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Steelwolf
Lykos




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Zu dem Problem mit Nessie: Soweit ich wußte, war es ein Journalist, der das ganze (vielleicht gab's ja schon ne Legende, kann ich jetzt nichts zu sagen) einmal gewaltig zumindest in die Medien brachte. Und seitdem ging's eben rund. Wenn Du aber schreibst, daß man mittels Echolot nur "große Körper im Wasser" finden konnte, und selbst auch noch sagts, daß es sich auch genausogut um Baumstämme handeln könnte, dann ist das doch schon einmal eine Alternative, die in Anbetracht der Tatsache, daß es recht unwahrscheinlich ist, daß eine Dinosaurierspezies all die Jahmillionen überlebt hat, doch um einiges wahrscheinlicher ist.
Messner ist gar keine so schlechte Quelle, wie ich finde. Sollte man ernst nehmen. Meiner Ansicht nach. Einer der Links verwies auf einen Artikel, der sich des Yeti-Problems auch mal von der ethnologischen Seite näherte. Klingt plausibel, zumindest plausibler, als anderes.
Ja, man kann auch dichteste Wälder durchkämmen. Außerdem: Wenn man Spuren findet, warum sollte man keine Photofallen aufstellen? Was bei Tigern im Nordosten Chinas funktioniert (hier im Forum gibt es eine Thread dazu), sollte das dann nicht in Nordamerika auch klappen? Bisher also Fehlanzeige.
Ich sage ja auch nicht, daß es vollkommen unmöglich ist, daß es Bigfoot gibt, ich sage nur, daß man bislang noch nicht beweisen konnte daß es ihn wirklich gibt. Bislang allerdings konnte man auch nicht 100%ig beweisen, daß es ihn überhaupt nicht gibt. Aber: Es gibt eine Reihe von alternativen Erklärungsmodellen, die die Existenz eines Bigfoot nicht erfordern und die um einiges wahrscheinlicher sind als das, was als Indiz für seine Existenz angegeben wird. Habe ich mich jetzt eigentlich klar ausgedrückt...? Ich hoffe es... Bin grad in Eile, deswegen...

Warum widersprechen sich meine von Dir zitierten Sätze selbst???

Zum Quastenflosser später was, muß weg.


Scheiße, bin spät dran!!! AAAHH!!!

Dieser Beitrag wurde von Steelwolf am 05.04.2003, 21:02 Uhr editiert.

05.04.2003, 21:02
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Spiritus, der Panther
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Was soll ich da noch sagen? Alles für und wider wurde schon durchgenommen...
Hm, vielleicht noch eine BigFoot Theorie, die wohl echt zu den X-Akten gelegt werden sollte, nämlich das BigFoots oft vor nach oder während UFO Sichtungen gesehen wurde, was auch für den Chuba Cabra (habs wohl kaum richtig geschrieben) in Südamerika gilt.

Selbst mir ist diese Vorstellung zu viel, obwohl ich die Existenz von Auserirdischen nicht ausschließe. Aber das wäre dann wohl ein anderes Thema...

S, d P


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In Gedenken an Jamie Morand a.k.a. Pantherkönig
Vom 31.07.1975 bis 22.02.2003
Don't know where you are, but I'm whit you..

Das Leben ist der Sinn...

05.04.2003, 20:32
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Kaysha
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du hast recht marozi,es gibt keine sicheren beweise dass es bigfoot und co. gibt und nicht gibt.ich bin nun gespaltener meinung,ich denke einerseits,dass es geben könnte,einerseits denk ich,es gibt ihn nicht.tja,wie gesagt,hier gibts halt zu gute argumente von beiden seiten
ehrlich muss ich sagen dass ich vorher überhaupt nicht an der seite der kryptozoologie stand,nun wurd ich aber ein bissel überzeugt.


