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Geschrieben von Sesshoumaru am 07.12.2004, 12:29:

Hinterfragen

Das Problem ist nicht, daß der Mensch ißt was er gerade essen will, statt was er eigentlich essen sollte, um seinem Körper optimal zu versorgen. Optimal ist sowieso in diesem Fall ein dehnbarer Begriff durch seine starke Subjektivität.

Problematisch ist die Art und Weise wie der Mensch seinen Versorgungsmarkt organisiert. Krankheiten und Seuchen wie BSE und MKS haben nichts mit falscher Ernährung (beim Menschen) oder der Rache der Natur zu tun. Es sind vielmehr Symptome der Pandemie nach dem maximalen Gewinn. Ich wette, daß weniger als 20% der Geschäftsmänner und -frauen an einem fairen Gewinn an ihren Verkäufen interessiert sind, sondern vielmehr am maximal möglichen Gewinn.

So kommt es, daß man herbivoren Tieren die viel billigern Abfallprodukte der Fleischproduktion verfüttert. Wenn man gleich dabei ist noch jeden anderen Müll der weg muß, statt teuren Weizen, den man gewinnbringender verkaufen kann. Das das Konsequenzen hat ist keine höhre Gewalt, sondern schlicht und einfach eine biologische Kettenreaktion. Für die Erkenntnis, daß sowas nicht gut gehen kann (außerhalb einer Jahrtausende langen Evolution) soll man nicht erst Molekularbiologie studieren müssen.

Die einzige Unbekannte in der Rechnung ist die Unfähigkeit vieler Menschen sich an geltendes Recht zu halten bzw. die Schwäche von Politikern aus niederen Beweggründen statt dem Allgemeinwohl dem Lobbywohl zu dienen. Anders kann man sich auch diese Geschichte mit dem Tigerfleisch wahrlich nicht mehr erklären. Im Übrigen kann ich nur noch Nettwork zustimmen.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD


Geschrieben von Myril am 07.12.2004, 12:27:

 

Kann ich mich dir nur anschließen TT.

Gerade wenn die Tiger geschossen werden, sie hatten vorher ein deutlich besseres Leben als das Steak das wir auf dem Teller haben.

Was eben schlimm ist, das es nur noch wenige Tiger gibt und man sie deshalb nicht abschießen sollte. Und Leute die Tigerfleisch essen unterstützen ja die Ausrottung der Tiger.


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Gruß
Myril


Geschrieben von TamedTigress am 07.12.2004, 09:57:

 

Zitat:
Original von nettwork
Somit würde ich umgekehrt schließen: Wenn der Tiger nicht gefährdet wäre, könnte man ihn in Tiger-Farmen artgerecht züchten und dann verspeisen.


Nun ja, wenn man den Artikel unten liest oder auch an den SriRacha-Zoo denkt dann siehts ja so aus als ob es Menschen gibt die dies schon tun.

Zitat:

Haustier-Arten sind historisch bedingt und jeder junge Mensch wird darauf geprägt, dass Schweine, Kühe, Hühner & Co zum Essen gezüchtet werden. In anderen Kulturkreisen sind es andere Arten. Warum könnte es nicht auch der Tiger sein?


Nun, wahrscheinlich wundert Ihr Euch jetzt dass ausgerechnet ich das sage aber ja, so meine ich es - abgesehen nur davon dass ich es entsetzlich finde dass inzwischen andere Wesen nicht mehr aus Hunger gegessen werden (das kann ich akzeptieren) sondern aus anderen, in meinen Augen absolut niederen Beweggruenden. Die Leute sollen das essen was sie sowieso schon gewoehnt sind aber nicht immer mehr einzigartige, wunderschoene, wilde, gefaehrdete Tiere toeten und in ihren Kochtopf schmeissen (Beispiel: Seit BSE und Maul und Klauenseuche gibt es hier zu Lande erstaunlich viel Straussenfleisch zu kaufen, etwas was sonst eine seltene Delikatesse war.)

Letztes Jahr habe ich da auch noch anders gedacht aber schaut mal:

Wir regen uns ueber die Chinesen auf die unsere geliebten Hunde und Katzen essen.

Die Inder sind jedoch ueber uns genau so entsetzt dass wir ihr heilige Kuh verspeisen und die Moslem ekeln sich weil wir das schmutzige Schwein essen. Dies ist fuer uns aber so normalwie fuer die Chinesen die Hunde und Katzen. Nur weil diese Tiere fuer uns was anderes bedeuten (naemlich ein Schmusetier und Freund sind) macht es uns etwas aus.

Was


Geschrieben von nettwork am 07.12.2004, 09:01:

 

Zitat:
...denke inzwischen nicht mehr dass es ein grosser Unterschied ist ob man nun einen hoch gefaehrdeten, wunderschoenen Tiger isst oder ein eigens dafuer gezuechtetes gemeines Hausschwein.


Somit würde ich umgekehrt schließen: Wenn der Tiger nicht gefährdet wäre, könnte man ihn in Tiger-Farmen artgerecht züchten und dann verspeisen.
Schweine sind doch nur Hausschweine geworden, weil sie praktische Tiere sind. Sie fressen fast alles, sind leicht zu bändigen und ihr Fleisch schmeckt gut. Wenn der Tiger ähnliche Eigenschaften aufweisen würde, hätten wir ihn auch längst domestiziert. Er hätte darüber hinaus auch noch ein warmes Fell.
Haustier-Arten sind historisch bedingt und jeder junge Mensch wird darauf geprägt, dass Schweine, Kühe, Hühner & Co zum Essen gezüchtet werden. In anderen Kulturkreisen sind es andere Arten. Warum könnte es nicht auch der Tiger sein?

