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Sesshoumaru
sama




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Ich denke man muss zu diesem Artikel eigentlich nichts weiter sagen. Er stammt von der Homepage des Tigerfreunds.

Zitat:
Kein Entkommen: Die Leiche eines Wolfes welcher aus dem Zoo entkommen war liegt am Straßenrand, links. Zoodirektor Hashim Mohamed Hussein, rechts, hat um Hilfe aufgerufen um die verbliebenen Tiere am Leben zu erhalten.

Vier junge Löwen sind von US-Soldaten erschossen worden nachdem Plünderer in den Zoo Bagdad eingedrungen waren und die Tiere aus ihren Käfigen gelassen hatten. Die Kadaver wurden gestern von dem verzweifelten Zoodirektor und Tierarzt Dr.
Hashim Mohamid Hussein verbrannt.

"Ich weiß dass die Soldaten keine Wahl hatten." sagte er. "Die Löwen waren während der 10 Tage der Bombenangriffe nicht gefüttert worden und waren hungrig und gefährlich." Die toten Löwen - drei Weibchen und ein Männchen - gehörten alle zu derselben Familie und waren zwischen 4 und 6 Jahre alt. Der männliche Loewe hieß Khalid welches Unbesiegbar heißt. Die Weibchen heißen Halawa (Süße), Warda (Wildblume) und Samar
(Plaudertasche).

Dr. Hussein sagte er sei gezwungen gewesen zuhause zu bleiben und seine Zootiere im Stich zu lassen während der amerikanischen Bombenangriffe auf die Stadt, aber er war schockiert als er bei seiner Rückkehr letzte Woche Pluenderei und Vandalismus in großen Ausmaßen vorfand.

Den Tränen nahe sagte er er könne nicht glauben dass seine eigenen Leute so grausam waren. "Sie haben alles zertrümmert und gestohlen." sagte er. "Unsere Ponies sind während Raketenangriffen ums Leben gekommen aber der Rest der Tiere, außer den Löwen, Tigern und Bären, wurde gestohlen. Ich bat um Sicherheitsbeamte als ich wusste dass der Krieg ausbrechen würde aber die Truppen sagten mir es sei nicht möglich. Selbst jetzt beschützen sie uns nicht."

Plünderer brachen Donnerstag Nacht ein um Tierfutter und Medizin aus Dr. Husseins Büro- zu stehlen. Sie nahmen Schlüssel zu allen Käfigen und ließen die Löwen frei. Als US-Truppen am Freitagmorgen eintrafen, fanden sie die Tiere wie sie in dem großen Stadtpark umher wanderten und nach Futter suchten.

"Die Soldaten erschossen die Löwen und gingen dann bald." sagte Dr. Hussein. Gestern kehrte Major Rick Nussio, ein Mitglied der 3. Infantery Division welche die Löwen erschossen hat, zu dem Park zurück und entschuldigte sich für ihren Tod.
"Wir haben vier Tage um dieses Land gekämpft also wussten wir dass die Tiere leiden würden." sagte er. "Sobald wir den Zoo gesichert hatten haben wir ihnen unsere Rationen gefüttert. Den Bären schmeckte unser Blaubeerkuchen. Wir beschlossen ein paar Igel zu schlachten und sie den Löwen zu verfüttern welche sehr hungrig waren.

Aber vor zwei Tage sah sie eine andere Einheit frei im Park umher laufen. Sie waren offensichtlich eine Bedrohung für uns und die Zivilisten. Die Einheit sprach mit dem Kommandeur und er sagte später dass die Order sie zu töten eine der schwierigsten Entscheidungen gewesen war die er je gemacht hatte."

Zwei Königstiger, drei Löwen aus dem Sudan, Bären aus dem Nordirak und ein paar Enten und Jagdhunde sind die einzigen verbliebenen Tiere. Reiseführer über den Irak beschreiben den Zoo im Al-Zawerapark im Westen Bagdad als einen traurigen Ort wo die Tiere unter stickigen, heißen Bedingungen lebten. Gestern sahen sie bemitleidenswert dünn aus als sie in ihren dreckigen Käfigen auf Futter und Wasser warteten. Journalisten haben Dr. Hussein Mittel gegeben um Futter zu kaufen und Wasserrohre zu ersetzen und er sagt dass die Tiere innerhalb von Wochen gesunden könnten.

