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Geschrieben von Moccaprinz am 02.02.2010, 23:19:

 

sehe ich auch so.

Wäre schon toll, wenn man es wieder versucht.

Nur bin ich etwas pessimistischer geworden im Laufe meiner Tigerforum-Karriere. :p Ganz am Anfang war ich ja auch noch ein riesiger Verfechter von Auswilderungen (mein erster Post - Wiederansiedlung von Tigern in Pakistan).

Es gibt einfach so viele Pläne, aber der (politische) Wille an ihnen festzuhalten fehlt oftmals. Das Beispiel des Asiatischen Löwen mit dem Gezanke bezüglich der Auswilderung in Kuno National Park ist das beste Beispiel.

Ich wäre überaus froh, wenn man im Nordiran versuchen würde eine kleine Tigerpopulation zu integrieren.

Hast Du Informationen zum ursprünglichen Lebensraum von Kaspischen Tiger und Asiatischem Löwe im Iran? Gab es Überlappungen?

Lg & let us dream,

Mocca


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Pakistans letzte Leoparden


Geschrieben von Kaspi tiger am 02.02.2010, 07:28:

 

Hallo Mocca,

Ich habe diese Information erst am 31 Januar 2010 gefunden und gleich mitgeteilt, hiermit verspreche ich auch weitere Nachrichten hinsichtlich dieses Projekts mitzuteilen, sobald ich sie finde .

Heute, am 02 Februar 2010 ist das Treffen in Tehran gerade ein Monat alt. Wiederum war es wahrscheinlich schon viele Monate vorbereitet, wie es auf der Ebene von Stellvertretenden Minister üblich ist. Wann Sibirische Tiger im Elburs-Gebirge freigesetzt werden (genau wo übrigens sie von Paul Joslyn und Bernhard Grzimek zuletzt in Iran vermutet wurden, anhand eines Pfotenabgusses der zu groß gewesen ist, dass er vom Persischen Leoparden stammen konnte) weiß ich nicht. Auch nicht wann die Saiga-Antilopen und Hasen der Kalmücken-Steppe im Südrussland wieder vom Asiatischen Geparden gejagt werden.

Viel wichtiger ist, das man solche Pläne schmiedet, ein Jahr nach dem Erkenntnis über den wahren Pédigré des Kaspischen Tigers.



Panthera tigris virgata ist legendär, und ich zweifle nicht an der Liebe der Perser für den Persischen Tiger. Absolute Monarchen und Powermänner haben immer schon eine Vorliebe für Großkatzen gehabt.

Ahmadinejad und Putin scheinen ja auch nicht immun gegen diesen Bann zu sein. Wie sehr man sich um die eigenen Katzen kümmert, zeigt ja auch wie Tehran mit dem Erzfeind aus New York für die Rettung der Geparden seit 2001 zusammenarbeitet.

Ich hoffe, dass eines Tages auch Asiatische Löwen (Panthera leo Persica ) auch irgendwann im Zagros-Gebirge oder westlich von Shiraz (Shir bedeutet ja auch Löwe, letzte bekannte Vorkommen des Löwen im Persien, letzte Sichtung war 1942! http://www.asiatic-lion.org/distrib.html ) in einem Wildschutzgebiet wieder ausgesiedelt werden.
Syrien (die Familienname des Präsidenten Assad bedeutet ja auch Löwe und noch 1890 wurden Löwen bei Aleppo beobachtet) und die Türkei (letzte Löwe wurde bei Bireçik am Euphrat 1870 geschossen) würden sich ja auch nicht dagegen wehren einige Asiatische Löwen wieder im Lande zu halten.

Wenn es in der Nähe von Mosul/Irak nicht mehr geschossen wird, kann man es dort auch versuchen einige Asiatische Löwen wieder zu halten, damit es nicht nur die Wandreliefs von Niniveh die einzige Löwen im Irak bleiben. Die Sümpfe des Tigris und des Euphrats gibt es immer noch! Panthera leo persica starb im Mesopotamien auch erst 1920 aus, nicht einmal vor 100 Jahren!

