dies nicht kann, der stirbt aus. So will es das Gesetz der Natur.

Was ist nun aber, wenn ein Tier nicht in der Lage ist sich anzupassen, weil es gar nicht die Chance dazu bekam? Wir alle wissen, daß der Anpassungsprozess über tausende von Jahren geht. Nun hat der Mensch aber innerhalb von ein paar hundert Jahren die Bedingungen so sehr geändert, daß ein natürlicher Anpassungsprozess nicht mehr stattfinden kann.
Und damit komme ich zu meiner alten Aussage zurück: der Mensch gehört in die Pflicht genommen, aufgrund seines zerstörerischen Werkes, der Tierwelt zu helfen sich an die bestehenden Bedingungen anzupassen, bzw. diese wieder so herzustellen, daß die Natur sich selbst wieder regulieren kann.

Das hat nichts zu tun mit "Gott spielen intensivieren". Das ist eine Widergutmachung an der Natur. In anderen Sachen leisten wir doch auch Widergutmachung, doch darüber diskutiert keiner. Überlegt doch mal, wir (die Menschen allgemein) haben den Tieren die Chance genommen, sich zu verändern und anzupassen, indem wir aktiv und gnadenlos in deren Leben eingegriffen haben. Und nun sollen wir uns vor der Verantwortung drücken mit dem Argument, wir sollten Gott spielen nicht intensivieren? Nein Freunde, dafür ist es zu spät. Dafür waren die Veränderungen durch den Menschen zu tief.

@Pat: es sind nicht immer Tierfilmer anwesend, wenn Hilfe gebraucht wird, das ist richtig. Aber ich sprach ja auch nur von Szenen, die gedreht wurden, obwohl ein Eingreifen möglich gewesen wäre. Es geht also um die Möglichkeiten, die effektiv nicht genutzt wurden , um zu helfen.


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... und cheetah tanzt durch die hohen, saftigen Gräser der Savanne und entschwindet im goldenen Licht der aufgehenden Sonne.

10.03.2002, 03:11
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cheetah
Crond'Llor




Dabei seit: Januar 2002
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cheetah ist offline
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Danke Petra, diesen Chat habe ich auch teilweise auf meiner HP veröffentlicht *smile*

Aber ich wollte die Tierfilmer nicht in die Pflicht nehmen. Nur sie haben eben am ehesten die Chance, helfend einzugreifen. Herr Dr. Radke hat es ja selbst getan. Nur war es da ein Kitz. Doch ist dieses Kitz etwa mehr wert, oder mehr hilfsbedürftig, daß man ihm hilft, als ein Gepard? Der Gepard ist immerhin schwer von der Ausrottung bedroht, daß Kitz nicht. Nur warum wurde dem Kitz geholfen? Weil es etwa so niedlich ist?

In einem Punkt möchte ich Hr. Dr. Radke energisch widersprechen:
Gott spielen wir nicht indem wir helfen, sondern indem wir uns das Recht nehmen zu töten. Wir haben also bereits Gott gespielt. Nun denke ich, ist es an der Zeit, dem Rest der verbliebenen Tierwelt zu helfen. Und dazu gehört meiner Meinung nach auch eine hilfreiche Geste für einen 'Räuber', wenn dieser durch Menschenhand an den Rand der Ausrottung getrieben wurde.


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10.03.2002, 02:53
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PattWór
Crond'Llor




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Whough
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PattWór ist offline
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Hi Leute,
am ehesten stimme ich da Gepard zu. Und zwar aus folgenden Gründen:


  • Nur seltenst ist gerade mal ein Tierfilmer, der helfen könnte zugegen.

  • Das typische Räuber-Beute-Problem: Darf es im Ermessen des Menschen liegen, welches Tier jetzt bevorzugt werden soll?

  • Bisweilen hat der Mensch Gott gespielt. Das heißt aber nicht, daß er das Fehlverhalten gar intensivieren soll.