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05.04.2003, 20:21
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Marozi
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Hallo Steelwolf,

die USA mögen ein gut erforschtes Gebiet sein sind jedoch auch ein sehr weitläufiges. Dichte Besiedlung dürfte ein scheues Tier eher meiden und Platz genug bieten die Wälder. In Indien z. B. einem der bevölkerungsreichstem Ländern überhaupt leben verborgen unbekannte Affenarten nahe der großen Städte (zugegebenermaßen nicht unbedingt derart große Exemplare wie Bigfoot ). Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sich in derart großen Waldgebieten ein überaus scheues Tier verborgen halten könnte (Bigfoot wird im Schnitt wohl kaum so groß wie manch einer sich das vielleicht vorstellt). Der Technik, so modern sie heute auch sein mag, sind Grenzen gesetzt (so enden z. B. Satelliten aus dem All am Blätterdach) und eine extensive Suche nach Bigfoot wäre logistisch kaum durchführbar (ich finde mich trotz Kompass und Karte ja kaum in deutschen Wäldern zurecht ).
Stichwort Nessie: Echolotsuchen wurden durchgeführt, Fotofallen aufgestellt (um den See, im See) - alles brachte nur weitere Rätsel. Die Echolotuntersuchungen zeigten große Körper im Wasser, ob Nessie oder nur ein Baumstumpf konnte auch das nicht klären. Fotofallen brachten (sehr selten übrigens aufgrund des trüben Wassers) Bilder, die von niemandem definitiv ausgewertet werden konnten. Die Erfindung eines Journalisten wohl kaum, oder bezeichnet man heilige Männer neuerdings so? Erste Berichte von einem Loch Ness Monster stammen vom irischen Missionar Columban. Nessie ist ein Thema für sich, lass uns nicht weiter darauf eingehen (persönlich halte ich die bekannteste Theorie (Plesiosaurier) übrigens ebenfalls für zu fantastisch).
Zu Messner sage ich besser nichts . Wenn dieser als Erklärung für den Yeti einen Tibetbären sehen mag, ist das seine Meinung (er dehnt sie dann natürlich gleich noch auf jegliche andere Kryptide aus und ohne irgendwelche genaueren Kenntnisse über diese zu besitzen und beschwert sich dann noch, dass man ihm unrecht tut - selber schuld). Bergsteiger haben die genannten Probleme, soweit ich weiß leiden Einheimische wie die Sherpas kaum darunter - im Gegenteil eine evolutionäre Anpassung an die Gegebenheiten fand statt.
Soweit ich informiert bin, dachte man bis 1938 dass der Quastenflosser ausgestorben war. Erst in diesem Jahr wurde nachweislich ein Exemplar von Fischern gefangen...

Mir ist es einerlei ob ein Mysterium für die Öffentlichkeit zerstört wird oder nicht. Wichtig für mich und beide Parteien (Pro und Contra) ist allein die Wahrheit und weder die eine noch die andere Seite können bislang die absolute Wahrheit für sich verbuchen. Darin sind wir uns glaube ich einig . (Ich hab diese Analyse irgendwo in den Weiten meiner Festplatten als PDF-Dokument und such mal bei Gelegenheit den Link für dich raus).

Diese Sätze widersprechen sich selbst:

Zitat:

Es gibt natürlich keine hieb- und stichfesten Beweise, es gibt auch keine hieb- und stichfesten Widerlegungen. Aber es gibt eine ganze Menge alternativer Erklärungsmöglichkeiten, die die Existenz von Nessie, Bigfoot und wie sie alle heißen, doch arg in den Bereich der Fabeln lenkt.



Der nächste Halbsatz denn ich analog deinem ersten Satz einfach ergänze: aber es gibt auch eine Menge alternativer Erklärungsmöglichkeiten, die die Existenz von Nessie, Bigfoot und wie sie alle heißen, doch arg in den Bereich der Zoologie lenken .


