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nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Österreich
Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
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Zitat:
ich finde es ünrigens auch besser, wenn wissenschaftler ihre finger von ihnen lassen und sie normal weiterleben lassen...

Allegemein gesprochen:
Kurzfristig ja, aber da der Mensch ja ständig Lebensraum zerstört und die Umwelt verpestet, ist das keine gute Idee.
Erst wenn man die Ansprüche einer Art kennt, kann man sie schützen. Dazu muss man das Tier erst finden und sein Leben kennenlernen.
''in Frieden lassen'' ist leider keine Lösung. Wollen wir warten, bis eine Art auf der roten Liste erscheint und erst dann handeln?


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

25.10.2003, 17:47
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Cat
Streunerin




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Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 1174
Cat ist offline
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ich hätte da mal ne frage: seit wann denken die menschen, es gibt bigfoot???

ich finde es ünrigens auch besser, wenn wissenschaftler ihre finger von ihnen lassen und sie normal weiterleben lassen... aber ich glaube kaum, dass das passiert!

25.10.2003, 14:30
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Marozi
Panthera leo maculatus




Dabei seit: Januar 2003
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Marozi ist offline
  Bigfoot ist nicht tot!Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Drei Kinder berichten davon, dass sie in diesem Sommer zwei Bigfoot-ähnliche Kreaturen in den Wäldern um Hiouchi gesehen hätten. Aus derselben Region sichteten zwei Männer ebenfalls erst letzten Monat zwei Bigfoots. Del Norte Country hat nach Auskunft des Bigfoot Field Research Centers (BFRO) die höchste Dichte an Sichtungen pro Quadratmeile auf der ganzen Welt. Aus dieser Gegend stammen ebenfalls die berühmten Aufnahmen von Patterson und Gimlin.
Der zwölfjährige Alex Rommel berichtete seiner Mutter Patty und seiner Schwester Sara, er habe Bigfoot gesehen. Die erste Reaktion von Patty Rommel war eher eine leichte Belustigung, weshalb sie ihn auch zuerst nicht wirklich ernst nahm. Seine um ein Jahr ältere Schwester Sara jedoch, wollte sich selber überzeugen und ging mit einem Fernglas bewaffnet nach draußen. Sie bekam ein Gorilla-ähnliches Tier zu sehen, dass sie direkt ansah. Im selben Moment hatte auch Saras Freund ein zweites Tier entdeckt, dass den Hügel hinunterlief. Sprachlos zeichnete Sara nach dem ersten Schock ihre Sichtung und zeigte das Bild ihrer Mutter, die es für einen Gorilla hielt. Am nächsten Morgen machten sich alle zum Hügel auf, wo sie tatsächlich Spuren fanden und fotografierten.

BFRO rief aus diesem Anlass nochmals dazu auf, alle Sichtungen zu melden.


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

24.10.2003, 20:44
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Marina
Pantherkönigin




Dabei seit: September 2002
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Camargue (F)
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Marina ist offline
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Also Marozi, ich will mich nun dazu auch einmal äussern. In diesen Dingen will ich meist das alles gar nicht bis in alle Einzelheiten wissen, denn es kann sein oder nicht sein. Und wenn ist, dann ist es mir persönlich lieber, das Wesen bleibt im Untergrund, bleibt versteckt, ein wenig im Nebel und vor allem nicht wirklich entdeckt. Es ist besser dran. Es kann so wenigstens noch weiterleben. Könnte es das in Ruhe, wenn es wirklich entdeckt würde und sich alles auf diese Sensation stürzen würde. Nein, meines Erachtens. Also lass ich das mal so stehen.

Für mich gibt es mehr Dinge, als die, welche einfach mal klar sind. Es gibt Vieles, das wir nicht so ganz verstehen oder ergründen können und sollen.

Die meisten Fotos, Videos und Filme vermute ich allerdings auch als Veralberung der Menschen, aber was tut's. Gibt doch wieder Gesprächsstoff und weitere Vermutungen und Spekulationen.

