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Alex
Tiger




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Alex ist offline
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naja immerhin sind es mehr als früher wenn ach nicht sehr viele.....

mit teilweise ähnlichem hab ich auch so einen artikel wie shir kahn:

13/02-11:00) - Peking (dpa) - Niemand weiß, woher sie kommen. Doch eins steht fest: War die Zahl der wilden Sibirischen Tiger in China vor wenigen Jahren auf 10 zurückgegangen, so sind es heute schätzungsweise wieder 19. «Der Grund sind die verbesserten Lebensbedingungen», sagt Li Linjun, Sprecher des Naturreservats Hunchun (Provinz Jilin) im äußersten Nordosten der Volksrepublik.
Hier in den dichten Wäldern treffen sich die Grenzen Chinas, Nordkoreas und des Ostens Russlands, wo nach Schätzungen der New Yorker Wildlife Conservation Society heute noch etwa 500 dieser bedrohten Tiere leben. Der Sibirische Tiger (Panthera tigris altaica), der auch Amur-Tiger und in China Nordostchinesischer Tiger (Dongbeihu) genannt wird, ist die größte Raubkatze der Welt. In der Volksrepublik gab es bislang nur Spuren von ihr. Doch jetzt gelang Tierschützern des Hunchun-Reservats das erste Foto eines Sibirischen Tigers in China.
Ende Januar fand ein Bauer aus dem Dorf Naozhigou sein Pferd tot in einem Maisfeld und entdeckte Spuren eines Tigers. Er alarmierte die Mitarbeiter des Naturreservats, die den großen Kadaver am nächsten Tag aber an einer anderen Stelle fanden. Der Tiger hatte seine Beute weggezogen.
Spuren von 13 Zentimeter langen Pfoten ließen auf einen erwachsenen Sibirischen Tiger schließen, der immerhin 2,80 Meter lang werden kann. Da das tote Pferd erst zum Teil gefressen war, erwarteten die Tierschützer, dass der Tiger wiederkommen würde. Am nächsten Tag, als der Kadaver wieder an einer anderen Stelle lag, brachten sie eine mittels Infrarotsensor selbstauslösende Kamera in acht Metern Entfernung an dem Ast eines Baumes an. Die Foto-Falle funktionierte: Als die Raubkatze in der Nacht zu ihrer Beute kam, blitzte die Digitalkamera und machte drei Bilder.
«Niemand weiß, ob die Tiger aus Russland kommen oder aus China stammen», sagt Li Linjun. «Sie sind allerdings nicht beim Grenzübertritt gesehen worden.» Die Zahl der Tigerspuren habe schon im vergangenen Jahr zugenommen. Die ersten Erfolge seien dem Aufbau des Reservats seit 2001 zu verdanken. «Der Lebensraum ist besser geschützt.» So darf heute niemand ohne Genehmigung das Gebiet betreten. Es gilt ein generelles Jagdverbot für alle Tiere, so dass die Tiger selbst wieder mehr Beute finden. Zuletzt seien aber im November wieder Wilderer geschnappt worden. Fünf Gewehre, 200 Schuss Munition und Sprengsätze seien sichergestellt worden, berichtet das Reservat, das Überwachungsteams mit 54 Mitgliedern beschäftigt.
Der Sibirische Tiger zählt weltweit zu den zehn am stärksten bedrohten Tierarten und wird heute auch in China besonders geschützt. Vor allem die traditionelle chinesische Medizin ist eine Gefahr. Dort gelten Tigerknochen als Rarität und sind für Wilderer daher ungemein wertvoll. Die Wildlife Conservation Society versucht jetzt mit einem Programm, Aufklärung bei Studenten und Praktizierenden traditioneller chinesischer Medizin zu leisten. In Zusammenarbeit mit Russland, China und Nordkorea möchte die Organisation auch, Korridore zum Schutz des Lebensraums der Tiger schaffen. 1994 war die Zahl der Sibirischen Tiger in Russland und China schon auf 150 bis 200 gefallen. «Doch wegen besserer Schutzmaßnahmen hat sich die Population seither mehr als verdoppelt», berichtet die Wildlife Conservation Society.


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Alex

02.04.2003, 14:06
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Black Panthera
the SilverDragon




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das ist schön...
ist zwar keine so hohe zahl wie sie erforderlich wäre um den bestand langfristig zu sichern...
aber besser wie noch weniger...
und das die menschen sich da so sehr um die tiere kümmern ist lobenswert...

allerdings denke ich sollten sie auch auf genpool achten...
denn ich glaube nicht das inzucht den tieren viel nützen würde...