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

05.04.2003, 20:08
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Kaysha
Katz




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also ich muss schon sagen,ihr habt beide sehr gute argumente,mich überzeugt ihr beide,und ich was gar nicht mehr was ich denken soll!
einerseits sollte man mit den geräten,die dem menschen heut zu tage zu verfügung stehen,bigfoot schon gefunden haben und wenn einmal ein journalist ein gerücht über bigfoot ablässt,denken die menschen plötzlich überall bigfoot zu sehen,einerseits sind die argumente von diesem forensiker jeff glickman auch sehr glaubwürdig!

püh,wie gesagt,ich weiss gar net was ich denken soll im gegensatz zu euch,ihr steht anscheind fest zu eurer meinung

Kayshaaaa


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05.04.2003, 16:05
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Steelwolf
Lykos




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Du schreibst, daß die Entdeckung etwa des Quastenflossers auf kryptozoologischen Grundsätzen beruht. Okay, ich denke ich weiß, was Du meinst. Stimme Dir auch zu, daß man vieles genauer untersuchen sollte, bevor man es als Unsinn abstempelt. Jetzt aber die Sache mit Bigfoot: Bislang konnte noch niemand einen finden und seine Entdeckung EINDEUTIG und HIEB- UND STICHFEST belegen. Sollte mittlerweile möglich geworden sein, denn Bigfoot lebt ja nun nicht im Wasser, nicht an unzugänglichen Stellen und soll ja nun recht auffällig sein (mal ganz platt). Stichwort Nessie: Es gibt Echolot, es gibt eine Reihe Möpglichkeiten, Gewässer zu durchsuchen. Es gibt Photofallen, es gibt Satellitenbilder usw. Warum wurde bislabg nichts gefunden? Vielleicht ist die Erklärung, Nessie sei eine Erfindung eines Journalisten, doch nicht ganz so abwegig...? Drängt sich zumindest langsam auf. Jetzt wirst Du mir sagen: "Aber sie wird immer wieder gesehen!" Natürlich wird sie das. Reinhold Messner hatte mal Nachforschungen über den Yeti angestellt und kam - soweit ich mich erinnere - zu dem Ergebnis, daß dem ganzen ein Bärenmythos zugrundeliegt. Angenommen, jemand begegnet im Himalaya auf 4500 Meter einem Bären (wie auch immer), der Mensch ist den ganzen Tag rumgeklettert, ist müde und alle und hat kein Sauerstoffgerät dabei. Die Begegnung läuft zu beiderseitigem Erstaunen ab, vielleicht noch in einem Schneegestöber, und nach kurzer Zeit ist alles vorbei. Messners Schluß: Natürlich war das dann kein Bär - es war ein Yeti. Verstehst Du, was ich sagen will?
Vom Quastenflosser gab es gefangene Exemplare. Es gab unabhängige Schilderungen von Fischern. Es war durchaus denkbar, daß in seinem Lebensraum er überlebt haben könnte. Der Nordamerikanische Kontinent ist in Teilen sehr dicht besiedelt, wo er es nicht ist, ist er aber gut erforscht, sprich es gibt Landkarten, Satellitenbilder (detailgenau), es gibt die Möglichkeiten, jedwedes Areal zu durchkämmen. Nichts, was unternommen wurde, brachte augenscheinlich bislang den unumstößlichen Beweis, daß es Bigfoot gibt. Es gibt keine gefangenen oder getöteten Exemplare und für vermeintliche Spuren gibt es unter aller Garantie Alternativerklärungen, die wohl in Anbetracht der Indizienlage um einiges wahrscheinlicher sind. Nur, sie sind nicht populär, weil ein Mysterium zerstört wird.

Zum Bigfoot-Film: Ich las einen Artikel, in dem mehr oder weniger eine Art Geständnis zutage kam. Ich habe den Wortlaut nicht mehr im Kopf, die Quelle auch nicht. Natürlich gibt es gerade anhand von Analysen von Filmmaterial bestimmt viele scheinbar authentizitätbestätigende Ergebnisse. Das gibt es auch bzgl. Außerirdischer. Die Analysen im einzelnen hätte ich gerne im genauen Wortlaut gehabt.

P.S.: Wieso habe ich mich ausgehebelt??

Edit: Mal zwei interessante Links:

http://www.uni-mainz.de/~meyec012/studium/yeti.html

http://www.skeptischeecke.de/Worterbuch/...oot_-_yeti.html

Dieser Beitrag wurde von Steelwolf am 05.04.2003, 15:48 Uhr editiert.

05.04.2003, 14:56
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Marozi
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Zitat:
Original von Steelwolf
Aber es gibt eine ganze Menge alternativer Erklärungsmöglichkeiten, die die Existenz von Nessie, Bigfoot und wie sie alle heißen, doch arg in den Bereich der Fabeln lenkt.