Wie gesagt, ich lass das mal so stehen. Wenn mir das einte oder andere Wesen eines Tages mal persönlich begegnet, werde ich es für mich behalten und ihm seine Ruhe lassen.

10.04.2003, 08:40
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Marozi
Panthera leo maculatus




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Marozi ist offline
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So, hier ist wie versprochen die von NASI in Auftrag gegebene Analyse des Patterson/Gimlin-Films. Scollt zum Ende der Seite, dort steht der Download (ca. 1,5 MB als PDF).

NASI Report von Jeff Glickman


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Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

Dieser Beitrag wurde von Marozi am 09.04.2003, 20:30 Uhr editiert.

09.04.2003, 20:29
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Kaysha
Katz




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Kaysha ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Kaysha gestartet
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Yep,Lucky Lion,du hast recht,wenn man tatsächlich so etwas wie bigfoot in die finger bekäme,dann hätte das tier ein echt beschissesenes leben.is viellecit besser so für die vielleicht existierende spezies

desweiterenn,meine meinung is ja bekannt,was die anderen member denken möcht ich auch gern wissen

Kaysha


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07.04.2003, 16:31
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Lucky Lion
Löwe




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Lucky Lion ist offline
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Meine Güte! War das ne Menge Information....

Also meine Meinung ist wie folgt: So wie es aussieht, sind Fotos, Filme und Zeugen absolut keine Beweise für die Existens eines Bigfoot (und seien die Fotos und Filme noch so gestochen scharf, und die Zeugen noch so glaubwürdig). Das heisst: Es kann wohl nur einen Beweis geben: Einen echten lebendigen (oder toten) Bigfoot der dann wohl warscheinlich ein sch... Leben vor sich hätte: Er wird vorgeführt hergezeigt und angegafft und müsste, wie schon so viele andere Tiere auf dieser Welt, sein restliches Leben im Käfig verbringen....

So frage ich hier: Ist es nicht besser so, wie es jetzt ist? Gibt es nicht genug andere Probleme auf dieser Welt? Lassen wir doch Bigfoot seine Welt und uns einfach nur von den über ihn gehörten Geschichten faszinieren....Wäre das nicht für alle beteiligten besser so? Ich sage: ja, ist es!

Also lassen wir doch die suche nach dem legendären Bigfoot sein, und vielleicht, wer weiss, gibt sich alles von alleine....


__________________
"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

06.04.2003, 20:23
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Marozi
Panthera leo maculatus




Dabei seit: Januar 2003
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Beiträge: 329
Marozi ist offline
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Zitat:
Original von Steelwolf
Faktum: Es gibt eine Reihe von Photos, die nicht nur ziemlich undeutlich sind, sondern deren Zustandekommen auch immer etwas mit Leuten zu tun hat, die a) selbst von der Existenz von Bigfoot überzeugt sind


Kann ich ebenfalls so nicht stehen lassen. Die meisten Berichte mögen heutzutage nach dem großen Hype um Bigfoot so zustandekommen. Dies war jedoch nicht immer der Fall und die ursprünglichen Sichtungen gingen auf puren Zufall zurück. Vollkommen unabhängige Personen, die eigentlich gar nichts mit derlei Dingen am Hut haben, hatten Sichtungen von Bigfoot. Ernsthafte Kryptozoologen wie Coleman, der verstorbene Krantz oder Napier haben übrigens keine der Fotos geschossen. Aber der Prozentsatz der Faker und Hoaxer ist immens hoch und es gilt hier klar diese zu trennen und aufs schärfste zu verurteilen!

Zitat:
Original von Steelwolf
und die b) keine weiteren, unabhängigen Zeugen vorweisen können. Die Beobachtungen, die geschildert worden sind, laufen, grob zusammengefaßt, immer nach einem Schema ab: Alleine oder zu zweit im Wald, manches Mal war es dunkel, etwas taucht auf, man ist erschrocken, ein Photo kann eventuell gerade noch gemacht werden (das ist dann ziemlich undeutlich und kann wer weiß was zeigen), die Kreatur verschwindet, man kann sie nicht verfolgen, eindeutige Hinweise gibt es nicht.


