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Moccaprinz
Tiger


Dabei seit: Februar 2005
Herkunft: München

Beiträge: 547
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guck mal bei youtube nach "Indian cheetah" or "cheetah hunting india" oder ähnliches ... da findest Du sehr interessante Clips zum Thema. Ob die jetzt allerdings aus dem heutigen Pakistan oder dem heutigen Indien stammen kann ich nicht genau sagen - zumindest früheres Britisch-Indien
Aber Geparde waren in den meisten Teilen Nordwest-Indiens verbreitet - also auf jeden Fall im Punjab, Rajahstan, Gujarat und Madhya Pradesh.
Langfristiges Ziel wäre es natürlich eine grenzübergreifende Population von Iran bis nach Indien aufzubauen, was aber an der politischen Situation scheitern dürfte ... aber, man darf ja noch träumen... 
__________________ Pakistans letzte Leoparden
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23.08.2010, 15:58 |
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david
Omega-Wolf
  
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Beiträge: 277
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| Zitat: | | Original von Queencheetah Dass es mal Geparden in Indien gab ist mir aber auch neu, ich dachte, die wären nur im Iran vorhanden. |
doch doch, der gepard ist in indien historisch völlig zweifelsfrei belegt. sein verbreitungsgebiet erstreckte sich früher über weite gebiete des nahen und mittleren ostens eben bis in die steppengebiete indiens hinein. weiter östlich war die landschaft dagegen offenbar zu dicht bewachsen.
| Zitat: | | Original von Queencheetah Neu ist mir ebenfalls, dass der Asiatische Gepard derselbe ist wie in Nordafrika (gibts nördlich der Sahara überhaupt welche). |
obs nördlich der sahara heute noch welche gibt, weiss ich auch nicht genau. isolierte bestände gibts aber mit sicherheit noch im südlichen algerien. aus dem atlas liegen noch einige rezente beobachtungen vor, allerdings sind diese nicht verifiziert (basieren also evt. verwechslungen).
dass es sich in nordafrika um die selbe unterartgehandelt hat wie in asien, sagt mir übrigens wikipedia. ich war gerade zu faul, um "richtige" quellen zu suchen (wobei wikipediaartikel ja auf richtiger literatur beruhen sollten)
__________________ ERST WENN DER LETZTE BAUM GERODET, DER LETZTE FLUSS VERGIFTET, DER LETZTE FISCH GEFANGEN, WERDET IHR MERKEN, DASS MAN GELD NICHT ESSEN KANN.
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18.08.2010, 15:39 |
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Queencheetah
Königsgepardin
   

Dabei seit: März 2003
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Wenn wenigstens die Unterart Asiatischer Gepard verwendet würde, fände ich das ganze gar nicht so schlimm. Dass es mal Geparden in Indien gab ist mir aber auch neu, ich dachte, die wären nur im Iran vorhanden. Neu ist mir ebenfalls, dass der Asiatische Gepard derselbe ist wie in Nordafrika (gibts nördlich der Sahara überhaupt welche).
Wenn es dazu beiträgt, dass die Gepardenpopulation auf der Erde wieder ansteigt, begrüße ich das Ganze.
__________________ Es ist viel dunkler,
wenn ein Stern erlischt,
als es sein würde,
wenn er nie gestrahlt hätte.
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17.08.2010, 22:37 |
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david
Omega-Wolf
  
Dabei seit: März 2005
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Beiträge: 277
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vom gepard gibt es ohnehin nur eine einzige art, insofern ist es schon vertretbar, mit afrikanischen geparden zu arbeiten. besonders wenn man bedenkt, wie extrem selten (und vermutlich ingezüchtet) die verbliebenen geparden im iran sind.
man könnte höchstens noch ein bisschen auf die unterart achten, von denen es mehrere gibt (der asiatische gepard gehört aber beispielsweise der selben unterart an wie die tiere nordafrikas). aber vermutlich wird man die tiere einfach dort nehmen, wo man sie auch bekommen kann.
__________________ ERST WENN DER LETZTE BAUM GERODET, DER LETZTE FLUSS VERGIFTET, DER LETZTE FISCH GEFANGEN, WERDET IHR MERKEN, DASS MAN GELD NICHT ESSEN KANN.
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17.08.2010, 10:28 |
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Queencheetah
Königsgepardin
   