Ich finde, gerade wir, die sich intensiv mit den Tierschutz befassen, müßten es besser wissen, als der gemeine Bürger, der sich vor der Glotze sitzend zwischen Lindenstraße und Big Brother mal eine viertel Stunde Brehms Tierleben genehmigt.
Ich denke, weil wegen menschliche Verfehlungen sehr viele Arten vom Antliz der Erde verschwunden sind, die Richtung umzukehren und die selben Fehler zu wiederholen, ist falsch. (Uff, was für ein Satz Nun, warum schreibt dieser Lupus so etwas?

Ganz einfach: Sehr häufig sehe ich an der Art und Weise, wie über solche Themen geschrieben wird, daß die Biosphäre mit all ihren Tier- und Pflanzenarten als ein unabänderlicher Zustand betrachtet wird, der sich nicht ändern darf. Und gerade diese Sichtweise erfaßt nicht den stetigen Wandel der Natur.
Jeder, der die BBC-Reihe 'Die Erben der Saurier' gesehen hat, weiß, wovon ich spreche. Wie hieß es noch? "Kaum eine Tierart existiert heute noch in der Gestalt, wie vor 50000 Jahren." Tja, einige Spezies sind ausgestorben, andere sind dafür entstanden. Andere wiederum haben überlebt, mußten sich jedoch den geänderten Bedingungen anpassen.

Um das Bild, welches ich hier zu zeichnen versuche, zu verdeutlichen, will ich versuchen, das problem auf das Einfachste zu reduzieren (und bitte die etwas emotionslose und vielleicht auch abstrakte Schreibe entschuldigen, denn ein(e) Tier(art) sehe ich bestimmt nicht als Zustandsparameter irgend eines Systems.):

Die Biosphäre ist ein komplexes, nichtlineares, dynamisches System von untereinander agierenden ihrerseits dynamischen Subsystemen, die ihrerseits wiederum dynamische Systeme, genannt Ökosysteme, beinhalten (wie tief die Schachtelung geht und ob sie variabel ist, weiß ich nicht, ist aber hierfür auch nicht relevant), welches sich in einem stetigen Fluß befindet; dabei sind Artenreichtum, Populationsdichte, Biozönosen (Interaktionen), usw. der Tier und Pflanzenarten des jeweiligen Ökosystems Regelfaktoren.
Es ist leicht einzusehen, daß sich so ein rekursives System nicht durch eine Intelligenz beherrschen läßt. Wenn jetzt die Zuastansparameter variiert werden, können die weitreichenden Konsequenzen nicht im entferntesten vorausgesehen werden.

Und jetzt kommen wir Tierliebhaber daher und sagen, diese und jene Spezies darf aber nicht aussterben, oder sie darf sich nicht verändern und wollen nichts anderes als eine Momentaufnahme des Systems Biosphäre, in dem Zustand wie sie sich gerade in dem Zeitpunkt unseres kurzen Lebens befindet, schießen und es so erhalten. Nur wer will die Zustandsparameter variieren, wer weiß, wie sie zu variieren wären, und ist es gut, ein freies sich selbst regulierendes System unter Zwang zu stellen? Und um nicht zu vergessen, der Mensch ist wie jedes andere Tier selbst Bestandteil des Gesamtsystems.

Wie ist also zu verfahren?

PS:
Versteht mich bitte nicht falsch, ich will hier nicht sagen, daß wir unsere Hände in den Schoß legen können, denn es ist ja eh alles in Ordnung. Ich möchte nur auf den philosophischen Tiefgang dieses Themas aufmerksam machen und auch auf seine Brisans und eine mögliche Schädigung hinweisen, wenn wir eben allzu sehr Gott spielen

PS: Nur ein kleiner Denkanstoß


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


10.03.2002, 02:48
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PetraB.
Alpha-Wolf




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PetraB. ist offline
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Ob da die Tierfilmer in die Pflicht genommen werden sollten, weiß ich nicht, cheetah.