Logischerweise unterstütze ich diese Art von Gastronomie nicht. Es ist schade, dass der Mensch sich so an der Natur vergreift, wenn die Tiger schon vom Aussterben bedroht sind. Ich nehme auch nicht an, dass diese Restaurants legal zu Tigerfleisch kommen. Dafür würde wohl die Nachfrage zu groß sein.


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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Geschrieben von jokahalanick am 07.12.2004, 00:32:

 

Hallo Leute,

ich geb Euch Recht!!

Wir müßen nicht alles und vor allen Dingen nicht's Exotisches verspeisen.
So viel ich weiß, ist noch kein Asiate dadurch Stärker und Potenter geworden nur weil er sich auf Tigerfleisch, oder andere Bestandteile dieser Katze spezialisiert hat.

Aber es liegt in der Natur der Sache, daß wir Menschen "Allesfresser" sind und ob wir wollen oder Nicht, wir müssen uns den Gesetzen der Natur unterwerfen !!!!!!!!

Die einzige Frage ist, wie gehen wir damit um ??
Ignorieren wir die Gesetze und unsere "Genetischen Voraussetzungen" oder Aktzeptieren wir unser Schicksal ??
Wir haben es geschafft unsere Nahrung nicht mehr Jagen zu müssen, damit sollten wir uns zufrieden geben und Froh sein, jeden Tag Fleisch, Pflanzen und sonstige Nahrungs- Errungenschaften zu jeder Tag und Nachtzeit
zur Verfügung zu haben !!
meinereiner ist heut sehr Streitlustig(zuviel Bierchen in der Kneipe), aber seien wir doch mal Ehrlich !

Vor ca. 100 Jahren gab es ungefähr 100000 Tiger, heute sind es bei der größten Unterart(tigris altaica) noch knapp 300 !!
Wir Menschen, die wir "angeblich" das beste sind was die Evolution hervorbringen kann, sind schon fast 8 Milliarden.

Wenn ich mal ganz böse Rechne, so müßten auf einen Schlag ca. 7.5 Mrd der Spezies Homo sapiens verschwinden um wieder ein annähernd "gerechtes Gleichgewicht" in der Natur zu schaffen.

Tschüß jokahalanick


Geschrieben von TamedTigress am 06.12.2004, 23:00:

 

Ich habe in diesem Jahr meine Meinung zum Fleischessen geaendert (nachdem ich 13 Jahre lang Fisch essender Vegetarier war habe ich auch den nun dran gegeben) und denke inzwischen nicht mehr dass es ein grosser Unterschied ist ob man nun einen hoch gefaehrdeten, wunderschoenen Tiger isst oder ein eigens dafuer gezuechtetes gemeines Hausschwein.

Es waren verschiedene Dinge die mir da die Augen geoeffnet habe aber u. a. bin ich ganz sicher dass Krankheiten wie Creutzfeldt-Jakob, Vogelgrippe, Maul- und Klauenseuche, Salmonellen, etc etc etc sowas wie eine Rache der Natur ist und ein Zeichen dass wir einander nicht essen sollen.

Die sollten nach ihrer Mahlzeit so schlimm krank werden dass es ihnen ein fuer alle Mal vergeht - von Tigerpenis sollen sie lebenslang impotent werden, von Knochen sollen sie gelaehmt werden und so weiter... Genau das Gegenteil soll eintreffen von dem was sie sich erhoffen, damit sie es endlich lernen...

TamedTigress

TamedTigress


Geschrieben von Longhair am 06.12.2004, 20:57:

 

Na was schon?!

Wo das GELD regiert, hat der Unverstand die Vorfahrt und die Vernunft das Nachsehen!

Wozu - Schockschwerenot! - Brauche ich Haiflossen, Robbenfleisch, die Fettleben von Gänsen und ... ähem ..... jetzt auch noch Tigerfleisch! Geht's eigentlich noch?!

*jetzt ernsthaft verschnupft is'!*
Homo SAPIENS SAPIENS ...............


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Fahr' defensiv. Kauf dir einen Panzer.


Geschrieben von tiger-lilly am 06.12.2004, 20:48:

 

Hier ist wieder ein ziemlich traurige Meldung zum Thema Tigerfleisch. Es ist unfaßbar.

In Malaysia wird Tigerfleisch immer noch als Delikatesse angeboten

Kuala Lumpur (AFP) - Im malaysischen Bundesstaat Johor wird Tigerfleisch nach wie vor als Delikatesse angeboten: Viele Kunden reisten aus dem benachbarten Singapur an, um in einheimischen Restaurants Tigerfleisch zu essen, berichtete die Zeitung "New Straits Times" am Montag. Nach Angaben eines Experten bezahlen Geschäftsleute die Einheimischen, die in dem Reservat leben, um die Tiere zu jagen. Frisches Tigerfleisch erziele einen Preis von 1000 Ringgit (196 Euro) pro Kilogramm, für Tigerknochen würden etwa 600 Ringgit pro Kilo gezahlt.

Quelle: Yahoo Nachrichten


Geschrieben von Tiger Woman am 02.03.2003, 09:57:

  ihr seit doch bekloppt

Das ist doch ekelhaft!

Wie kannst Du nur so etwas fragen?
Ich bin froh, wenn ich einen echten Tiger vor
mir stehen habe!
Mit Haut und Seele!
Über so etwas will ich erst garnicht nachdenken!

Einfach nur wiederlich!!!


Geschrieben von Gold Dragon am 25.02.2003, 23:30:

 

wiederwertig....

ozelot, um deine frage vielleicht weningstens halbwegs zu beantworten: ich habe zwar noch nie tigerfleisch gegessen (und wenn dann wüsste ich es nicht), aber ich habe gehört das ähnlich wie hühnchen schmecken soll.....

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