Auch hier ein klares Nein. Sicherlich ist ein hoher Anteil der Berichte auf Einzelpersonen oder auch zwei Personen zurückzuführen. Das verwundert aber nicht unbedingt, schließlich sind Wandergruppen nicht häufig und veranstalten i. d. R. massig Lärm. Beispiel für einige Sichtungen von Gruppen sind aber vorhanden wie z. B. die Minenarbeiter, die 1924 eine affenartige Kreatur nahe Mount St. Helens erschossen und später dann von diesen in ihrer Hütte angegriffen wurden. 1941 wurde eine junge Mutter mitsamt ihren drei Kinder von einem Bigfoot aus ihrer Hütte vertrieben usw. Es gibt diese Berichte.

Zitat:
Original von Steelwolf
Alle Spuren, die bislang als Beweise angeführt worden sind, unterscheiden sich voneinander beträchtlich. Von Eindeutig- und Einheitlichkeit kann keine Rede sein.


Niemand hat behauptet es müsse nur eine Art Bigfoot geben. Außerdem verteilt sich innerhalb einer Population natürlich auch das Aussehen, die Größe etc.

Zitat:
Original von Steelwolf
Bislang waren bei keiner Sichtung unabhängige Zeugen zugegen.


Ich bin davon überzeugt, dass es das auch gibt (aber zu faul um alle Sichtungen durchzulesen).

Zitat:
Original von Steelwolf
Jetzt werden einem immer wieder vermeintliche Beweise vorgelegt, wie etwa Filmaufnahmen; ebenfalls immer wieder arg undeutliche oder aber solche, deren Authentizität durchaus berechtigt angezweifelt werden kann (der P/G-Film etwa ist zwar durch die sogenannte NASI untersucht worden, doch diese Vereinigung ist keineswegs so unabhängig, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Es gibt eine Reihe anderer Untersuchungen, die gegenteilige Ergebnisse erzielten. Das wird gerne verschwiegen, weil NASI hört sich ja schon ziemlich seriös an, ne?).


Aber das unabhängige Ergebnis eines Forensikers klingt ungemein seriöser. Die Ergebnisse sprechen durchaus für sich. BBC hat den P/G-Film nachgestellt mit genau dem anderen Ergebnis. Fakt ist: sollte es sich um einen Hoaxer handeln spielte er mit nichts geringerem als seinem Leben!

Zitat:
Original von Steelwolf
Fazit:
1. Die Photos und Filme sind als endgültige Beweise nicht brauchbar.


Eindeutig ja.

Zitat:
Original von Steelwolf
2. Schon Zeugenaussagen zu ein und demselben Geschehen können deutliche Abweichungen voneinander aufweisen (frage mal eine Richter). Die Aussagen über angebliche Sichtungen können berechtigt angezweifelt werden, denn hierbei handelt es sich zumeist um Menschen, die befangen sind.


Stimmt. Aber erwartest du hundertprozentige Übereinstimmungen, wenn du einer furchteinflössenden Kreatur gegenüberstehst (evtl. sogar nachts) und Panik dich durchfließt und du schnellstmöglich abhaust? Eine generelle Befangenheit wurde von mir schon vorhin angezweifelt.

Zitat:
Original von Steelwolf
4. Beweise in Form von Spuren sind nicht eindeutig und einheitlich, Fälschungen sind immer möglich und zum Teil auch nachgewiesen (muß berücksichtigt werden!).


Physische Spuren stellen den Hauptanteil an jedweder Tiererkundung, egal ob dies nun Bigfoot ist oder ein Löwenrudel. Man hat Spuren gefunden, die eindeutig nicht von einem Bären stammen - von was dann frage ich dich?

Zitat:
Original von Steelwolf
5. Wahrnehmungstäuschungen sind etwas, womit gerade in Sichtungssituationen gerechnet werden muß (die Zeugen sind im Moment der Sichtung aufgeregt, alles passiert sehr schnell usw.).


