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Shirarch





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Themenstarter Dieses Thema wurde von Shirarch gestartet
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Zitat:
Original von Scorpio
Wer spricht denn auch heute überhaupt noch von einem "Tätervolk"? Die Deutschen sind doch schon längst nicht mehr "the Krauts" oder "the Huns" die "Moffen" oder "les boches"....


Ich muß mich da noch einmal mit einklinken, denn das stimmt definitiv nicht. Ich muß nicht in England wohnen, um spüren zu müssen, daß ich als Deutscher gleich dem Nazi bin.

Ich habe mehrere Jahre bei einem Energieversorger als Inkassobeauftragter gearbeitet. Meine Aufgabe war es Geld einzutreiben oder den Strom abzustellen. Was ich da erlebt habe widerlegt sehr deutlich den o.g. Satz.

Ich wurde sehr oft als Nazi beschimpft, weil ich meinen Job tat. Nicht von den deutschen Säumigen wohlgemerkt, die haben den Kopf eingezogen und versucht eine Möglichkeit der Fristverlängerung zu verhandeln. Einmal hab ich sogar eine vor den Latz geknallt gekriegt, weil ich endlich einem säumigen Zahler den Strom abstellte. Nach 3 Monaten des Hinhaltens und Lügens desselbigen. Zitat: "Du Faschist, Du Nazi... das tust Du doch nur, weil ich Ausländer bin..."

Ähnliches wurde mir vom Sozialamt erzählt, mit dem ich zwangsläufig sehr oft telefonieren mußte. Bekam ein Ausländer nicht das was er wollte, griff jener sehr schnell zur verbalen Waffe: Ihr seid doch alle Nazis.

Das paßt jetzt nicht ganz zum Thema, aber es zeigt sehr deutlich, daß ein Deutscher nach wie vor sehr schnell zum Fascho abgestempelt wird, wenn er versucht, Recht und Ordnung herzustellen oder seine Interessen zu wahren.

Im übrigens ergibt sich in Israel und Palästina kein anderes Bild wie zu Anfang dieses Themas. DAS ist das eigentliche Drama. Keiner hat dazu gelernt oder mal eingelenkt - einen anderen Weg gesucht. Jeder versucht nach wie vor seine Interessen und Ideologien mit Gewalt und Vernichtung durchzudrücken. Entschuldigt, aber ich sehe da keinen Unterschied zu früher.

27.05.2007, 14:17
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TamedTigress
Amurtigerin




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Da stimme ich Dir 100% zu! Vergessen werden soll es niemals, und wird es auch sicher nicht - Geschichte ist Geschichte, und es ist gut dass es diverse Gedenkstaetten und -tage gibt.

TamedTigress

11.04.2007, 21:41
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Shula
Omega-Wolf




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Shula ist offline
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Ich kann sowohl TamedTigress als auch Scorpio zum Teil zustimmen.
Es ist ein schmaler Grad zwischen vergessen und "nicht unter die Nase reiben".
Wenn ich ehrlich bin, kann ich es nicht mehr hören. Ich bin jetzt seit 11 Jahren in der Schule und wir werden seit rund 4-5 Jahren überschüttet mit Büchern, Filmen, etc. zum Thema Zweiter Weltkrieg. Und, nein, ich will die Bücher nicht lesen, ich will die Filme nicht sehen, gar nichts.
Ich habe schon viel zu viel gehört und ich werde es NIE vergessen, aber ich kann es nicht einmal für eine Woche zurückdrängen, weil ich ständig darauf stoße.
Ich verstehe nicht, wie jemand glauben kann, dass ein auch nur halbwegs vernünftiger Mensch Bilder von bis zu den Knochen abgemagerten KZ-Häftlingen und ähnliches je wieder vergessen kann. Ich kann es nicht!!
Und ich bin heilfroh, wenn ich den Geschichtsunterricht im nächsten Jahr überstanden habe. Wiedereinmal das Thema Nationalsozialismus. Jeder Tag, an dem ich Geschichte habe wird für mich gelaufen sein, weil mir die Bilder, Fakten usw. nicht aus dem Kopf gehen werden.