Wenn alle Menschen so denken würden, wären viele Tiere vor ihrer Entdeckung bereits ausgestorben bzw. erst viel später entdeckt worden... Die Entdeckungen die auf kryptozoologischen Grundsätzen basieren bzw. von Kryptozoologen gemacht wurden sind unbestreitbar (Quastenflosser, Okapi, Berggorilla etc.). Natürlich zählen Bigfoot, Nessie oder Yeti zu den bekanntesten Wesen mit denen sich die Kryptozoologie beschäftigt (man nennt das "charismatische Megafauna"). Ob sich dahinter tatsächlich eine "Massenhysterie" verbirgt oder tatsächlich ein existierendes Wesen, das herauszufinden ist die ureigenste Aufgabe und Intention der Kryptozoologen!

Zitat:
Original von Steelwolf
Die Sache mit dem Bigfoot ist wie die Sache mit dem Yeti oder anderen, teils unheimlichen Fabelwesen überall auf der Welt. Es gibt natürlich keine hieb- und stichfesten Beweise, es gibt auch keine hieb- und stichfesten Widerlegungen. Aber es gibt eine ganze Menge alternativer Erklärungsmöglichkeiten, die die Existenz von Nessie, Bigfoot und wie sie alle heißen, doch arg in den Bereich der Fabeln lenkt.


Du hebelst dich mit diesen drei Sätzen selber aus, hast du's gemerkt?

Zitat:
Original von Steelwolf
Ist doch klar, daß dann alles mögliche zum UFO wird, was man nicht direkt erklären kann bzw. was man beobachtet und nicht gleich einzuordnen in der Lage ist. So ist es auch mit Bigfoot. Hierbei hat man sich wohl auch alter (indianischer??) Mythen als Untermauerung bedient, obwohl ich mich da jetzt nicht so auskenne.


Im Gegensatz zu UFOs liegen die meisten Erklärungen für Wesen wie Bigfoot oder Yeti durchaus im Bereich des Möglichen (und sind nicht soo weit hergeholt ) und die meisten Theorien (natürlich nicht alle) sind evolutionär bzw. geographisch denkbar.

Hab für euch noch ein paar Fakts über den P/G-Film zusammengestellt:

Im Juni 1998 veröffentlichte das North American Science Institue (NASI )eine
dreijährige Untersuchung des P/G-Films durchgeführt durch den Forensiker
Jeff Glickman. Im wesentlichen ergab die Untersuchung folgendes:

Die Länge der Arme und der Beine sind proportional zum Menschen weitaus länger. Ein direkter Hinweis auf einen Menschen im Kostüm (z. B. Reißverschluss im Rücken) konnte nicht entdeckt werden. Die Hände (sowie sinngemäß auch die Füße) des Bigfoot sind flexibel in ihren Bewegungen, was ein Handbewegungsapparat (der wg. der Armlänge vorhanden sein mußte) zur damaligen Zeit nicht leisten konnte ebensowenig wie die Muskelbewegungen. Ebenso wurde der Gang von Patty anatomisch von Menschen als nicht (bzw. nur von Menschen mit bestimmten anatomischen Voraussetzungen - vor allem eine gewisse Köpergröße) nachahmbar bezeichnet. Bewegungen des Fleisches bzw. von Fett an der rechten Körperseite wurden als von einem Kostüm stammend ausgeschlossen. Zudem wurde zur damaligen Zeit eine derart genaue Haarherstellung, also verschiedene Färbungen, Länge etc., nicht von Hollywood hergestellt.


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Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

Dieser Beitrag wurde von Marozi am 05.04.2003, 11:28 Uhr editiert.

