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Duma
Mitglied




Dabei seit: Januar 2003
Herkunft:
Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 30
Duma ist offline
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Also ich halte von der ganzen lonerei überhaup nix. Es wurde ja schon erwähnt, daß es mindestens 100 Tiere braucht um die Art sich selbst zu erhalten.

Aber was passiert beim Clonen? Wird da nicht eine so genannte 1:1 Kopie erstellt. Also auch eine 1:1 Kopie der Erbanlagen.

Und das, selbst wenn von allen noch lebenden Tieren eines geclond wird, reicht das nicht aus um die inzucht zu verhindern.

Tja hätte da der Mensch sich mal früher gedanken über sein tun gemacht. Schade eigentich das eine Art wieder vor der Ausrottung steht


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Duma schnell wie der Wind


Mein Kenia

11.04.2003, 13:40
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Nala
Löwin




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Königsfelsen

Beiträge: 772
Nala ist offline
  Vasektomie NEIN!Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ich bin erstaunt, sehr erstaunt sogar, aber: „Irgendwann ist immer das erste Mal“ lautet ein bekannter Ausspruch und so hat es eben bei uns beiden lieber Kidogo 1 ½ Jahre gedauert bis wir uns einmal nicht einig sind... will sagen: Geflecktes Viech wir haben Grund zu streiten....wenn, ja wenn da nicht das Wörtchen wenn wäre....

Du schreibst, Dir ist das Fortbestehen der Art, insbesondere der des Geparden wichtig, sehr verständlich, auch ich wüsste gern mit Bestimmtheit, dass es immer irgendwo einen schwarzmähnigen Pridelion und sein Rudel gäbe, aber zu welchem Preis???

Du warst so freundlich den Artikel über Vasektomie aus der National Geographic Today von By Bijal P. Trivedi zu übersetzen, ich habe ihn auf Deiner Seite gelesen, und Du musst ihn auch gelesen haben, und dennoch könntest Du solcherlei Aktionen akzeptieren, bei denen es mir schier das Herz herausreist, nur damit es weiterhin Geparde gibt? Sorry, aber da fehlt mir dann das Verständnis.

Du weißt wie sehr ich die Löwen liebe... ganz besonders die Schwarzmähnigen, und ja, so hart wie das klingt, aber dann sollen sie lieber aussterben, als dass man sie weiterhin so erniedrigt wie man das gerade tut.

Der Schwarzmähnige ist für mich Inbegriff dessen was das Wort Katze für mich bedeutet, er steht für alles was ich an Katzen so sehr bewundere, er steht für Kraft, Selbständigkeit, Willensstärke, Durchsetzungsvermögen, Freiheit, Liebe, Faulheit, Elleganz, usw. ...
Und was tut man ihnen an?
Man schießt sie nieder mit einem Betäubungspfeil, sterilisiert sie, und lässt die zeugungsunfähigen Pridelions immer wieder auf die Katze steigen, bis man sie dann wieder entfernt, wie mag ich mir nicht mal vorstellen, um die Löwin künstlich zu befruchten... Das ist Verarsche!!! Das ist einfach nur abartig... Menschen, die den Löwen, wie im Buch „Jagd im Mondschein„ zu lesen war während der Kopulation von der Löwin erbarmungslos herunterschießen, die verurteilst Du... hier ist es Dir egal weil es angeblich der Arterhaltung dient??? Es hat aber noch nicht geklappt!!!! Noch nicht ein einziges mal, aber gestorben, weil er das Betäuben nicht verkraftet hat ist schon einer.....

Ich verstehe Dich nicht... da wird der Löwe, der König der Tiere so derartig erniedrigt und Du nickst es ab???
Aber nicht ganz, denn da stand dann doch das Wörtchen wenn... und so bin ich überglücklich, dass Du eine so weise Mami hast...denn

Es geht ums JETZT!!!!
JETZT werden Löwen ungefragt der Vasektomie unterzogen.
JETZT besteigen Sie die Löwin im Glauben Nachkommenschaft zu zeugen, und werden nur benötigt um die Ovulation herbeizuführen.