Ich für meinen Teil habe genug KZs besucht (auch wenn ich weiß, dass nächstes Jahr ein weiteres folgt) und genug Filme gesehen...es wir mich mein Leben lang verfolgen, ich werde immer wieder daran denken und es wird nie seinen Schrecken verlieren.

Shula


__________________

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.

11.04.2007, 21:38
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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
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Rheinland-Pfalz (DE)
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Kollegen von mir waren waehrend der WM in Deutschland und aeusserten sich begeistert ueber die guten Zugverbindungen, die freundlichen Menschen, das gute Bier (natuerlich!).

Dennoch wirds einem der Krieg immer wieder in der Presse eingerieben. Also offen gestanden, mich aergert das jedesmal. Die Berichterstattung hier mag zwar sehr einseitig (und insbesondere 60 Jahre ueberholt!!!) sein, aber so ein Krieg hat immer zwei Seiten.

Von daher habe ich mich gefreut dass der Film "Dresden" hier gezeigt wurde, ebenfalls in Deutsch mit Untertiteln. Da haben mir alle erzaehlt dass sie ihn gesehen haben und toll fanden.

TamedTigress

11.04.2007, 20:52
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Scorpio
Kleinkatze



Dabei seit: März 2007
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Scorpio ist offline
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Wenn du in Edinburgh wohnst, bist du natürlich dichter dran, als ich. Sicher begegnet man gerade in GB manchmal ärgerlichen Vorurteilen. Bei der WM sollen sich ja einige simpel gestrickte Briten darüber gewundert haben, daß die Deutschen eigentlich ja auch ganz nett sein können. Ich erinnere mich aber, wo du es sagtest, daß ich einmal in Irland eine Ausstrahlung des Directors Cut von "Das Boot" gesehen habe, die in deutscher Sprache lief und begeistert aufgenommen wurde.

Ich kann mich noch aus den 80er Jahren an antideutsche Ressentiments in Frankreich, Belgien, mitunter auch in den Niederlanden, vor allem aber in Polen erinnern. In GB habe ich eigentlich recht gute Erfahrungen gemacht, ebenso wie in den USA, und manche Iren gerieten beim Gedanken an die Unterstützung 1916 geradezu ins Schwärmen.

Doch inzwischen gelten die Deutschen eigentlich fast überall als gute Europäer. In Belgien bin ich mit Deutsch in Flandern besser zurecht gekommen, als mit Französisch, und sehen wir mal von gewissen Populisten ab, sind die Deutschen auch bei den Polen durchaus gerne gesehen, wohl, weil sie wissen, daß die Deutschen Schlesien, Pommern und Ostpreußen besuchen, aber nicht zurückerobern wollen. In Polen gibt es übrigens seit ein paar Jahren eine deutschsprachige historische Zeitschrift "Borussia". Um auf den Antisemitismus zurückzukommen, so wirst du ihn in Frankreich wie in GB, in Belgien, den USA, den Niederlanden wie der Schweiz wiederfinden, in einigen Ländern wie auch bei uns eher subtil, weil man manches nicht aussprechen darf, anderswo, wie z. B. in den USA eher naiv offen, und in Polen oder Litauen mitunter wirklich ganz geballt, so wie man es sich bei uns gar nicht erlauben dürfte. Daß heute kaum noch Juden in Polen leben, ist kein Zufall, trotzdem aber gibt es noch Antisemitismus, so daß wirklich nicht immer das Verhalten der Juden für Antisemitismus verantwortlich sein muß. Die Vertreter des Zentralrats der Juden sind Funktionäre mit allen Verhaltensweisen und Allüren von solchen. Man muß sie nicht lieben, sie reden viel Unsinn und machen viel Aufhebens von sich. Die Juden haben aber seit Jahrhunderten in Deutschland gelebt, und viele nicht der schlechtesten Deutschen oder Deutschsprachigen waren Juden wie Heinrich Heine, Sigmund Freud, Franz Kafka, Stephan Zweig, Joseph Roth, Lion Feuchtwanger waren Juden. mn muß sich ja fragen, weshalb tschechische oder galizische Juden wie Kafka oder Roth Deutsch schrieben. Jedenfalls halten sich die Juden zumindest an die Spielregeln der in Europa geltenden Normen, und ich bin daher bereit, ihrem Sprachrohr, dem Zentralrat auch manchen Unsinn zu verzeihen. Der Paul Spiegel war allerdings ein ganz vernünftiger Mann, manchmal unbequem, aber jemand, der den Dialog gesucht hat, und ich fand seine Kritik schon berechtigt, kann auch verstehen, daß jemand mit seiner Biographie vielleicht manchmal übersensibilisiert reagiert.

