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Geschrieben von Moccaprinz am 26.12.2008, 16:44:

 

wie gesagt ... ich habe nicht einen einzigen mönch gesehen ...

aber das mönche alle gute menschen sind, kann ich aus anderen tempeln in südostasien auch nicht behaupten ist wie mit normalen menschen - es gibt gute und schlechte exemplare

pace mocca


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Pakistans letzte Leoparden


Geschrieben von Mandy_Tigerbaby am 26.12.2008, 14:16:

 

Hey Leute,

also ich war zu sehr geschockt als eine Reportage über den Tigertempel kürzlich ausgestrahlt wurde.

War das ganze doch noch vor mehreren Jahren eine wunderschöne Sache mit den Tigern und den Mönchen, so ist es heute schockierend!!!

Hatte schon vor Jahren eine Reportage über den Tempel gesehen und fand es hinreißend - aber es war auch verwunderlich auf eine andere Art und Weise.
Das jetzt das pure Geld daraus geschöpft wird finde ich abscheulich.
Das die Tiger auch noch betäubt werden und daliegen wie ein Kuscheltier ist widerlich. Tiger sind keine Tiere die man dressieren sollte oder gar betäuben.

Selbst jetzt komm ich hier schon den Tränen nahe weil ich es nicht verstehe. Ich weiß nicht ob die Mönche sich wirklich für Geld verkaufen wollten.
Wenn die Mönche es freiwillig zur Attraktion gemacht haben sind es sicher keine echten Mönche - ich gehe davon aus das ein echter Mönch nicht für Geld lebt. Denn die die damals in der Reportage sprachen waren Mönche die die Tiere achteten und aufpeppelten. Die sich kümmerten und umsorgten. Die mit dem Tiger gelebt haben und nicht VOM Tiger!!!
Waren etwa die Aufnahmen von damals alle gestellt?

Ich hab zweifel weil ich die Reportage von vor einigen Jahren noch so gut in Erinnerung habe.

Damals hatte ich sicher den Wunsch mein Geld zu sparen und eine Reise in den Tigertempel zu machen.
Heute? Würde ich keinen Cent mehr sparen um auch noch Eintritt zu zahlen und Geld für Fotos. NEIN!!! So etwas kann ich gar nicht unterstützen.


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Manchmal ist Tigerbaby schlauer als Tigerpapa! Tigerpapa sollte auf Tigerbaby hören!

Das Tigerkind ist verwirrt, wenn die Tigereltern von den Bäumen fallen.


Geschrieben von Moccaprinz am 25.12.2008, 18:49:

 

Hey Leute,

ich kann jetzt nur aus eigener Erfahrung berichten:

Ich war vor etwa 2,5 Wochen im Tigertempel und habe mir das mal selbst angesehen.

Ich denke schon, dass die Tiere betäubt waren auf irgendeine Weise - und damit meine ich nicht nur die Tiger, sondern auch die anderen Tiere, die ich dort gesehen habe und sich wirklich untypisch verhalten haben (darunter auch Hirsche & viele viele Wildschweine).

Die Tiger waren hauptsächlich am schlafen und jeder Tourist (mich eingeschlossen) wurde zu verschiedenen Tigern gebracht, um Photos zu machen.

Dass die Tiger vor den Touristen schlecht behandelt worden wären, kann ich jetzt nicht sagen, aber die Tiger scheinen wirklich kaum was mitzubekommen - wirklich traurig das Ganze.

Es war zwar schön das Fell von Tigern zu berühren und Tigern so nahe zu kommen, aber ich kann - aus eigener Erfahrung - keinen Besuch des Tempels unterstützen.

Ich habe nicht einen einzigen Mönch gesehen - lediglich Betreuungspersonal und das ganze war doch sehr sehr unternehmerisch aufgebaut.

Eintritt beträgt 500 Baht (ca. 12,50 Euro).

Ich denke jeder sollte sich sein eigenes Bild machen, aber ich würde nicht wieder hin.

Falls jemand irgendwelche genaueren Auskünfte will, kann er mich gerne fragen.

Pace & weiterhin frohe Weihnachten,

Mocca


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Pakistans letzte Leoparden


Geschrieben von SUA-FAI am 26.10.2007, 19:26:

 

Ich Danke Dir Petra für die Videos !!!