Richtig. Hier haben wir einen Zielkonflikt zu Pkt. 2. Jedoch sei angemerkt, dass ich sehr wohl glaube dass Einheimische (seien es Indianer oder auch langjährig Ansässige) einen Bären von einem affenähnlichen Wesen unterscheiden können.

Zitat:
Original von Steelwolf
Jetzt kommt der springende Punkt: Die von mir angeführten Alternativen sind plausibel und wahrscheinlich. Sie sind nachvollziehbar und in analogen Situationen zu belegen (z.B. sagen "Zeugen", die fest von der Existenz von Außerirdischen überzeugt sind auch dann aus, sie hätten eine Sichtung zu einem nachgefragten Zeitpunkt gehabt, wenn dieser Zeitpunkt sowie das Phänomen, was zu diesem stattgefunden haben soll, rein fiktiv waren!). Die These, eine bislang unentdeckte Spezies hat überlebt und zeigt sich sporadisch, ist weder zwingend noch wahrscheinlich, in Anbetracht der Schlußfolgerungen aus den Analysen. Die Alternativen (s.o.) sind fundierter.


Plausibler - ja. Und warum? Es ist einfach leichter zu glauben es wäre ein Bär als eine andere Alternative.

Zitat:
Original von Steelwolf
ALSO: Es ist um einiges wahrscheinlicher, daß ein Bigfoot s.l. eigentlich etwas ganz anderes ist als das, was er zu sein behauptet wird.


Was dir auch Kryptozoologen so sagen werden. Ich habe das schon vor mehreren Postings gesagt...

Nun unsere Meinung ist jetzt bekannt, aber was denken die anderen Forenmitglieder?


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Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

Dieser Beitrag wurde von Marozi am 06.04.2003, 18:31 Uhr editiert.

06.04.2003, 18:28
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Steelwolf
Lykos