Ich habe einen Chat-Mitschnitt gefunden, hier einige Auszüge:

Reinhard Radke im Chat

Frage: Macht es Ihnen nichts aus, wenn Sie mit ansehen müssen, wie so ein kleines Gnu lebendig gefressen wird?

Dr. Radke: Im allgemeinen wird es tot gefressen. Natürlich ist man oft vom Schicksal einzelner Tiere berührt. Je nach Blickwinkel wünscht man mal dem Gejagten, mal dem Jäger Erfolg. Beide haben ihr eigenes Lebensrecht. Wir können uns nicht anmaßen - nur weil wir gerade in der Nähe sind - “Gott zuspielen“

Frage: Wenn Sie ein hilfloses Tier in Gefahr sehen, greifen Sie dann ein, um es zu retten?

Dr. Radke: Nur wenn die Notlage durch menschliches Verhalten verursacht ist. Aber wenn man ein hilflos im Schlamm steckendes Kitz findet (wie beim letzten Dreh), ziehe ich es schon mal heraus - man schläft dann besser. Geholfen habe ich dem Kitz aber wohl kaum: Seine Mutter war längst fort, ob es sie noch gefunden hat ist ungewiss.

Frage: Herr Radke, mir ist aufgefallen, dass im Film nie echt brutale Szenen (Todesbisse etc.) gezeigt werden. Ist die Natur zu brutal, um ungeschnitten gezeigt werden zu können?

Dr. Radke: Es hat Filme gegeben, in denen mit reißerischen, blutigen Szenen fehlende Aussage wettgemacht werden sollte. Brutale Szenen kommen draußen vor, man kann sie aber oft so filmen, dass sie nicht abstoßend wirken.

Frage: Gibt es Sachen in der Tierwelt, die Sie nie filmen würden?

Dr. Radke: Es gibt schreckliche Räuber-Beute-Interaktionen, die ich niemandem zumuten würde. Trotzdem filme ich sie manchmal, weil man nie sicher voraussagen kann, wie sie sich im Moment weiterentwickeln, und oft sind Teile davon - entsprechend geschnitten - später wichtiges Bildmaterial. Ansonsten finde ich, dass man Tiere nicht so abbilden sollte, dass sie dadurch ihre natürliche Würde verlieren. Ein kleiner augenzwinkernder Scherz ist aber durchaus erlaubt.


Quelle


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... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

10.03.2002, 01:05
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cheetah
Crond'Llor




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Grundsätzlich ja zum 'Entscheid durch die Natur'.

Aber haben wir nicht schon zu sehr in die Natur eingegriffen, als daß wir jetzt einfach die Hände in den Schoß legen dürfen?
Haben wir nicht genug bzw. zu viel Schuld auf uns geladen, indem unsere Vorfahren zig-Tausende Geparde gejagt, getötet, abgerichtet und damit an den Rand der Ausrottung gebracht haben, als daß wir jetzt nicht helfend eingreifen sollten? Ist es nicht wirklich unsere Pflicht der Natur so lange zu helfen, bis sich wieder ein natürliches Gleichgewicht eingestellt hat? Bis der Gepard eine reelle Chance zum Überleben hat?

Denn eins ist doch unbestritten, der Gepard wird nicht überleben in seiner jetzigen Konstellation.


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Dieser Beitrag wurde von cheetah am 10.03.2002, 00:13 Uhr editiert.

