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Geschrieben von Lucky Lion am 30.04.2003, 21:34:

 

Heute stand in der TZ (Tageszeitung) ein ganzseitiger Bericht über das Raubkatzenasyl. Die haben nur positives geschrieben. Wie es entstanden ist und was sie so machen. Es sind auch bilder enthalten. Leider kann ich den Bericht nicht hier reinposten (ist wie gesagt ne ganze zeitungsseite), er hat 716 Kilobyte und ich hab in meinem Speicher hier nur noch 4 kb... Aber wer interessiert ist dem kann ich ihn mailen: Luckylion@tigerforum.de


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"


Geschrieben von tiermotive am 29.04.2003, 19:15:

  Ansbach-Wallersdorf

Die Berichte über das Raubkatzen-Asyl in Ansbach-Wallersdorf haben mich hellhörig gemacht und werde im Juni hinfahren und mir die Raubkatzen ansehen und natürlich auch ein paar Fotos machen.

Beste Grüße


Geschrieben von Amadeuss am 29.04.2003, 14:59:

 

Wenn Du einen privaten Termin vereinbaren willst, empfehle ich den Kontakt mit den Schusters.
Infos auf www.raubkatzenstation.de

@ Shir Khan: Olaf ist weder per eMail noch per Telefon zu erreichen. Hab ich seinerzeit vergeblich versucht.
Frau Schuster war sehr nett und kooperativ


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Schöner, grazieler, majestätischer, kraftvoller, schlauer, ausdauernder und mutiger als es der Mensch je sein könnte...Panthera tigris...der Tiger!!!!!
Gott muss einen grossartigen Tag gehabt haben als er dieses Geschöpf zum Leben erweckte.....


Geschrieben von Sesshoumaru am 29.04.2003, 08:30:

Fast :)

Jeden ersten Sonntag im Monat ist Tag der offenen Tür, wo reder einfach so reinschauen kann. Da ist man jedoch nicht alleine, sondern mit ein paar Hundert anderen dort. Wenn Du mal etwas privater die Katzen sehen möchtest, dann musst Du einen Termin ausmachen, entweder mit den Schusters (die Inhalber) oder vielleicht auch mit Olaf (dem Pfleger).

Ist auf jeden Fall schön mal da zu sein und eine Reise wert.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD


Geschrieben von TamedTigress am 28.04.2003, 23:05:

 

Oh,

ich beneide Euch ja!!:-))

Eine Frage hab ich mal: Kann man da einfach so anklopfen und die Katzen besuchen oder geht das nur an bestimmten Tagen oder nach Anmeldung?

Bayern liegt zwar nicht grade auf dem Heimweg fuer mich aber ich habe eine Emailfreundin in Sonthofen die mich schon des oefteren eingeladen hat und da koennte man ja mal...

Danke!
TamedTigress


Geschrieben von Amadeuss am 26.04.2003, 00:40:

Habs jetzt auch endlich getan

Es war sehr interessant und aufschlussreich, von Frau Schuster durch die Anlage geführt zu werden.
Obwohl sie alle Hände voll zu tun hat mit den Raubkatzen, wurden wir recht herzlich von ihr empfangen.
Man merkt recht schnell, wie sehr ihr die Tiere ans Herz gewachsen sind.
Ich finde es sehr beeindruckend was die Familie Schuster dort geschaffen hat, und werde ganz sicher wiedermal hinfahren.

Am liebsten wäre ich den ganzen Tag dort geblieben.
Himmlisch, so viele schöne Raubkatzen um sich zu haben.
Natürlich galt mein besonderes Interesse den Tigern.
Das Erlebnis mit Carmen werde ich niemals im Leben vergessen
Der 14.4.2003....ein ganz besonderer Tag für mich.


Fast vergessen........

Für diejenigen die sich näher dafür interessieren, hier mal der Link zur offiziellen Homepage

Raubkatzenstation


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Geschrieben von Sesshoumaru am 02.10.2002, 15:00:

:)

Der Tag in Ansbach-Wallersdorf war sehr schön. Ich war zusammen mit Siegmar dort, leider konnte sich ja niemand anders noch dafür frei machen. Es war neben einem schönnen sonnigen und auch recht warmen Tag, auch sehr schön wieder die Kittens zu sehen, vorallem aber mein weißes Mäuschen ().

Natürlich mag ich auch die anderen Katze alle. Den manchmal recht knurrigen Pamir, die gestern was vorsichtige Tutti, die neugierige Carmen und die manchmal stürmische Rhani. Natürlich auch meinen Namesvetter Shir Khan und seine holde Leila. Obwohl weiß eigentlich nicht meine Farbe ist, hab ich die Nina aber besonders lieb - ne ganz liebe ist sie.

Vielleicht kommt ja der eine oder andere doch noch mal in Versuchung dort hin zu gehen. Dann müßt ihr halt mal Olaf fragen, wie er Zeit hat, kann ja auch nicht immer möglich sein.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD


Geschrieben von Sesshoumaru am 19.09.2002, 23:42:

die neusten Informationen

Ich habe noch einmal mit Olaf Rücksprache gehalten und der Termin am 01.10 geht klar. Der Einlass ins Raubkatzenasyl in Ansbach ist dann ab etwa 13:00 Uhr, da der Olaf am Vormittag noch die üblichen Pflichten hat.

Ich hoffe ihr kommt nun alle zahlreich, und schreibt mir dann nochmal eine kurze Mail, nicht das ich dann alleine da bin (oder - ich würds überleben , aber wäre schade).