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Bin ich jetzt so nicht mit einverstanden. Zur Sache mit der Photofalle: Es kommt auf die Umstände an. Wenn unabhängig von jeglicher vorgefestigten Meinung sagen wir mal ein Projekt angeleiert würde, bei dem nahe vermeintlicher Bigfoot-Fährten Photofallen aufgestellt und deren Ergebnisse dann unabhängig ausgewertet werden würden, wäre (nicht nur) ich zufrieden. Ich habe bislang nichts über Photos finden können, die derartig mittels einer Photofalle entstanden sind. Gibt es solche Photos überhaupt? Ich weiß es nicht genau, bislang, wie gesagt, habe ich keine gefunden.
Prämisse: Ich gehe jetzt einmal davon aus, daß es oben angesprochene Photos (noch!) nicht gibt.
Faktum: Es gibt eine Reihe von Photos, die nicht nur ziemlich undeutlich sind, sondern deren Zustandekommen auch immer etwas mit Leuten zu tun hat, die a) selbst von der Existenz von Bigfoot überzeugt sind und die b) keine weiteren, unabhängigen Zeugen vorweisen können. Die Beobachtungen, die geschildert worden sind, laufen, grob zusammengefaßt, immer nach einem Schema ab: Alleine oder zu zweit im Wald, manches Mal war es dunkel, etwas taucht auf, man ist erschrocken, ein Photo kann eventuell gerade noch gemacht werden (das ist dann ziemlich undeutlich und kann wer weiß was zeigen), die Kreatur verschwindet, man kann sie nicht verfolgen, eindeutige Hinweise gibt es nicht. Alle Spuren, die bislang als Beweise angeführt worden sind, unterscheiden sich voneinander beträchtlich. Von Eindeutig- und Einheitlichkeit kann keine Rede sein.
Es gibt einen Grundsatz, der sowohl für die eine als auch für die andere Seite gilt: Ein Fehlen des Beweises beweist nicht das Fehlen.
Festzuhalten ist: Ich kann die Existenz des Bigfoot nicht eindeutig beweisen.
Denn: Die Indizien, die ich habe, müssen nicht zwingend zu der Schlußfolgerung führen, daß es Bigfoot geben MUSS!
Weil: Voreingenommene Beobachter werden das, was sie sehen, immer als das identifizieren, was sie zu sehen erhoffen bzw. was sie in dem Gesehenen zu erkennen glauben. Das ist, wenn Du so willst, ein psychologisches Phänomen, auf dem sich nahezu sämtliche Sichtungen von Außerirdischen gründen. (s.: Carl Sagan: Der Drache in meiner Garage. Über die Kunst der Wissenschaft, Unsinn zu entlarven. Vollständige Taschenbuchausgabe, München 2000./ Markus Pössel: Phantastische Wissenschaft. Über Erich von Däniken und Johannes von Buttlar. 2. Aufl., Reinbek bei Hamburg 2000. In beiden weiterführende Literatur.)
Bislang - und soweit ich etwas darüber gefunden habe - waren bei keiner Sichtung unabhängige Zeugen zugegen.
Es gibt alternative Erklärungen. Eine ist die, daß es sich bei plötzlichen und unerwarteten Begegnungen um welche mit Bären handelt. Warum das sehr wahrscheinlich ist? Bären sind zumeist sehr scheu geworden. Eine kleine Anekdote hierzu: Mein Onkel - wohnhaft in Neuschottland - war einmal im Wald unterwegs, beschritt einen Pfad, der eine Biegung um einen großen Stein machte, so daß der weiterführende Weg nicht einzusehen war. Auf einmal stand ihm in der Biegung ein Schwarzbär gegenüber. Beide hatten mit dieser Begegnung nicht gerechnet und taten das, was wohl jeder - so oft es auch als falsche Lösung zumindest für den menschlichen Teilhaber solch einer Situation propagiert wird - getan hätte: sie machten beide auf der Stelle kehrt und liefen was das Zeug hielt in die Gegenrichtung.
Es kommt also durchaus vor, daß man bei einer plötzlichen Begegnung mit einem Bären mit der Tatsache konfrontiert wird, daß dieser sich mindestens genauso erschreckt wie man selber und Hals über Kopf Reißaus nimmt. Nur zu natürlich ist es dann, daß man das, was man gesehen hatte, besonders wenn es dunkel war und man ohnehin in dem Glauben unterwegs ist, daß es Bigfoot in den Wäldern gibt, nicht als Bären identifiziert, sondern als einen Bigfoot.
Diese Lösung ist sehr wahrscheinlich.
Jetzt werden einem immer wieder vermeintliche Beweise vorgelegt, wie etwa Filmaufnahmen; ebenfalls immer wieder arg undeutliche oder aber solche, deren Authentizität durchaus berechtigt angezweifelt werden kann (der P/G-Film etwa ist zwar durch die sogenannte NASI untersucht worden, doch diese Vereinigung ist keineswegs so unabhängig, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Es gibt eine Reihe anderer Untersuchungen, die gegenteilige Ergebnisse erzielten. Das wird gerne verschwiegen, weil NASI hört sich ja schon ziemlich seriös an, ne?).
Fazit:
1. Die Photos und Filme sind als endgültige Beweise nicht brauchbar.
2. Schon Zeugenaussagen zu ein und demselben Geschehen können deutliche Abweichungen voneinander aufweisen (frage mal eine Richter). Die Aussagen über angebliche Sichtungen können berechtigt angezweifelt werden, denn hierbei handelt es sich zumeist um Menschen, die befangen sind.
3. Unabhängige Zeugen gibt es nicht.
4. Beweise in Form von Spuren sind nicht eindeutig und einheitlich, Fälschungen sind immer möglich und zum Teil auch nachgewiesen (muß berücksichtigt werden!).
5. Wahrnehmungstäuschungen sind etwas, womit gerade in Sichtungssituationen gerechnet werden muß (die Zeugen sind im Moment der Sichtung aufgeregt, alles passiert sehr schnell usw.).
Das ganze bringt einen zum Schluß: Es gibt keinen eindeutigen Beweis.
ABER: Es gibt auch keinen eindeutigen Gegenbeweis.
Denn, wie bereits erwähnt: Ein Fehlen des Beweises beweist nicht das Fehlen.
Das gilt aber auch für den Gegenbeweis: Ein Fehlen des Gegenbeweises beweist nicht, daß etwas wirklich existent ist (zumal ich es selbst nicht beweisen kann).
Jetzt kommt der springende Punkt: Die von mir angeführten Alternativen sind plausibel und wahrscheinlich. Sie sind nachvollziehbar und in analogen Situationen zu belegen (z.B. sagen "Zeugen", die fest von der Existenz von Außerirdischen überzeugt sind auch dann aus, sie hätten eine Sichtung zu einem nachgefragten Zeitpunkt gehabt, wenn dieser Zeitpunkt sowie das Phänomen, was zu diesem stattgefunden haben soll, rein fiktiv waren!). Die These, eine bislang unentdeckte Spezies hat überlebt und zeigt sich sporadisch, ist weder zwingend noch wahrscheinlich, in Anbetracht der Schlußfolgerungen aus den Analysen. Die Alternativen (s.o.) sind fundierter.
ALSO: Es ist um einiges wahrscheinlicher, daß ein Bigfoot s.l. eigentlich etwas ganz anderes ist als das, was er zu sein behauptet wird.