Ich war auch geblendet von den Berichten aus´m Fernsehen ! und dachte mir als Ti(g)erfreund da muß ich unbedingt mal hin ! Aber nachdem Ich jetzt mehr Info habe wie es dort abgeht ist es mir gründlich vergangen auch nur ein Cent dafür auszugeben !!

Man lernt nie aus !

Lg

SUA-FAI


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Gibt es Leben auf dem Mars ? NEIN
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Gibt es Leben auf der Erde? NOCH


Geschrieben von InferiTigris am 26.10.2007, 18:58:

 

nochwas jeder darf sich n tiger halten !!!!!!!!!!!!!!!


sorry für 2 posts hat nicht alles in eine antwort gepasst


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Geschrieben von InferiTigris am 26.10.2007, 18:45:

 

oh je oh je oh je

hört sich garnet gut an
hab aber nix davon gelesen das die mischung von tigern dort dadurch zustande kommt das diese leute weltweit unterwegs sind und die von wilderern gefangene tiger babys aufnehmen bzw. die tigerbabys von privatleuten bekommen die unbedingt einen tiger haben wollten aber nicht bedacht haben das die auch mal gross werden. daher kommt die mischung von verschiedenen rassen da.
seit doch erstmal darüber froh das sich überhaupt jemand um sie kümmert.



wusstet ihr schon ( es stand in der bild zeitung ) ein zirkus hält 2 tiger in Dresden in einem ehem. supermarkt unter extremen bedingungen darüber solltet ihr besser streiten ( Dresden ist bei mir um die ecke 20 - 30 km ) und ich hab mir shon vorort n bild gemacht bin aber sofort weitergelaufen als die zirkusleute rauskamen ( was ich durch vergitterte scheiben sehen konnte war schockierend !!!!! ) auf gefliestem boden n bissl heu und das wars !!!!

ausschnitt aus dem zeitungsartikel :
Tag 1:
Es fing eigentlich relativ harmlos an: Vor einer knappen Woche berichtete "Bild"-Dresden zum ersten Mal über die zwei Tiger des Zirkus "Sarrasani": "Sarrasani-Tiger wohnen jetzt im Supermarkt!" (siehe Ausriss). Mieter hätten sich wegen des Gebrülls beschwert, hieß es. "Bild" zitierte eine 71-jährige Anwohnerin, die sich gar nicht mehr traue, "an unserem alten Supermarkt vorbeizugehen". Außerdem stinke es "schrecklich". Eine weitere Mieterin "schimpft" angeblich: "Das Gebrüll hört sich so qualvoll an!" Zwar habe die Stadt die "seltsame Raubtierhaltung" genehmigt. Allerdings zitiert "Bild" einen Amtstierarzt, er habe nicht gewusst, dass die Tiger "im Warenlager" gehalten würden.


Tag 2:
Am Tag darauf berichtete "Bild" wieder über den "Skandal", den "Bild"-Leser "aufgedeckt" hätten. Unter der Überschrift "Rettet die Tiger aus dem Supermarkt" behauptete "Bild", Sarrasani lasse seine zwei Tiger "seit Wochen" und "heimlich" im Supermarkt wohnen. Und Tierschützer würden fordern, dass "Sarrasani seine Tiere sofort artgerecht unterbringt". (Nebenbei: Als wir einen der von "Bild" zitierten Tierschützer fragten, ob er die konkrete Unterbringung der Sarrasani-Tiger kenne, beendete der abrupt das Telefon-Gespräch.)

Tag 3:
Am folgenden Tag hieß es in "Bild": "Tiger in Kaufhalle gehalten: Fliegt Sarrasani jetzt aus dem Supermarkt?" "Bild" habe herausgefunden, dass nicht mal der Vermieter der Halle über die "merkwürdige Nutzung als Raubtierkäfig" informiert gewesen sei. "Ob Sarrasani rausfliegt", wolle der Vermieter nach einem Gespräch entscheiden. Und wieder hieß es, "Bild"-Leser hätten "aufgedeckt, dass der Varieté-Chef seit Wochen seine Tiger (…) mitten im Wohngebiet hausen lässt."