11.04.2007, 11:52
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TamedTigress
Amurtigerin




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Zitat:
Original von Scorpio
Die Deutschen sind doch schon längst nicht mehr "the Krauts" oder "the Huns" die "Moffen" oder "les boches".



Faende ich echt wuenschenswert wenn es so waere! Aber in England vergeht nicht eine Woche wo es keine Nazi-Dokumentation im Fernsehen oder zumindest eine Doppelseite in der Tageszeitung gibt. Ich frage mich wie viele "neue Erkenntnisse" die Englaender noch raus holen und raus bringen wollen, damit nur ja keienr vergisst was "der Deutsche" ist und getan hat...

Grrrr
TamedTigress

10.04.2007, 15:39
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Scorpio
Kleinkatze



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Wenn es Hohmann wirklich nur darum gegangen wäre, die Unsinnigkeit eines Begriffs wie "Tätervolk" oder "Kollektivschuld" die Mehrzahl der Deutschen, der Europäer und vermutlich auch der Juden hätte ihm zugestimmt. Es ist ja auch völlig absurd, eine grauenvolle Vorstellung! Wenn das zutreffen würde, wären wir verloren. Es war einmal die Schuld der Juden, Juden zu sein, es kann nicht sein, daß alle Deutschen Täter und Antisemiten sind, eine grauenhafte Vorstellung! Wenn Hohmann sich darauf beschränkt hätte, das zu sagen, wäre überhaupt nichts zu beanstanden gewesen. Wer spricht denn auch heute überhaupt noch von einem "Tätervolk"? Die Deutschen sind doch schon längst nicht mehr "the Krauts" oder "the Huns" die "Moffen" oder "les boches". In ganz Europa, in der Welt genießen Deutschland und die Deutschen doch schon längst wieder Ansehen, und ich denke, daß das nicht zuletzt auch daran liegt, daß wir uns kritisch mit der eigenen Geschichte beschäftigt haben.


Die deutsche Geschichte, die immerhin bis auf auf Arminius zurückgeht, zur Vorgeschichte der 12 Jahre Nationalsozialismus reduzieren, ist natürlich nicht nur historisch unsinnig, es wäre schlicht perfide, und jede Kritik an Juden, die ein solches Geschichtsbild pflegen ist natürlich berechtigt. Es ist berechtigt, die neue Vorsitzende des Zentralrats der Juden Charlotte Knobloch dafür zu kritisieren, wenn sie ein eigenes "Pflichtfach" Nationalsozialismus fordert.


Hohmanns Äußerungen aber waren daneben, weil er wirklich völlig unpassende Vergleiche gewählt und am rechten Rand nach Stimmen gefischt hat.

10.04.2007, 11:21
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TamedTigress
Amurtigerin




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Wo war denn jemals von einer katholischen Verschwoerung die Rede? Habe ich jedenfalls noch nie gehoert...

Ich finde es auch nicht schlimm "der Jude" zu sagen oder "der Buddhist" oder "der Afrikaner" (Neger - naja...). Man sagt ja auch "der Deutsche", etc. Nur beim Juden ist direkt wieder jeder so empfindlich. Ich halte es fuer einen einfachen Sammelbegriff wie "Frauen", "Kinder", "Tiere", "Polizisten", Weisse", "Schwarze", "Katholiken".

Oder?

TamedTigress

08.04.2007, 13:23
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Scorpio
Kleinkatze



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Scorpio ist offline
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Ich bin eben über diesen Thread gestolpert, und ich denke, daß man einiges so einfach nicht stehen lassen kann.