Aber Amerikanische Truppen haben einen Stacheldraht-Zaun und Sandbarrieren an den Eingängen errichtet um die Plünderer fern zu halten, und Dr. Hussein sagte dies bedeutete auch dass man kein Fleisch und Wasser mehr hinein bringen kann. "Alles was ich tun kann ist, Eimer von Wasser aus dem See zu ihnen zu bringen, aber der ist nicht sauber. Meine Arbeiter können die Käfige nicht sauber machen weil wir kein Wasser bekommen können." Er und seine fünf Mitarbeiter sind seit drei Monaten nicht bezahlt worden aber sie kommen jeden Tag zur Arbeit. "Uns wurde gesagt dass jemand für eine LKW-Ladung Fleisch bezahlt hatte welche von Kuwait hierher kommen würde." sagt er.

"Es ist noch nichts angekommen und ich habe nur noch Geld für wenige weitere Tage. Ich hoffe es gibt noch mehr Menschen die fühlen wie ich - das Gott sowohl die Menschen als auch die Tiere erschaffen hat und dass es unsere Pflicht ist uns um alle zu kümmern. Ich hoffen sei werden Hilfe senden."

Quelle: Tigerfreund.de


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

22.04.2003, 12:11
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Queencheetah
Königsgepardin



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Du hast Recht Shir Khan, man hätte, bzw. muss helfen (können), bis weitere Hilfe kommt. Können wir sowas denn nicht fertigbringen??
Das Bild ist grausig, wie der Tiger so dürr aussieht, brr.....
An die Tiere denkt man bei dem Krieg zuletzt, was?
Zuerst müssen immer erst die menschen gerettet werden, die sind ja sooo wichtig... Ich finde, wenn sich Leute Tiere anschaffen, sollen sie dafür auch die Folgen tragen, dh. sie sind auch für sie verantwortlich. Können die Zoowärter nicht irgendwie Geld aufbringen?
Aber ich hoffe, jetzt, wo der Krieg (fast) vorbei ist, geht alles wieder gut. Ich hoffe, die Tiere in Bagdads Zoo sterben nicht, aber bevor sie lange leiden, ist es wohl besser...

22.04.2003, 10:00
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Endlich hab ich auch ein paar Bilder von den Raubkatzen und dem Bären in Bagdad bekommen. Sie stammen aus der Bildzeitung von heute (19.04.2003). Ich kann gar nicht sagen, was ich bei dem anblick gedacht habe und denke.



Bedenkt man, daß es an nur 30 Dollar am Tag liegt kann man sich nur an den Kopf fassen. Wäre diese doofe Interview nicht mal 300 Doller wert gewesen??? Das hätte den Tieren wenigstens für 10 Tage das Leben gerettet - bis vielleicht weitere Hilfe kommt.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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19.04.2003, 12:04
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CleanerWolf
Wolf




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Zitat:
Südafrikanischer Tierschützer will kranken Tieren in Bagdad helfen

Johannesburg (AFP) - Ein südafrikanischer Tierschützer will sich der ausgehungerten Tiere in den Zoos von Bagdad annehmen. Er werde sich in der irakischen Hauptstadt ein Bild von der Lage machen, kündigte der Besitzer eines Wildreservats, Lawrence Anthony, am Mittwoch in Johannesburg an. Auf die Idee sei er gekommen, weil er in seinem Reservat im Osten Südafrikas häufig auch Diplomaten zu Gast habe, erzählte Anthony. "Wir haben angefangen, über die Tiere in Bagdad zu reden, und sagten: Warum tun wir nicht etwas?".
16. April 2003 -


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

18.04.2003, 18:39
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Sesshoumaru
sama




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mehr Informationen:
Zitat:
Zoo wurde im Kampf um Bagdad zum Schlachtfeld

