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Geschrieben von k1200 am 26.08.2005, 11:19:

 

Ich glaube das internationales Interesse der Menschen,
die mediale Plattform der Medien, so wie die Aufklärung
der Tierinteressierten Leute in aller Welt das beste
Durckmittel ist.

Man hat das mit Walen, Elefanten und Nashörnern ge-
macht, aber 90% der Menschen in den Europäischen
Ländern und den USA wissen überhaupt nicht das es
in China Tiger gibt.

Tiefilmer, Tierprokuktionen, Nachrichtenmagazine haben
die Aufklärung vom Chinatiger vollkommen versäumt,
sondern sich nur auf den zu populären Panda gestürzt.

Eine ähnlich Histerrie gibt es über den Walschutz, den
weißen Hai, Nashörner usw. Keines dieser Tiere ist nur
im entferntesten so bedroht vor der Aussrotung wie
der Chinatiger.

Ich glaube der Chinatiger wird evt. lautlos aussterben
wie der Kaspische Tiger oder Java Tiger.

Ich mache jede wette das 90 % der Türken nicht wissen
das es vor wenigen Jahren in ihrem Land noch evt. Tiger
gab. Spreche ich Türken mal auf diese Sache an wissen
sie überhaupt nicht das es jemals Tiger in ihrer Heimat
gegeben hat.


Geschrieben von TamedTigress am 26.08.2005, 05:07:

 

Ich wuerde mich offen gestanden nicht in China sondern in anderen Laendern fuer die Tiger einsetzen.

Einige von Euch werden mir da widersprechen, aber ich sehe das mittlerweile so:

In China werden diese wunderschoenen Tiere am meisten verfolgt und ge- bzw verbraucht. Dort werden sie immer am meisten durch den Menschen gefaehrdet sein.

Ich finde die Energie die in China wahrscheinlich sowieso vergebene Liebesmueh waere kann man besser in solchen Laendern aufwenden wo der Tiger mehr Ueberlebenschancen hat.

Natuerlich ist es tragisch wenn es den Amoytiger irgendwann nicht mehr gibt, und ich hoffe nur dass die die dafuer verantwortlich sind irgendwann eine Tigergrippe oder anderes bekommen!

TamedTigress


Geschrieben von k1200 am 26.08.2005, 00:24:

  südchinesicher Tiger

Meiner Meinung müsste man in China aktiv mit der
Rettung der Tiger anfangen.

Verbinden der noch angeblichen Gebieten mit Tiger-
bestand für die Fortpflanzung der Tiger. Die Tiger
müssen sich auch untereinander noch finden und
begegnen können.

Verbesserung des Wildbestandes. (Beute) Tiger die
in Gebieten mit satten Wildbestand leben sind besser
fortpflanzungs- und Überlebensfähig.

Ich kann bis heute nicht verstehen wie man es nocht
nicht geschaft hat eine ungefähre Bestandsaufnahme
der Tigeranzahl zu bekommen.

Dann müsste man die noch freilebenden weiblichen
Tiger mit den Samen der in Gefangenschaft lebenden
Tigern befruchten.

Dazu bräuchte man natürlich einen irrsinigen Aufwand
an Geld, material, und auch fähigen Erfahrenen Menschen.

Der Sibirische Tiger war 1920 auch auf 30 Tiger Rest-
bestand gesunken. Dort hat man es auch geschaft
durch strengen Schutz und Überwachung die Zahl
zu stablisieren.

Tigerbabys die in freier Wildbahn von den Samen in
gefangenschaft lebender mänlicher Tiger aufwachsen
brauchen das Jagen nicht durch Menschenhand zu lernen.

Hätte die chinesischen Ämter einen genau so großen
Aufwand für den süd-chenisischen Tiger betrieben wie
für den großen Panda, dann wäre es um den Tiger in
China heute besser bestellt.

Das Problem sind die Medien, die lieber reihenweise
Dokumentation und Nachrichten über Pandas senden,
als über China Tiger.

Has du schon mal im Dt. Fernsehen einen Bericht oder
Nachricht des Chinatigers gesehen. Das Interessiert
keine Sau.

Auch die Tierschutzorganisationen hier reden immer nur
von Indischen, Sibirischen und evt. Indochinisischen Tigern. Man müsste hier auch in Westeuropa ein größeres Interesse für den besonders wertvollen China
Tiger entfachen.

Der Chinisische Tiger ist einer der Tigerarten, die sich von der Farbe, der Flammierung stark von allen anderen
Tigerarten unterscheidet.

Das Aussterben dieses Tigers wäre einer der größten
Verluste von Säugetieren in den letzten 50 Jahren.


Geschrieben von tiger-lilly am 22.08.2005, 20:08:

  Zuchtprojekt für südchinesischen Tiger erleidet Rückschlag

Kurz vor der Geschlechtsreife stehendes männliches Jungtier gestorben - in Freiheit leben nur noch an die 40

Ein ehrgeiziges Zuchtprojekt für die vom Aussterben bedrohten südchinesischen Tiger hat in Südafrika durch den Tod eines der Tiere einen Rückschlag erlitten. Ein kurz vor der Geschlechtsreife stehendes männliches Jungtier namens "Hope" starb nach Angaben einer Projektmitarbeiterin vom Montag bereits am Wochenende.


Die Untersuchung des Kadavers ergab eine Lungenentzündung mit Herzstillstand als Todesursache. Eine Gewebeprobe soll nun klären, welche Bakterien die Lungenentzündung ausgelöst haben könnten.

Die Hoffnungsträger des Projekts

"Hope" und das Tiger-Weibchen "Cathay" waren im September 2003 auf Initiative einer in London ansässigen Organisation nach Südafrika gekommen, wo sie in einem Naturpark ausgesetzt wurden.

Das einzige andere Tiger-Männchen in dem 33.000 Hektar großen Areal "TigerWoods" ist erst 18 Monate alt und noch zu jung zur Zucht; Tiger werden erst mit dem dritten Lebensjahr geschlechtsreif. Zur Zeit befindet sich noch ein weiteres Jungtier - "Madonna" - in dem Park.

Stark bedrohte Art

Ziel des Projekts ist die Zucht junger Tiger, die dann in noch zu schaffenden chinesischen Naturparks als Wildtiere ausgesetzt werden sollen. Der weltweite Bestand der seltenen südchinesischen Tiger wird auf weniger als 100 Tiere geschätzt, von denen rund 60 in Gefangenschaft leben. (APA/dpa)

Quelle: der Standard

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Zu den Bestandszahlen in der chinesischen Wildnis. Der südchinesische Tiger ist zuletzt Anfang der 1990iger Jahre geschossen worden. Auch wenn man noch immer Fußspuren findet, so ist er doch in den letzten Jahren nicht mehr gesichtet worden. Deshalb sind die 40 Tiere nur eine Schätzung, auf die man sich aber nicht verlassen sollte. Es können mehr sein, aber auch wesentlich weniger.

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