Nein und noch mal nein, dann beweine ich lieber den letzten Pridelion, der würdevoll unter seiner Lieblingsakazie seinen letzten Atemzug macht, statt zu zusehen, wie sie auf solche Art benutzt werden um den hochverehrten Wissenschaftlern zu Ruhm zu verhelfen, denn dass es andere Möglichkeiten gibt, das sagt nicht nur Packer, das wissen wir im Grunde alle... die Ursachen die Schuld sind am Populationsuntergang die müssen beseitigt werden....


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...wonder where the lions are....

27.03.2003, 21:42
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Nala senden Homepage von Nala AIM Screenname: Weiss gar nicht was das ist... YIM Screenname: ...kann man das essen? MSN Passport: Schwimmt das vielleicht?  
Kidogo Gepard
acinonyx jubatus




Dabei seit: Februar 2002
Herkunft: Serengeti, hinten links

Beiträge: 518
Kidogo Gepard ist offline
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Mehrfach schon an anderer stelle geäussert, bin ich nach wie vor befürworter der clone-forschung, da ich allein hierin das fortbestehen für die geparden sehe.

Zwar hat man sich mit lalji singh keinen unbekannten ins eigene „boot“ gesetzt, in anbetracht der enormen schwierigkeiten bei jeglichen formen artifizieller befruchtungen bei feliden jedoch erachte ich einen schnellen erfolg nicht für möglich. (mehr dazu in der doktor-arbeit: „physiologie und pathologie der fortpfla...ei zoo-felidae“ – zwar ein recht konsequenzloses, nicht wirklich inhaltsreiches werk, jedoch nicht gänzlich frei von information)

So wird der alleinige befruchtungsprozess der leopardin sicherlich zum problem, da man bis heute nicht vollständig weiss, wie die ovulation der katzenweibchen provoziert wird. Den theorien und dem bisher erlangten wissen folgend, versuchte man die ovultion hormonell zu beeinflussen, man versuchte es über die simulierte, koitale stimulation bzw. (am bsp. Löwe) brachte man sogar sterilisierte männchen mit den auserwählten weibchen zur kopulation, da die hochfrequenten paarungsaktivitäten eine statistisch gesehen höhere ovulationswahrscheinlichkeit bedeuten. Und dennoch waren die ergebnisse nicht die erwarteten – scheinbar ist das offensichtliche nicht immer die gesamte wahrheit.

Ich zitiere mich mal selbst, während ich david wildt zitiere:
„So äusserte sich David Wildt, Leiter der Reproduktions-Wissenschaft am National Zoological Park des Smithsonian-Instutits in Washington D.C, nicht sehr optimistisch über einen sofortigen Erfolg. ‚Es beanspruchte unser Labor 15 Jahre der Forschung in Dingen der Reproduktionsbiologie der Geparde, bevor wir eine Verfahrensweise des Befruchtungsprozesses dieser Katzen entwickelt haben.’“

Wir sprechen also immer noch über den eigentlichen Befruchtungsvorgang, haben bis hier hin aber immer noch kein halbwegs erfolgsversprechendes clone-verfahren entwickelt, sodass es wohl jahre dauern wird, ehe man einen funktionierenden cloning algorithmus entwickeln konnte.

Hmmm... scheisse... was wollte ich eigentlich schreiben???

Unter gegebenen umständen, meiner ansichten und der gepardischen bestandszahlen sehe ich die forschungen durchaus gerechtfertigt und würde sogar auf deren durchführung drängen, jedoch ist es der falsche schritt. Meine mami lehrte mich, immer einen schritt nach dem anderen zu tun, sodass wir mit dem clone-programm unweigerlich ins stolpern kommen, wenn wir nicht den ersten schritt tun, bevor wir den 2. und 3. gehen.