05.04.2003, 09:54
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Die Sache mit dem Bigfoot ist wie die Sache mit dem Yeti oder anderen, teils unheimlichen Fabelwesen überall auf der Welt. Es gibt natürlich keine hieb- und stichfesten Beweise, es gibt auch keine hieb- und stichfesten Widerlegungen. Aber es gibt eine ganze Menge alternativer Erklärungsmöglichkeiten, die die Existenz von Nessie, Bigfoot und wie sie alle heißen, doch arg in den Bereich der Fabeln lenkt.
Der "berühmte" Bigfoot-Film ist wohl wirklich ein gelungenes Fake gewesen. Und natürlich glaubt das jetzt keiner, denn man hatte ja Jahrzehnte Zeit, sich an den Humbug zu gewöhnen und einige sind nicht gerade arm dran geworden. Und daß es überall auf einmal Sichtungen eines Bigfoot gab und immer noch gibt, ist doch auch klar. Wie mit den Außeriridschen: Irgendwann kommt eine Geschichte in Umlauf, die von mysteriösen Außerirdischen in fliegenden Untertassen handelt. Alles spricht dann auf einmal von UFOs. Ist doch klar, daß dann alles mögliche zum UFO wird, was man nicht direkt erklären kann bzw. was man beobachtet und nicht gleich einzuordnen in der Lage ist. So ist es auch mit Bigfoot. Hierbei hat man sich wohl auch alter (indianischer??) Mythen als Untermauerung bedient, obwohl ich mich da jetzt nicht so auskenne.

Mal ein Link bzgl. sogenannter "Rätsel": http://www.gwup.org

Buchtips gibt es da auch (lohnt sich!).

Es gibt immer Möglichkeiten, augenscheinlich seltsame Dinge solide und verständlich zu erklären. Das verbreitet sich aber nicht so, wie die schönen, gruseligen, geheimnisvollen Geschichten von Bigfoot und Co.

04.04.2003, 23:58
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Marozi
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Zitat:
Original von TigerinKaysha
was glaubst du denn ist bigfoot für ein tier?ein nun wirklich unbekanntes wesen/tier oder ein bär (oder ähnliches)???


Hallo ,

Theorien zu Bigfoot gibt's viele. Gegentheorien genauso. Der Normalzustand in den Naturwissenschaften... Von den mir bekannten Theorien finde ich die von Grover Krantz vorgeschlagene Gigantophitecus-Theorie am faszinerendsten (wohlgemerkt: ich halte sie nicht unbedingt für die überzeugendste!). Genau wie beim z. B. beim Nandi-Bär denke ich, dass sehr viele Sichtungen Fehlinterpretationen bekannter Tiere sind (Schwarzbär, Braunbär etc.).
Damit bleibt ein gewisser Anteil - wenn auch ein kleiner - die nicht mit Verwechslungen oder Hoaxes erklärbar sind und diese zu enträtseln ist letztendlich die Aufgabe der Kryptozoologie, die noch lange nicht abgeschlossen ist.

Bigfoot taucht übrigens in einer Top Ten der Arten (aufgestellt von Kryptozoologen), die bald von der Kryptozoologie in die Zoologie übergehen könnten bzw. am wahrscheinlichsten sind, nicht auf...

Zitat:
Original von TigerinKaysha
ich hätte aber nicht gedacht dass wirklich jemand an Big Foot glaubt,wenn auch nicht 100%ig.


Dazu eine kleine Anmerkung: Innerhalb der Kryptozoologie sind vor allem zwei Personen für ihre engagierten Forschungen über Bigfoot bekannt - der verstorbene Grover T. Krantz, der sogar einen Bigfoot erschossen hätte um einen Beweis zu haben und der bekannte Professer Loren Coleman, dessen Publikationen recht bekannt sein dürften und der nach dem Tod Bernard Heuvelmans DER Kryptozoologe schlechthin sein dürfte.
Menschen, mit einer beachtlichen Vorkenntnis in Zoologie und Anthropologie...


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Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

Dieser Beitrag wurde von Marozi am 02.04.2003, 20:00 Uhr editiert.

02.04.2003, 19:51
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ja klar ist mir deine seite jetzt etwas klarer geworden,ich habs sogar ganz verstanden
ich hätte aber nicht gedacht dass wirklich jemand an Big Foot glaubt,wenn auch nicht 100%ig.
was glaubst du denn ist bigfoot für ein tier?ein nun wirklich unbekanntes wesen/tier oder ein bär (oder ähnliches)???


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02.04.2003, 15:15
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