Es muss ja nicht gleich alles Serengeti sein, aber wieso nicht mit Freilandhaltung von einigen Löwenrudel pro Land versuchen?

Alles Pläne oder Wunschdenken, aber nicht undurchführbar. Man hatte im Nahosten viel mehr Geld, Zeit, Opfer für sinnloseste Kriege gebracht. Warum nicht einmal endlich was gutes tun?


Geschrieben von Moccaprinz am 01.02.2010, 21:50:

 

Ich frage mich, ob so ein Auswilderungsprojekt wirklich gestartet wird. Sowohl für den Asiatischen Gepard als auch für den Kaspi-Tiger wäre es sehr schön.

Gibt es noch weitere News zum Thema (von anderen Quellen - Naturschutz-Experten, etc.). Wie wahrscheinlich ist es, dass dieses Projekt auch wirklich verfolgt wird?

Lg,

Mocca


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Pakistans letzte Leoparden


Geschrieben von Kaspi tiger am 31.01.2010, 18:23:

 

http://www.payvand.com/news/10/jan/1082.html

Iran und Russland Hoffen, zwei ausgestorbenen Großkatzen Zentralasiens, den Kaspischen Tiger und den Asiatischen Gepard auferstehen zu lassen
Quelle: Press TV , 09 Januar 2010

Iranische und russische Ökologen haben ehrgeizige Pläne für die Wiederaussiedlung des Kaspischen Tigers sowie der asiatischen Geparden angekündigt, welche Arten etwa seit einem halben Jahrhundert in der Wildbahn ausgestorben sind.
Die russische Delegation geleitet von Sergei Donskoj, dem stellvertretenden Minister für Naturressourcen und Ökologie der Russischen Föderation, besuchte Teheran am 02 Januar 2010, um Methoden für die Wiederaussiedlung der beiden Katzenarten auszuarbeiten.
Während des Treffens berichteten iranische Umweltschützer über die Aussichten des Projektes, den Kaspischen Hyrcania Dschungel im Norden des Iran mit dem außerordentlichen Kaspischen Tiger, der hier vor über 40 Jahren ausstarb, wieder zu besiedeln.






Es wurde Januar 2009 durch moderne genetische Analyse festgestellt, dass der ausgestorbene Kaspische und der noch lebende Sibirische Tiger sich nur in einem Buchstaben des genetischen Codes voneinander unterscheiden. Der Kaspische Tiger kann somit von seinem Verwandten, den Sibirischen Tiger wieder hergestellt werden.


Infolge der Einwirkung russischer und internationaler Tierschützer wurde die Jagd auf Tiger in 1947 verboten, aber diese Hilfe kam für den Kaspischen Tiger zu spät, sein Bestand konnte sich nicht mehr erholen; Wilderei und andere Faktoren hatten diese majestätische Großkatze endgültig ausgelöscht. Die Schutzmaßnahmen erreichten aber, dass der Bestand des Sibirischen Tigers stabilisiert wurde. Glücklicherweise hatten sich die beiden Unterarten in der Vergangenheit vermischt, damit ist es möglich, dass der Kaspische Tiger seinen rechtmäßigen Platz in der Familie der Tiger wieder einnimmt.
Die russischen Ökologen baten um Unterstützung der iranischen Kollegen für ihr Wiederaussiedlungsprojekt der asiatischen Geparden in der nördlichen Kaukasus-Region.
Geparden sind als kraftvolle und anmutige Jäger beschrieben, sie sind die schnellsten Tiere der Welt und lassen sich leicht zähmen. Geparden wurden von den Persischen Schahs für die Gazellenjagd abgerichtet.
Iran hatte erkannt, wie prekär die Lage der Geparden im eigenen Lande ist und das Ministerium für Umweltschutz arbeitete schon seit 2001 mit dem UN Entwicklungsprogram-Globale Umwelt- und Wildschutzbehörde in New York zusammen, um den in der Dasht -e Kavir Region vorkommenden Bestand der asiatischen Geparden, die nur 50 bis 60 Tiere beträgt, zu erhalten.