Nettwork hatte es bereits angesprochen, denn es hilft den geclonten tieren nicht, wenn man nicht einmal in der lage ist, für ausreichend (über)lebensraum zu sorgen. In einem gedachten zeitraum sterben wahrscheinlich mehr geparde an den folgen territorialer einschränkungen, als in der anderen weltkugelhälfte reproduziert würden, sodass man das geld zu diesem zeitpunkt zum fenster herauswirft.

Aber mit gedanken an den „Prestige“-thead ist es wohl zu unspektakulär und zu wenig herausfordernd, das geld für die wesentlich einfachere, gleichsam effektivere erhaltung der lebensräume auszugeben und somit die basis für das eigentliche fortbestehen zu erschaffen. Denn auch im unten angeführten artikel wird nur darüber berichtet, wie ai-kapazitäten die iranische geparden-population so schnell wie möglich clonen wollen.

Man hat aber VERGESSEN aufzuzeigen, wodurch es überhaupt nötig wurde, während der mensch wieder einmal viel zu gut wegkommt. Es darf nicht als die menschliche selbstlosigkeit dargestellt werden, sondern als des menschen pflicht, zu richten, was er einst zerstört hat. Selbstbeweihräucherung ist wohl gänzlich fehl am platz – einmal mehr.

Fazit: clonen ja, aber nicht jetzt und nicht ohne vorrangestellte lebensraumerhaltung, denn der gedanke der erhaltung einer art unterminiert sich im moment der clone-forschung selbst, wenn während dessen die hälfte des zu schützenden bestandes an beutemangel zu grunde geht.

ps: dumm nur, dass ich vermuten muss, dass das den forschern auch bewusst ist und ich somit auch vermuten darf, dass der lebensraumerhaltung vorsätzlich keine beachtung geschenkt wird und wir (die forscher) uns lieber über unsere fähigkeiten und dem leid der tiere als die selbsternannten "clone-master" profilieren möchten.
ist schon arm...

ps2: tut mir leid, aber so lang sollte es gar nicht werden in anbetracht des begrenzten informationsgehaltes

Dieser Beitrag wurde von Kidogo Gepard am 27.03.2003, 02:07 Uhr editiert.

27.03.2003, 01:03
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Alex
Tiger




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: Deutschland/Hamburg
Hamburg (DE)
Beiträge: 259
Alex ist offline
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Auch ich würde sagen

aber so was ähnlichs wie hier hattenwir doch schon vor kurzem: Klonen heute


__________________
Alex

27.02.2003, 18:26
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nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Österreich
Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
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Arterhaltung schön und gut, aber was nützten uns ein paar Geparden, die ihren Lebensraum verloren haben?
Schild an einem Zoogehege: 'Das ist der asiatische Gepard, der, wenn er einen Lebensraum hätte, im Iran leben würde.'

Ich denke mal, das Projekt wird darauf abzielen, diese Unterart so lange in Zoos zu erhalten, bis man sie wieder irgendwo auswildern kann. Aber wer kann heute die Folgen abschätzen, wenn man ein einzelnes Tier klont und daraus eine ganze Population macht?

Jede Art fügt sich in seinem Lebensraum in ein Ökosystem ein. Fällt da ein Teil aus, dann verändert sich die Struktur grundlegend. Nachträglich einen Toppredator wieder anzusiedeln ist sicher nicht einfach. Ich frage mich auch, welche wichtige Funktion die 50 Tiere jetzt übernehmen. Überregional gesehen wohl keine mehr! Wahrscheinlich hat sich die Umgebung des asiatischen Geparden schon zu sehr verändert und die Tiere sind in einer Sackgasse gelandet.


Prinzipiell sollte man ja jeden Strohhalm nutzen, der sich in dieser Situation bietet. Aber irgend jemand muss das ja auch bezahlen. Wenn das Projekt nur durchgeführt wird, um Erfahrung beim Klonen zu sammeln und die Geparden keine realistische Chance haben, ihre Heimat zu behalten, dann halte ich das Ganze für fragwürdig.