Edit:
Zu Nessie jetzt mal nichts weiter, gehört hier nicht hin. (Ja, Shir Khan. )

Dieser Beitrag wurde von Steelwolf am 06.04.2003, 15:59 Uhr editiert.

06.04.2003, 15:56
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Marozi
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Marozi ist offline
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Zitat:
Original von Steelwolf
Zu dem Problem mit Nessie: Soweit ich wußte, war es ein Journalist, der das ganze (vielleicht gab's ja schon ne Legende, kann ich jetzt nichts zu sagen) einmal gewaltig zumindest in die Medien brachte. Und seitdem ging's eben rund.


Nein, dass ist so nicht richtig. Es gab sicherlich Hoaxer, zu denen auch das von dir aufgeführte Beispiel zählt, aber der Grundstein für die "Legende" selbst wurde damit (genausowenig wie der von Bigfoot/Sasquatch) nicht gelegt! Dass durch diese Bilder natürlich großes Medien- bzw. allgemeines Interesse hervorgerufen wurde und der Rummel so richtig losging ist jedoch richtig.
Mit den Sonarkontakten (bzw. Echolot) bewegen wir uns im Kreis, denn wir sind beide der Meinung dass weder die eine Seite noch die andere etwas definitiv beweisen kann. Was bleibt sind viele offene Fragen.

Tja und was ist mit den Fotofallen. Einfache Gegenfrage: Würde mir ein Foto von Bigfoot auf diese Art gelingen, würdest du mir glauben wenn ich es dir zeigen würde? Eher wohl doch nicht, selbst wenn es echt wäre.

Du widersprichst dir nicht, solltest aber den Satz vervollständigen. Also versuch ich's mal so zu sagen: Im ersten Satz sagst du weder die eine, noch die andere Seite können hieb- und stichfeste Beweise erbringen. Im nächsten Satz sagst du die eine Seite könne Erklärungsmöglichkeiten bieten, die wahrscheinlich sind. Genauso wie im ersten Satz füge ich hier hinzu: die andere Seite bietet auch Erklärungsmöglichkeiten die genauso wahrscheinlich sind.

Steelwolf, ich denke diese Diskussion bringt uns nicht weiter. Zu jedem meiner Beispiele nennst du mir ein Gegenbeispiel. Zu jedem deiner Beispiele nenne ich dir ein Gegenbeispiel. Wir bewegen uns hier von Kryptide zu Kryptide, dabei ist jeder für sich ein eigenes Thema. Weder kann ich dich überzeugen, noch du mich. Wir sind uns in den hauptsächlichen Punkten einig: keiner kann zum jetzigen Zeitpunkt etwas beweisen, nur Vermutungen anstellen.


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Dieser Beitrag wurde von Marozi am 06.04.2003, 13:20 Uhr editiert.

06.04.2003, 12:39
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