Im öffentlichen Zoo von Bagdad bietet sich ein Bild der Verwüstung. Tiernarr Udai Hussein hatte dem städtischen Zoo vor einiger Zeit zwei Tiger und fünf Löwen geschenkt hat. Diese Tiere gibt es nicht mehr. Im Kampf um Bagdad wurde der Zoo zum Schlachtfeld und komplett zerstört. Die irakische Armee hatte dort ihre Artilleriegeschütze aufgestellt. US-Soldaten patrouillieren entlang einer Allee, vorbei an zwei verängstigten Dromedaren, die sich mit dem militärischen Großaufgebot in ihrer Nachbarschaft nicht so recht anfreunden können. Vorsichtig schreiten die Tiere voran und reißen Blätter von den Bäumen, immer auf der Hut, den Soldaten nicht zu nahe zu kommen.
Die verwahrlosten Leoparden im Gehege des Ostflügels des Präsidentenpalastes von Bagdad waren einst die Leidenschaft von Saddam Husseins ältestem Sohn Udai. Nun vegetieren sie im Palastgarten vor sich hin. Erst beim dritten Anlauf gelingt es den beiden Leoparden, ihre von Hunger und Durst geschwächten Körper auf den Beinen zu halten und sich in der gleißenden Sonne langsam an das Gitter heranzuschleppen. Wieder umsonst. Niemand hat Nahrung für die Tiere. In einer anderen Ecke des Geheges schmiegt sich ein Löwenpärchen mit seinen drei Jungen entkräftet aneinander. Überall verbreitet sich unerträglicher Gestank.

Quelle: freiepresse.de
Hinweis: Tigerfreund-Newsletter


Wieder ein weiteres Beispiel worum es bei dem Krieg ging. Sämtliche Ölfelder des Landes wurde mit höchster Präzision gesichert. Aber alles andere läst man getrost den Berg runter gehen. Sogar internationale Mitarbeiter sind schockiert wie schlecht die US Armee vorbereitet nun in Bagdad steht. Ich glaube kaum, daß für die Tiere in diesem unrechtskrieg überhaupt ein Platz angedacht wurde.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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18.04.2003, 12:25
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Simba
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  Zoo der QualenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Zoo der Qualen

In Husseins ehemaligem Privatgehege verhungern die Leoparden und Löwen

Bagdad - Es ist der traurigste Zoo der Welt: Die Leoparden sind zu schwach zum Laufen, die abgemagerten Löwen starren apathisch, Schafe liegen tot in einem winzigen Stall.

Die verwahrlosten Tiere leben im Gehege des Präsidentenpalastes von Bagdad.

Sie gehören zum Privat-Zoo von Saddam Husseins brutalem Sohn Udai.

Nun vegetieren sie im Palastgarten vor sich hin. Sie haben nichts mehr zu fressen. Und überall ist dieser grässliche Gestank.

US-Leutnant Karl Hoempler: "Es gibt auch einen Braunbären, aber der kommt gar nicht mehr aus seinem Verschlag heraus." Und niemand traut sich hineinzugehen, denn Saddams Tierpfleger sind abgehauen.

Hoempler: "Wir geben den Tieren etwas von unseren Rationen ab." Aber das reicht nicht aus. Denn ein erwachsener Löwe braucht acht Kilo Fleisch pro Tag - und niemand hat Nahrung für die Tiere, wenn die Menschen selbst Not leiden.

Noch größer ist das Elend im öffentlichen Zoo von Bagdad: Er ist völlig verwüstet, fast alle Tiere wurden erschossen. Die Iraker hatten zwischen den Gehegen Artilleriegeschütze aufgestellt, machten den Zoo zum Schlachtfeld.

Überlebt haben zwei Dromedare. Sie konnten in den Wirren aus dem Tierpark ausbüxen. Jetzt leben sie zwischen Panzern auf der Straße.

Quelle: bz-berlin.de

18.04.2003, 11:17
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Ein Treffer aus Unfähigkeit oder Versehen läst sich nie ausschließen, auch wenn sie die Militärs noch so gerne Illusionen darüber machen. Aber es hat sich ja eingebürgert auch versehentlich getroffene Zeile postum als eigentliches Ziel zu erklären.