Tag 4:
Einen Tag später kam, was kommen musste: "Sarrasani-Tiger im Supermarkt: Der Foto-Beweis!" Ein "Bild"-Fotograf hatte ein Foto gemacht, das, nun ja, einen Tiger hinter Gittern zeigt, und offenbar die Behauptung Sarrasanis widerlegen sollte, es gehe den Tigern gut. "Bild" fasste noch kurz ihre Kampagne der vorhergehenden Tage zusammen und schrieb, dass sich "wieder Mieter der angrenzenden Wohnblocks bei BILD" gemeldet hätten. Von "mehreren Eingaben wegen des Gebrülls und Gestanks" war die Rede. Zu Wort kam dann allerdings wieder nur die 71-jährige Mieterin, die "Bild" schon am ersten Tag ihrer Kampagne zitiert hatte und die sich nun auch noch über "das Zirkus-Zelt mit Bumbum bis 23 Uhr" beschwerte. "BILD bleibt dran!" hieß es abschließend.


Tag 5:
Tat sie auch. Aber nur in Form einer Zwei-Spalten-Meldung, in der es hieß: "Gestern fotografierte BILD exklusiv eine der beiden Raubkatzen" — und die darüber Auskunft gab, dass Sarrasani "einen zweiten Drahtzaun mit Sichtschutz gegen neugierige Blicke aufgestellt" habe.

Soweit die Kampagne von "Bild". Und nun die Fakten:

Die Sarrasani-Tiger wohnen nicht "seit Wochen", wie "Bild" mehrfach behauptete, "im Supermarkt", sondern sie sind bereits seit dem Jahr 2004 auf dem Gelände untergebracht. Und das auch nicht "heimlich", wie "Bild" wiederholt schrieb, sondern mit Kenntnis und Billigung des Veterinäramts, das die Haltung abgenommen und regelmäßig kontrolliert hat. "Die Haltungsbedingungen und der Allgemeinzustand der Tiger wurden letztmalig im Dezember 2006 amtstierärztlich kontrolliert", heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Dresdner Stadtverwaltung. Zudem fand am Tag des ersten "Bild"-Berichts eine weitere Kontrolle statt. Weiter heißt es in der Mitteilung (und ähnlich auch in einer Stellungnahme Sarrasanis [pdf]):

Bei beiden Kontrollen ergaben sich aus tierschutzrechtlicher Sicht keine Beanstandungen bzw. Auflagen.

Sarrasanis Vermieter, die TLG Immobilien GmbH, ist nach unseren Informationen seit Mietbeginn im Jahr 2004 darüber informiert, dass der Zirkus zwei Tiger auf dem Gelände hält. Bei der TLG wollte man sich uns gegenüber jedoch nicht zu dem Sachverhalt äußern.

Dass laut "Bild" weder der zitierte Amtstierarzt noch der Vermieter gewusst hätten, dass die Tiger "im Warenlager" gehalten würden, kann allerdings stimmen. Doch es gibt dafür einen einfachen Grund: Die Tiger werden nicht "im Warenlager" gehalten.

In der Pressemitteilung der Dresdner Stadtverwaltung heißt es entsprechend:

Die Tiger werden im Außengelände neben der ehemaligen Kaufhalle am Straßburger Platz gehalten. Die Haltung der Tiere ist nicht zu beanstanden; Größe und Ausstattung der Haltungseinrichtungen entsprechen den "Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen des BMVEL" sowie den Anforderungen des Erlaubnisbescheides nach § 11 Tierschutzgesetz der zuständigen Erlaubnisbehörde der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Ob es aus ethischer Sicht zu beanstanden ist, Tiger oder sonstige wilde Tiere wie beispielsweise Eisbären in Gefangenschaft zu halten, wollen wir nicht diskutieren. Sarrasani erfüllt jedenfalls offensichtlich alle "drei Voraussetzungen" für die Haltung von Tigern, die "Bild" bereits am zweiten Tag ihrer Kampagne zusammengetragen hatte:



P.S.: Der Zirkus Sarrasani hat in direkter Umgebung des Tiger-Geheges ein Büro mit Kartenverkaufsstelle. Von Beschwerden seitens der Anwohner sei bei Sarrasani jedoch nichts bekannt, sagt uns eine Sprecherin auf Anfrage. Tja, die 71-jährige Dame Mieter hielten es offenbar für sinnvoller, sich an "Bild" zu wenden.