Hohmann, das war doch dieser hessische CDU hinterbänkler, dem der Quassel ziemlich ungefiltert herauslief. Hohmann sagte, daß Begriffe wie "Kollektivverantwortung" und "Kollektivscham" nichts daran änderten, daß man die Deutschen als "Tätervolk" sehe. Er verwies dann auf den Antikommunisten und Antisemiten Henry Ford und die Verflechtung "der Juden" in der Oktoberrevolution. Es hätten viele Juden in der Tscheka (die Vorgängerin des KGBS) gedient und die Juden sehe man ja auch nicht als Tätervolk.

Das ist nicht nur dumm, sondern auch ziemlich perfide, knüpft es doch an Goebbels Propagandarhetorik vom "jüdischen Bolschewismus" an und setzt NS Verbrechen mit Verbrechen des Bolchewismus gleich, die er unterschwellig als von Juden initiierte Verbrechen suggeriert.

Ebenso absurd wäre es, von einer katholischen Verschwörung zu sprechen, weil Hitler, Himmler und Goebbels Katholiken waren. Weshalb in der frühen Phase der Russischen Revolution Juden eine gewisse Rolle spielten, wird natürlich außen vor gelassen. Juden waren im Zarenreich eine entrechtete Minderheit, und die Revolution bescherte ihnen die vollen bürgerlichen Rechte. In der Tscheka war übrigens der anteil der Juden verschwindend gering, und spätestens seit Stalin spielten Juden auch in der Partei keine Rolle mehr.


Vor diesem Hintergrund einen solchen Unsinn von sich zu geben, wie es Hohmann getan hat, ist entweder sehr dumm, wenn man nicht weiß, was man sagt, oder sehr perfide, wenn man genau weiß, was man sagt, es aber trotzdem von sich gibt.


Die Kritik der Juden an diesen Äußerungen war berechtigt, wenn sicher Michel Friedmann kein Sympathieträger ist.


Wie man sieht, scheinen Hohmanns Äußerungen aber durchaus Sympathisanten zu haben. Da schreibt einer, daß "die Juden" immer unbeliebt waren, sich nicht einfügen wollten und ja auch keine Religionsgemeinschaft, sondern ein Volk seien. Das findet sich fast wortwörtlich in "Mein Kampf"


Andere identifizieren dann den Staat Israel gleich mit "den Juden" und setzen die zugegebenermaßen brutale Besatzungspolitik Israels mit den Greueln von Wehrmacht und SS in Polen gleich. Geht´s noch?!


Eine unglückliche Formulierung ist auch "DER JUDE", schon deshalb, weil es suggeriert, daß sich eine Religionsgemeinschaft von einigen Millionen Menschen mit all ihren kulturellen und sozialen Unterschieden in eine Form pressen läßt und damit alle über einen Kamm geschoren werden.

Ich halte ja eigentlich die Bezeichnung "political Correctness" für eine bigotte Phrase, man wird sich aber fragen müssen, ob man es angemessen ist, wenn man von der Bevölkerung Afrikas nur von "Dem NEGER" oder von der russischen nur von "Dem IVAN" spräche.

02.04.2007, 14:04
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PetraB.
Alpha-Wolf




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PetraB. ist offline
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Nala,

ich bin sicherlich eine der letzten, die sich durch Medienhetze jedweder Art in eine Richtung lenken lässt. Zumal mir Politik zuwider ist.

Die Rede Martin Hohmanns ist inzwischen wieder im Original-Wortlaut an verschiedenen Stellen im Internet lesbar. Wenn man das Wort ''Jude'' durch das Wort ''Katholik'' oder ''Brite'' in der kompletten Rede austauschen würde, kämen da auch nur EINEM MENSCHEN Vokabeln wie ''Volksverhetzung'' oder ''Antiirgendwasismus'' in den Sinn?

Und die Hexenjagd, die jetzt veranstaltet wird ist doch einfach nur lächerlich, nein sie ist furchtbar, denn es werden vorsätzlich Leben zerstört. Und zwar aus niederem Beweggrund. Das sind Straftatbestände für Mord ... aber es ist ja bloss moralischer Mord ... und es sind ja bloss die Erben der Täter von einst, die hier, ohne ein wirkliches Recht auf Verteidigung, von befangenen ''Richtern'' den ''Todesstoss'' bekommen. Sei es nun Martin Hohman oder Reinhard Günzel oder wer auch immer den Beiden noch folgen wird.


__________________

... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

16.11.2003, 18:05
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