Und wer sagt den das Saddam Hussein nicht dem Dumm vieler Tiere als biologische Waffe verwenden wird???? Oder das nicht republikanische Garden im Zoo sind. Der Geheimdienst hat halt dann plötzlich von irgendwo die Information gehabt, daß solche Truppen im Zoo waren. Man bedauere dann natürliche diesen Fehler, aber es waren ja "Gott sei Danke" nur Tiere!!


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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30.03.2003, 12:17
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Marina
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Ich versteh Deine Sorgen sehr gut. Es ist die reinste Hölle dort geworden für Mensch und Tier. Natürlich soll der Zoo nicht bombadiert werden, aber wir sehen doch alle, wie es dabei geschehen kann, dass solche Dinger irgendwo einschlagen.

Ja, und was ist, wenn Gase und sonstige Dinge eingesetzt werden?

Gestern sah ich da so in einem Bericht vom Geschehen, Soldaten rumgehen und zwischen ihren Füssen watschelten ein paar Enten und Gänse. Kaum einer hat sie da beachtet. Und so hat es im ganzen Land auch die Tiere, die in Mitleidenschaft gezogen werden.

30.03.2003, 11:47
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Simba
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Sorge um den Zoo in Bagdad

Der britische Unterhaus-Abgeordnete Tony Banks ruft dazu auf, bei der Bombardierung von Bagdad auf den Zoo im Zentrum der irakischen Hauptstadt Rücksicht zu nehmen. "Im Krieg werden unzählbar viele Tiere getötet und verwundet", so der ehemalige Staatssekretär am Freitag. In einem Unterhaus-Antrag fordert er, zivile Opfer zu vermeiden und unbedingt auf die Bedürfnisse der Tiere im Irak zu achten. So sollten Militär-Tierärzte nach dem Ende der Feindseligkeiten sofort dem Zoo beistehen.



Greenpeace hat aus Protest gegen den Angriff auf den Irak ein 3,50 Meter hohes Friedenszeichen vor der US-Botschaft in Berlin errichtet. 20 Aktivisten der Umweltorganisation errichteten das aus Stahl gefertigte Monument in der Nacht vor dem Botschaftsgebäude. Wie es hieß, wird seit 2 Uhr nachts für jede Stunde, die der Krieg andauert, eine Kerze an dem Zeichen entzündet. Daneben steht eine ein Meter große Bronzeglocke, die für jede Stunde des Kriegs einmal geläutet werde - auf unbestimmte Zeit.



Die USA haben parallel zur militärischen Offensive finanzielle Sanktionen gegen den Irak verhängt. "Wir haben eine finanzielle Offensive gegen das Regime von Saddam Hussein gestartet", so Finanzminister John Snow. Alle Vermögenswerte der irakischen Regierung in den USA, die nicht unter diplomatischer Immunität stünden, würden beschlagnahmt. Nach Angaben des US-Finanzministeriums wurden im Zug der Sanktionen 1,74 Milliarden Dollar (1,64 Milliarden Euro) aus irakischem Besitz eingefroren. Die Aufforderung Snows, weltweit irakische Vermögen einzufrieren, stößt in der Schweiz vorerst ins Leere. Kontensperren kämen nur auf Grund eines Uno-Beschlusses oder gestützt auf Rechtshilfegesuche in Frage. Gerüchte über ein Millionenvermögen Saddams gibt es seit Jahren.



Eine zunehmende Zahl britischer Pendler kauft sich seit Beginn des Irak-Krieges Gasmasken. In der Hauptstadt London erwarteten die Händler eine Verdreifachung des Absatzes, berichtet die Zeitung "The Independent". Gefragt seien vor allem kleine Masken, die in eine Handtasche passen. Die Masken kosten etwa 100 Pfund (150 Euro) und sollen für etwa eine Stunde Schutz vor chemischen und biologischen Angriffen bieten. Unternehmen bevorzugten dem Bericht zufolge eher die größere Version für 140 Pfund (210 Euro), die auch von den Truppen im Kriegsgebiet benutzt wird. Auch Kinder- und Babymasken für besorgte Eltern sind zu haben. AP/dpa/rtr

28.03.2003, 14:29
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