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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Geschrieben von Panther am 09.09.2002, 06:47:

 

es gibt auch menschen, die lieben die tiere wirklich und setzen sich ein mit all was sie haben fuer sie und nehmen sogar in kauf, dass sie ab und zu werden belaechelt. ich find die leute toll.


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Panther Koenig Jamie oder auch CJP ...


Geschrieben von Simba am 05.09.2002, 23:47:

  Zeitungsartikel

In Schusters Garten fauchen die Tiger

Ansbacher Ehepaar betreibt ein Asyl für Raubkatzen in Not - Ergreifende Tier-Schicksale

Von unserem Redaktionsmitglied Bernhard Junginger

Ansbach-Wallersdorf

Ein bedrohliches, heiseres Fauchen durchdringt den Garten. „Rani und Carmen spielen wieder“, sagt Josy Schuster und deutet auf die beiden Tiger in einem der großzügigen Gehege. Rund um das Einfamilienhaus am Ortsrand sind weitere fünf Tiger, sechs Pumas, ein Jaguar, ein Leopard und der Ozelot Otto untergebracht. Sie alle haben Schlimmes durchgemacht, wurden aus engen, verdreckten Käfigen befreit oder vom Zoll beschlagnahmt. In Ansbach-Wallersdorf (Mittelfranken) betreibt das Ehepaar Schuster die nach eigenen Angaben einzige Raubkatzen-Auffangstation Deutschlands.

Wenn Josy Schuster von den Schicksalen ihrer Pflegetiere erzählt, legt sich ein Schatten der Wut auf ihr Gesicht: „Rani, die sibirische Tigerin, war erst vier Wochen alt, als Zollbeamte sie in der Reisetasche eines russischen Immigranten fanden. In der Krankenstation des Stuttgarter Tierparks Wilhelma wurde das völlig unterernährte Tiger-Baby aufgepäppelt.“ Weil der Zoo keinen Bedarf hatte, fand Rani ein neues Heim in Wallersdorf. Inzwischen ist Rani sechs Jahre alt und gehört zu den Lieblingen der Schusters. Den Tigerjungen Pamir hat die Polizei im Nürnberger Rotlicht-Milieu beschlagnahmt. „Er sollte in Italien für viel Geld für Touristenfotos posieren“, erklärt Josy Schuster: „Wenn die Tiere dann zu alt werden, bringen die skrupellosen Fotografen sie einfach um.“

Fünf Pumas wurden aus einem Wanderzirkus befreit, wo sie in einem engen, völlig verdreckten Käfig gehalten wurden.

„Ja Nina, komm, meine Gute“, Josy Schuster streichelt die weiße Tigerin durch die Gitterstäbe, als wäre sie eine Hauskatze. Ursprünglich vier weiße Tiger, die in der Manege nicht mehr zu gebrauchen waren, bekamen in Wallersdorf ihr Gnadenbrot, nur Nina ist noch am Leben.

Begonnen hat alles 1969, als Josy Schuster in einem Wanderzirkus einen verwahrlosten Ozelot in einer engen Holzkiste sah: „Das Tier hat mir so Leid getan, da habe ich es für 50 Mark gekauft“, erinnert sie sich. Ein krankes Leopardenjunges und ein Leoparden-Paar, das, weil vermeintlich unfruchtbar, in einem Privatzoo überflüssig wurde und in Wallersdorf prompt Nachwuchs bekam, folgten. So wurde 1972 ein erster Neubau nötig. In diesem Jahr hielten die Tiger Einzug bei Schusters, sie kauften ein Paar aus Zucht-Überschuss. Immer mehr Raubkatzen und andere exotische Tiere, darunter zeitweise Schimpansen, fanden Zuflucht in Wallersdorf.

Das Asyl wird von Behörden und Tierschutzvereinen immer dann eingeschaltet, wenn exotische Tiere nicht ordnungsgemäß untergebracht oder widerrechtlich gehalten werden. Doch auch nach einem weiteren Gehege-Neubau 1995 kann das Ehepaar nicht allen gequälten Tieren helfen: „Es kommen viele Anfragen für Bären, auch Eisbären, die könnten wir hier aber nicht artgerecht halten“, erklärt Josy Schuster. Momentan leitet die 58-Jährige die Station allein, da sich ihr Mann Helmut von einem Schlaganfall erholt.

Nachdem Helmut Schuster die kostspielige Raubkatzen-Haltung viele Jahre lang mit privaten Mitteln bestritten hatte - er ist international tätiger Architekt - , verschlang der wachsende Tierbestand immer größere Geldmengen. So wurde 1995 der gemeinnützige Verein „Hilfe für exotische Tiere in Not e.V.“ gegründet. Rund 500 Mitglieder decken durch Beiträge und Spenden zumindest einen Teil der Kosten. Ein Tierpfleger und mehrere Aushilfskräfte kümmern sich um die Raubkatzen, die täglich 150 Kilo Rind-, Pferde- und Hähnchenfleisch fressen. Auch die Beheizung der Gehege im Winter verschlingt große Summen.

Jeden ersten Sonntag im Monat von 13 bis 15 Uhr ist das Raubkatzenasyl für Besucher geöffnet. „Wenn es Neuzugänge gibt, kommen bis zu 1500 Leute“, so Josy Schuster. Zu den häufigen Gästen gehört der Sänger Peter Maffay: „Er will im kommenden Jahr ein Benefizkonzert für den Verein geben“, freut sich Josy Schuster. Sie hat einen großen Traum: „Wenn wir einen Sponsoren aus der Wirtschaft hätten, könnten wir auf unserem Grundstück ein 6000 Quadratmeter großes Freigehege für Tiger bauen.“ WWW

Quelle: Augsburger-Allgemeine.de

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