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16.08.2010, 02:00 |
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Moccaprinz
Tiger


Dabei seit: Februar 2005
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Beiträge: 547
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und es ist offiziell.
eine entscheidung ist gefallen - der gepard wird in indien wieder angesiedelt. anscheinend soll mit 18 tieren gestartet werden.
klick
mal sehen was draus wird und ob der gepard sich in indien dann auch halten kann.
ich hoffe das beste.
lg,
mocca
__________________ Pakistans letzte Leoparden
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31.07.2010, 14:06 |
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Moccaprinz
Tiger


Dabei seit: Februar 2005
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Beiträge: 547
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naja, man muss dazu schon sagen, dass der lebensraum des geparden ein ganz anderer ist als der des tigers.
geeignete wüsten- und steppengebiete als habitat des geparden gibt es im nordwesten indiens sicherlich, jedoch muss man natürlich auch sagen, dass es um die beutetiere des geparden in diesen gebieten auch nicht zwingend prächtig bestellt ist, wenn diese gebiete im vergleich zu den andern standorten in west- und zentralasien doch besser sein dürfte.
mal sehen, was insgesamt aus der idee gemacht wird.
__________________ Pakistans letzte Leoparden
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27.07.2009, 22:52 |
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Douma
Leopard(in)


Dabei seit: November 2007
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Beiträge: 199
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Na das ist ja mal wieder eine "Super Idee!"
Die Wissen doch schon gar nicht mehr wohin mit den Tigern, und die Bevölkerung wächst rasant (genauso rasant wie die armut des Landes), und dann wollen die Geparde in Indien Auswildern?? Ein Gepard braucht einen riesigen offenen Lebensraum. Wo wollen die bitte Platz den herkriegen? Und eine menge Geld kostet der Mist auch noch..
Die sollten die Geparde da lassen wo sie sind, alles andere ist Schwachsinn 
__________________ Der Leopard ist unzweifelhaft die vollendetste aller Katzen... Ebenso schön wie gewandt, ebenso kräftig wie behend, ebenso klug wie listig, ebenso kühn wie verschlagen, zeigt er das Raubtier auf der höchsten Stufe.
Wo der Leopard vorkommt, führt man einen Vernichtungskrieg gegen ihn.
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27.07.2009, 22:02 |
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Moccaprinz
Tiger


Dabei seit: Februar 2005
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Beiträge: 547
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hey hey,
nach einigen artikeln, die ich in der vergangenheit gelesen habe zum thema gepard in indien, scheint jetzt das projekt der wiederansiedlung doch konkretere formen anzunehmen.
da die behörden scheinbar keine tiere aus dem iran bekommen, wollen sie jetzt auf afrikanische geparden zurückgreifen und diese vorerst zu "breeding"-zwecken importieren und dann mittelfristig wieder auswildern ...
gerade in den zeiten der tiger-problematik der letzten wochen und monaten, frage ich mich allerdings, ob es indien gelingen wird die tiere wieder auszuwildern und dann auch noch zu schützen .
Des Weiteren ist es schade, dass die Inder jetzt auf afrikanische Geparden zurückgreifen - allerdings sind die genetischen Unterschiede wohl sehr sehr gering zwischen den Unterarten, womit man das Zurückgreifen auf afrikanische Artgenossen evtl. "rechtfertigen" könnte.
Hier eine Quelle zum Thema:
klick
Pace,
Mocca 
__________________ Pakistans letzte Leoparden
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27.07.2009, 20:54 |
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Sesshoumaru
sama
           

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Themenstarter  |
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Ja, ich erwähne immer wieder das es mindestens 120 Tiere braucht, die genetisch möglichst unterschiedlich sein müssen, um eine Art natürlich überleben zu lassen. Das ist eine Regel die so ermittelt wurde. Egal ob es nun 120, 100 oder 140 sein müssen, ist Klonen wie wir es heute verstehen kein Mittel eine Art zu erhalten, andersfalls damit den Zoos die Tiere nicht "ausgehen".
__________________ Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD
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14.04.2003, 21:07 |
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