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Sesshoumaru
sama




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ZambiAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Schon im Alter von zwei Jahren muss Zambi miterleben, wie im Krüger-Nationalpark der Elefantenbestand dezimiert wird. Alle Elefantenkühe werden dabei abgeschossen.

Die Kälber kommen in den Tierhandel - das erste traumatische Erlebnis für Zambi, dem noch viele weitere folgen: gewaltsame Zähmung, Gefängnis, Öde. In ihrem Gedächtnis hat sie nur schlechte Erfahrungen mit Menschen gespeichert. Zambi wird an einen deutschen Zoo verkauft. Hier erwartet sie ein Leben auf einer winzigen Elefantenanlage. Hier muss sie sich der täglichen Dominanz ihrer Elefantenpfleger beugen.

Zambi will sich nicht unterordnen
Viele Elefanten unterwerfen sich ihr Leben lang dem täglichen Diktat des Elefantenhakens. Zambi aber ist anders. Sie bricht im Alter von acht Jahren aus ihren engen Schranken aus. Sie greift einen Pfleger an und wird damit für den Zoo zu einer Belastung. Damals ist es Markus Linder, der zu Zambi fährt und die aggressive Elefantenkuh in den Zoo Augsburg holt. Er will es mit Zambi versuchen.

Zambi greift Menschen an
Doch gleich in den ersten Tagen wird auch er von Zambi angegriffen.Markus Linder reagiert mit der artgerechten Härte und integriert Zambi mit täglicher Dressur in seine vierköpfige Elefantengruppe. Vier Jahre später, Zambi ist damals 13 Jahre alt, wird das Augsburger Zooteam durch den jungen Elefantenpfleger Kay Dobenecker verstärkt. Erst fasst Zambi Vertrauen zu Kay Dobenecker, doch wenige Wochen später kommt es zu einem Angriff, als hätte sie nur auf die Gelegenheit gewartet.

Damit ist der tragische Höhepunkt einer Entwicklung erreicht, die fast zwangsläufig in die Katastrophe steuern musste. Kay Dobenecker kommt dabei fast zu Tode. Damit reiht sich Zambi in eine nicht enden wollende Liste von aggressiv gewordenen Elefanten ein. Allein in den letzten 20 Jahren wurden in Zoos und Safariparks nachweislich 40 Menschen bei ähnlichen Angriffen getötet, 50 zum Teil schwer verletzt.

Neues Zuhause in Spanien
Für Zambi hätte jener Angriff normalerweise ihr Todesurteil bedeutet. So geht es Tieren, die sich ihre Wildheit nicht gänzlich austreiben lassen. Doch Markus Linder will nicht aufgeben. Er stößt auf die "European Elephant Group" in München. Hier bestehen Kontakte zu Zooparks, in denen Elefanten ohne direkten Kontakt zum Menschen gehalten werden können.

Zufällig sucht Cabarceno, ein Zoopark in Nordspanien, damals junge Elefantenkühe zur Zucht. Für Zambi ist das die letzte Chance. Ein Leben ohne Kontakt zum Menschen, halbfrei wenigstens. Die meisten Elefanten hier haben ein ähnliches Schicksal wie Zambi mitgemacht.


Quelle: zdf.de


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

27.03.2003, 09:53
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