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In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

01.04.2003, 23:16
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Sesshoumaru
sama




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Sibirische Tiger streunen wieder durch ChinaAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Mehr Sibirische Tiger streunen wieder durch China

Niemand weiß, woher sie kommen. Doch eins steht fest: War die Zahl der wilden Sibirischen Tiger in China vor wenigen Jahren auf 10 zurückgegangen, so sind es heute schätzungsweise wieder 19.

Von Andreas Landwehr, dpa

Peking (dpa) - «Der Grund sind die verbesserten Lebensbedingungen», sagt Li Linjun, Sprecher des Naturreservats Hunchun (Provinz Jilin) im äußersten Nordosten der Volksrepublik. Hier in den dichten Wäldern treffen sich die Grenzen Chinas, Nordkoreas und des Ostens Russlands, wo nach Schätzungen der New Yorker Wildlife Conservation Society heute noch etwa 500 dieser bedrohten Tiere leben.

Der Sibirische Tiger (Panthera tigris altaica), der auch Amur- Tiger und in China Nordostchinesischer Tiger (Dongbeihu) genannt wird, ist die größte Raubkatze der Welt. In der Volksrepublik gab es bislang nur Spuren von ihr. Doch jetzt gelang Tierschützern des Hunchun-Reservats das erste Foto eines Sibirischen Tigers in China.

Ende Januar fand ein Bauer aus dem Dorf Naozhigou sein Pferd tot in einem Maisfeld und entdeckte Spuren eines Tigers. Er alarmierte die Mitarbeiter des Naturreservats, die den großen Kadaver am nächsten Tag aber an einer anderen Stelle fanden. Der Tiger hatte seine Beute weggezogen.

Spuren von 13 Zentimeter langen Pfoten ließen auf einen erwachsenen Sibirischen Tiger schließen, der immerhin 2,80 Meter lang werden kann. Da das tote Pferd erst zum Teil gefressen war, erwarteten die Tierschützer, dass der Tiger wiederkommen würde.

Am nächsten Tag, als der Kadaver wieder an einer anderen Stelle lag, brachten sie eine mittels Infrarotsensor selbstauslösende Kamera in acht Metern Entfernung an dem Ast eines Baumes an. Die Foto-Falle funktionierte: Als die Raubkatze in der Nacht zu ihrer Beute kam, blitzte die Digitalkamera und machte drei Bilder.

«Niemand weiß, ob die Tiger aus Russland kommen oder aus China stammen», sagt Li Linjun. «Sie sind allerdings nicht beim Grenzübertritt gesehen worden.» Die Zahl der Tigerspuren habe schon im vergangenen Jahr zugenommen. Die ersten Erfolge seien dem Aufbau des Reservats seit 2001 zu verdanken. «Der Lebensraum ist besser geschützt.»

So darf heute niemand ohne Genehmigung das Gebiet betreten. Es gilt ein generelles Jagdverbot für alle Tiere, so dass die Tiger selbst wieder mehr Beute finden. Zuletzt seien aber im November wieder Wilderer geschnappt worden. Fünf Gewehre, 200 Schuss Munition und Sprengsätze seien sichergestellt worden, berichtet das Reservat, das Überwachungsteams mit 54 Mitgliedern beschäftigt.

Der Sibirische Tiger zählt weltweit zu den zehn am stärksten bedrohten Tierarten und wird heute auch in China besonders geschützt. Vor allem die traditionelle chinesische Medizin ist eine Gefahr. Dort gelten Tigerknochen als Rarität und sind für Wilderer daher ungemein wertvoll. Die Wildlife Conservation Society versucht jetzt mit einem Programm, Aufklärung bei Studenten und Praktizierenden traditioneller chinesischer Medizin zu leisten.

In Zusammenarbeit mit Russland, China und Nordkorea möchte die Organisation auch, Korridore zum Schutz des Lebensraums der Tiger schaffen. 1994 war die Zahl der Sibirischen Tiger in Russland und China schon auf 150 bis 200 gefallen. «Doch wegen besserer Schutzmaßnahmen hat sich die Population seither mehr als verdoppelt», berichtet die Wildlife Conservation Society.


Quelle: Vistaverde.de


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

01.04.2003, 22:05
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