***

Offensichtlich begnügt man sich im Iran nicht mehr mit diesen paar Tigerphotos und Tigerfellen des Kaspischen Tigers:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Babremazandaran.jpg


http://www.iraniancheetah.org/Farsi/Fars...spianTigers.htm






Ich auch nicht, und freue mich deshalb außerordentlich!!!!

Kaspi Tiger


Geschrieben von Kaspi tiger am 09.10.2009, 22:58:

  Kuckstdu



Quelle: http://www.savethetigerfund.org/AM/Templ...&ContentID=2714

Seite 63.

Das Bild: Ehemaliger Tiger-Verbreitungsgebiet vor 150 Jahren; die grün gefärbten Gebiete sind HEUTE noch potenzieller Tigerland. Schwarz – von Menschen „gegessen” – zu viel (Zer)störung von uns.



Quelle: Tafel 4.5 auf der Seite 71
Hier sieht man, dass im Zentralasien, dem ehemaligen Verbreitungsgebiet des Kaspischen Tigers theoretisch noch über 1 Million Quadratkilometer(!) potenzieller Tiger-Land existiert - auch im P.t. lecoqui Gebiet, im Tarim-Becken. Genug Platz also um dort den Amur-Tiger wieder freizusetzen.
In China und Korea gibt es ebenfalls noch über 1 Million Quadratkilometer Tiger-Land – Platz für den Amur Tiger. Im Bergland von Süd-China könnte der Amoy Tiger ausgesetzt werden und der Corbett Tiger im Yunnan, an der Grenze zum Goldenen Dreieck.
Im Russland hat man über 2,2 Millionen Quadratkilometer errechnet – dieser Form war ja deswegen Sibirischer Tiger benannt weil er ja damals bis zum Baikal-See vorkam - und nicht nur im Amur Ussuri Gebiet lebte! Auch der Lebensraum des Corbett-Tigers im Hinterindien erscheint ziemlich grün!
Selbst auf Java und Bali existiert noch 3068 qkm potenzieller Tiger-Land - es sollte noch für einige Sumatra Tiger reichen!!!

Der Jackson-Tiger scheint den kleinsten Lebensraum auf der Malaiischen Halbinsel zu haben - er bewohnt so ziemlich alles was ihm noch geblieben ist.

Dem Sumatra-Tiger steht ein fast dreimal so großes Areal zur Verfügung, jedoch ist sein Wildbestand mit dem Jackson-Tiger etwa gleich gering: nur noch 400-500 Tiere. Bedrohung durch Wilderei.

Anschließend der Indische Subkontinent: für den Bengalischen Tiger gibt es eigentlich viel weniger Platz als für den Amur- oder Corbett-Tiger, jedoch ist der Königstiger der zahlreichste Unterart, weil er einigermaßen wirksam geschützt wird. Fazit: Schutz kann den Wildtiger erhalten!

***
http://www.forestrynepal.org/publications/467#

Setting Priorities for Conservation and Recovery of Wild Tigers: 2005-2015

50 Seiten Dokument

http://www-wds.worldbank.org/external/de...Final1print.pdf

Kuckstdu


Geschrieben von Kaspi tiger am 04.10.2009, 14:59:

  Der Fluch von Turan***

Quelle: Google books


Riding the tiger: tiger conservation in human-dominated landscapes
Autoren: John Seidensticker, Sarah Christie, Peter Jackson

Suchwort: Caspian

Die Suchergebnisse bringen eine ganze Menge interessante Information wieso der Turan-Tiger (P.t. virgata) trotz des scheinbar riesigen Areals im Zentralasien von Haus aus sehr verwundbar war:

* (P.t. virgata) hatte eine isolierte Verbreitung, er lebte in tausenden Kilometer langen aber extrem schmalen Flussoasen wo die Auwälder und Schilfbestände höchstens ein paar Kilometer breit waren; http://enrin.grida.no/htmls/tadjik/soe2001/photo/soe43.jpg
umgeben von Hochgebirgen, "Sandmeeren" und Trockensteppen ohne Wasser siehe: http://enrin.grida.no/htmls/tadjik/soe2001/photo/soe010.jpg

Der Turan-Tiger hatte also keine Fluchtwege und Rückzugsgebiete. Er hauste in diesem Dschungel von Tamarisken, Pappel, Weidenholz, Elefantengras (ohne Elefanten) wo heute noch Kobras, Viper, Skorpionen und Mücken tummeln und Menschen ursprünglich fernhielten.