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Geschrieben von TamedTigress am 26.10.2007, 18:19:

 

Zitat:
Original von PetraB.


Mir tun die Tiger leid, und ich kann mir nicht vorstellen, dass es auch nur einem Ti(g)erfreund Freude bereitet, angekettete, teilnahmslose Tiere zu streicheln, mit denen ganz offensichtlich eher ruppig als liebevoll umgegangen wird und deren Wohlergehen weniger wert zu sein scheint, als das Geld, das Touristen dort hintragen.



Also ich koennte es nicht.

Wie gesagt, ich wuerde es mir gerne einmal selber angucken wenn es naeher und erschwinglicher waere.

Wenn es jedoch wirklich dort so schlecht fuer die Tiere ist, dann halte ich Boykott immer fuer das einzig richtige das die Oeffentlichkeit tun kann.

Mit jedem Euro der dort gelassen wird, jedem Foto das geschossen wird, gibt man m. E. seine mehr oder weniger stillschweigende Zustimmung.

TamedTigress


Geschrieben von Animal am 26.10.2007, 18:15:

 

Hach Petra, dass ich diesen Tag noch erleben darf... Ich kann nämlich uneingeschränkt sagen: Du hast Recht!!!

Übrigens wurde in einem Bericht noch berichtet, dass einer der Zuchtkater ein Amurtiger ist, sprich die Nachzuchten sind sogar Mischlinge...
Das die Tiger unter medikamenten stehen glaube ich anhand der Videos wiederum nicht so ganz, was aber auch zeigt, dass es nur eine Frage der zeit ist bis hier der erste Mönch, Roy Horn oder Tourist getötet wird.


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Nichts ist besser als Gott! Aber ich bin immer noch besser als Nichts!

Gäste haben eine hohe Meinung von mir :

Zitat:
Animal, DU schreibst da absoluten Müll.


Geschrieben von PattWór am 26.10.2007, 13:22:

 

Ich kann mich da Petras Worten nur anschließen. Mir ist das teilnamslose, apathische Verhalten der Tiger gleich aufgefallen, welches erschreckend sedierten Tieren ähnelt. So eine Touristenattraktion kann nicht im Interesse der Tiere sein.
Jeder Ti(g)erfreund sollte da in sich gehen und sich fragen, ob er da nur den Thrill erleben möchte, endlich mal das Tier seiner Begierde betouchen zu können und so das offensichtliche leiden der Tiere aktiv zu unterstützen, oder ob er nicht lieber aus Rücksicht auf die Tiere doch davon Abstand nehmen möchte.


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?



Geschrieben von PetraB. am 26.10.2007, 09:22:

 

Nun, InferiTigris ...

mein Beitrag hat nichts mit Pessimismus zu tun. Die von mir verlinkten Videos zeigen, was im Tigerkloster los ist und wie man dort mit den Tieren umgeht. Ich habe die Videos nicht gemacht, sie stammen von Leuten, die vor Ort waren. Die Erfahrungsberichte habe ich auch nicht verfasst, sie stammen ebenfalls von Leuten, die vor Ort waren.

Mir tun die Tiger leid, und ich kann mir nicht vorstellen, dass es auch nur einem Ti(g)erfreund Freude bereitet, angekettete, teilnahmslose Tiere zu streicheln, mit denen ganz offensichtlich eher ruppig als liebevoll umgegangen wird und deren Wohlergehen weniger wert zu sein scheint, als das Geld, das Touristen dort hintragen.

Die Haltungsbedingungen sind seit JAHREN "unter aller Sau" und die vielleicht einmal vorhandenen ehrenhaften Absichten der Mönche erscheinen mir inzwischen mehr als zweifelhaft.

Ich habe mich zunächst auch blenden lassen, weil ich nur die schöngefärbten Informationen kannte. Ich wusste nicht, dass dort Tiger gezüchtet werden, die man gar nicht auswildern will, ich wusste nicht, dass die Tiger für Fotosessions mit Touristen "zurechtgestutzt" werden, ich wusste nicht, dass sich hauptsächlich irgendwelches Personal um die Tiger kümmert ... aber ich bin nicht unbelehrbar ... und ich lehne den Tigertempel heute mit Entschiedenheit ab.


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... and yesss ... my rage ...
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