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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27.02.2003, 16:08
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Tirica
Ozelopardin




Dabei seit: November 2002
Herkunft: Österreichs Regenwald / Costa Rica

Beiträge: 795
Tirica ist offline
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Ich kann nur sagen:
Solange wir so wenig über die Risiken informiert sind, die das Klonen mit sich bringt, sind die Chancen, einen unverzeihlichen Fehler zu machen, viel zu groß. Man stelle sich vor, alle Nachkommen dieses Klons hätten den selben Genetischen Defekt, der sich aber erst in der 3. Generation bemerkbar macht, aber verheerende Auswirkungen auf die gesammte Gattung hat. Das ist ein Extrembeispiel, aber wer weiß, was alles möglich ist!

Bloß nicht!


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Viele, die leben, verdienen den Tod und viele die Sterben würden das Leben verdienen. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch mit deinem Todesurteil nicht so schnell bei der Hand!

Gandalf/ J.R.R. Tolkien

27.02.2003, 15:51
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Black Panthera
the SilverDragon




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: Deutschland
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 630
Black Panthera ist offline
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meiner meinung nach sollte diese gepardenart nicht geklont werden...
denn ich weiss nicht...
was haben die davon???
wenn es doch sowieso nur noch 50 tiere gibt dann müssten die laut shir khans aussage noch 100 tiere klonen damit diese tierart sich selbständig ohne inzucht fortpflanzen kann...

ausserdem:
um diese tierart zu schützen müssten die da ein nationalpark machen und im irak sieht echt schlecht aus...
oder wo auch immer diese geparden gehalten werden sollen...

es wäre nicht schlecht wenn es gut geht...
aber von zig versuchen klappen so viele nicht...
udn die die klappen sind nicht garantiert, das sie überleben...

ich denke man sollte nicht mit dem klonen eine tierart vor dem aussterben retten...
ich denke dadurch wird der mensch auch nicht intelligenter und der mensch sollte sehen was er anrichtet in dem er tiere ausrottet...

was wird in zig jahren seiN???
sollen dann schon menschen geklont werden???
wenn erst mal tiere erfolgreich geklont werden können...
dann werden die menschen auch dazu missbraucht...


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27.02.2003, 11:01
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batonga
chatz




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Beiträge: 202
batonga ist offline
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Wenn ihr mich fragt, geht das Klonen garantiert schief.

Das hat man ja schon bei Dolly gesehen, die ja erst kürzlich gestorben ist.
Sie ist ja an Lungenentzündung gestorben, mit Jahren, was ja ziemlich früh ist. Wenn die indischen Kloner mit dem selben Vorgang den Geard klonen, ist die Chance gross, dass hier auch etwas schiefgeht.

Daher sollte man das Klonen erst versuchen, wenn es keine Risiken mehr gibt. Doch das wird wohl noch eine Weile dauern.

Voilà


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Dort wo nur die Sonne scheint ist meistens Wüste.

27.02.2003, 09:11
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Sesshoumaru
sama




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Indien will Gepard klonen

Vor fünfzig Jahren wurde der asiatische Gepard (Acinonyx jubatus venaticus) auf dem indischen Subkontinent ausgerottet. Jetzt versuchen Lalji Singh vom Center for Cellular and Molecular Biology, das Tier im Auftrag der indischen Regierung zu klonen. Dazu will Singh einen lebenden Geparden aus dem Iran ins Land holen. "Egal, welches Geschlecht, es muss nur sehr schnell gehen", meint der Genforscher, denn im Iran besteht die gesamte Geparden-Population aus höchstens noch 50 Tieren. Das Erbmaterial des Geparden will Singh in die Eizelle eines Leoparden übertragen. Anschließend soll ein Leopardenweibchen das geklonte Tier austragen. Auf ähnliche Art und Weise entstand 1996 bereits das Schaf Dolly, und in den USA wurde das Wildrind Noah geklont. Bei Noah handelt es sich um den ersten Versuch, eine vom Aussterben bedrohte Art zu klonen.


Quelle: BdW online (sb)


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

26.02.2003, 23:58
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