10.03.2002, 00:09
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gepard





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gepard ist offline
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Nein, grundsätzlich sollte man sollte die Natur entscheiden lassen. Es ist einfach falsch, sich in ein überwiegend funktionierendes Ökosystem einzumischen. Abgesehen davon tritt durch ein Eingreifen noch ein sehr viel schwerwiegenderes Problem zutage: Soll man die Hyäne verjagen, die sich über die Beute eines Geparden hermacht?. Soll man eben diesen Geparden davon abhalten eine vom Aussterben bedrohte Antilopenart zu jagen? Oder diese Antilope davon abhalten eine letzen Arten der Pflanze XY abzugrasen, obwohl sie eine der fleischfressen Sorte ist und am liebsten die seltene wasweißichwiesieheißt-Fliege vernascht? Nein, ich denke, dass es für die Natur am besten wäre sich überhaupt nicht einzumischen. Wenn man sie nur läßt und den nur bestehenden Lebensraum schützt weiß sie sich selbst zu helfen. That's life!

09.03.2002, 23:48
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PetraB.
Alpha-Wolf




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PetraB. ist offline
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Das habe ich mich auch schon oft gefragt: Warum greift niemand ein?

So wurde beispielsweise auch tagelang ein Känguruh-Jungtier gefilmt, das aus Unachtsamkeit von der Mutter getrennt wurde, parallel dazu wurde das Muttertier auf der Suche nach dem Jungtier gefilmt.

Es wurde nicht eingegriffen, ich hätte schreien können, das Jungtier ist gestorben.

Da habe ich mich im ersten Moment gefragt, ob die Tierfilmer irgendwie pervers veranlagt sind.

Aber ernsthaft glaube ich das natürlich nicht und auch nicht, dass diese Leute auf Sensation aus sind. Dann würden sie sicher die Sparte wechseln, denn Tierdoku guckt ja nicht unbedingt die breite sensationsgeile Masse.

Warum greifen die Tierfilmer nicht ein? Vielleicht wollen sie keine Happy End Filme produzieren, sondern authentisch den oftmals grausamen Alltag der Tiere rüberbringen. Wollen nicht in die natürliche Auslese eingreifen, obwohl ihr Herz ihnen vielleicht etwas ganz anderes zuschreit. Ich weiss es nicht, alles nur Vermutung ...

Es wäre schön, mal eine Stellungnahme aus erster Hand bekommen zu können ...


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09.03.2002, 23:38
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Sirian
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Sirian ist offline
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Das hab ich mich auch schon sehr sehr oft gefragt, warum lassen die das zu ???? Damit sie echt tolle bilder im Katen haben ???? Sowas tut mir immer weh mitanzusehen. Und dann stellt sich die Frage nach dem Warum.... ja warum greiffen sie nicht ein ?

Auch keine Antwort darauf weiss.....


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Falls ich je in meinem Leben einmal das Glück haben sollte meinem Tiger zu begegnen so werd ich ihn
in meinem Herzen Sirian nennen, da ich dessen Namen nicht in Tigerlauten nachahmen kann.

09.03.2002, 23:26
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cheetah
Crond'Llor




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Man sieht es immer wieder: in Tierfilmen. Ein Gepard wird von einem Löwen getötet. Oder ihm wird die schwer erjagte Beute von einem Rudel Hyänen abgenommen.

Und keiner tut etwas dagegen. Da wird gepredigt, wie sehr der Gepard von der Ausrottung bedroht ist und wenn man helfen könnte wird einfach nur weitergefilmt.

Ist es die Sensationsgier? Oder die 'Qual' der Naturfreunde, sich nicht in die Natur einmischen zu wollen / zu dürfen?

Ich denke, daß in solchen Fällen der Fotograf oder Filmer eingreifen sollte. Wir wissen alle, wie schlecht es um den Geparden bestellt ist. Und es schadet bestimmt nicht, wenn man ihm ein wenig hilft bei der Verteidigung seiner Beute oder seines Lebens. Man muß ja nicht gleich den Leoparden oder die Hyäne töten. Aber ich halte es für die Pflicht des Zusehenden, wenigstens die Angreifer zu vertreiben und somit dem Geparden, der ja das schwächste Glied in der Raubtierhierarchie darstellt, die Chance zum Überleben zu geben.


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09.03.2002, 22:30
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