Weitere Bilder von Tigrovaya Balka/Tadschikistan: http://www.sevcikphoto.com/images/M_migrans_Tadjikistan.jpg


*Die Wasserwege dienten als Korridore für die Kolonialisierung Zentralasiens und die vordringenden Russen wurden deshalb sofort mit dem Turan Tiger (P.t. virgata) konfrontiert die ihn mit Jagdkommandos nachstellten. Wassily Wereschagin, der als Offizier der zaristischen Armee die Eroberung Turkestans mitmachte, malte das Bild "Der Kannibal" vom Kaspischen Tiger. Siehe Link: http://1.bp.blogspot.com/_s1yGn0O5xfw/SX...eshchagin40.JPG Es zeigt wie (P.t. virgata) als Schädling wahrgenommen wurde.
*Als dann die Kultivierung und besonders der Baumwollanbau begann - der Amerikanische Sezessionskrieg ließ diese Ware knapp werden, wurden die "grünen Korridore" fragmentiert, und die Bestände isoliert.
*Die Beutetiere des Tigers im trockenen Zentralasien sind ja nie so zahlreich gewesen wie z.B. in Indien oder Südostasien. Ost-Turkestan (Xinjiang/China) und West-Turkestan (GUS) hat ja Hirsche und Rehe aber keine Wildrindarten (Banteng, Gaur, Kouprey, Wasserbüffel), und Gazellen und Antilopen sind auch schon früher seltener geworden.
*Der Kaspischer Tiger wurde ja deswegen zum "reisenden Leopard", weil er ja offensichtlich des Öfteren die extra Meilen gehen musste um zu fressen
*Das wichtigste Beutetier war also das Wildschwein welche aber auch nur in den Flussauen lebte und deshalb ja auch von Anfang an bejagt wurde. Das Schwarzwild ist extrem fruchtbar, aber von den Haustieren übertragenen Seuchen (Maul-und-Klauenseuche und Schweinepest) ausgesetzt, die ihre Populationen extrem schwanken ließen.
* Fragmentierte Verbreitung, direkte Bejagung, zeitweilig fehlende Beute - das wurde diesen Tigern dann doch wirklich zu viel, sie starben aus. Sie müssten zumindest das Schlimmste -K.O "Sieg" des Menschen gegen Natur und Totalverlust des Lebensraumes- nicht mehr miterleben:

Aral-See z. Zeit der Wende (1989):


August 2009:

Diese See war ursprünglich 68000 qkm groß und hatte eine Tiefe von 53 m.

Lop Nor - total vertrocknet seit 1972 . War noch 1928 als eine Salzsee von 3100 qkm vermessen:


Karte von Lop-Nor 1935:



http://commons.wikimedia.org/wiki/Lop_Nur
Unter der braunen Erdkruste und der steinharten aber dünnen weißen Salzkruste, die das Becken des ausgetrockneten Sees überziehen, dehnt sich ein Salzsumpf aus - eine vertrocknete Salzpfanne mit Halbwertszeiten und Hintergrundstrahlung nach 45 Nukleartests und Lagerstätte von Giftmüll- so ziemlich genau was man als Hölle auf Erden bezeichnet. Es würde heute keinem einfallen dass hier noch um 1870 Tiger lebten...
Quelle: http://www.nti.org/db/China/lopnur.htm
http://miloservic.blogspot.com/2009/08/d...-thousands.html

Und dann noch die Bergwälder des Kaukasus, Kurdistans und Nord-Afghanistans; Konfliktherde als Rückzugsgebiete - der Turan-Tiger war ein echter Pechvogel!

WWF war naiv; wer von den Einheimischen würde mit der Armee zusammenarbeiten, die vermeintlichen Besatzer in den Tigerland einführen und dabei ihnen die eigene Verstecke, Waffenlager, Fluchtwege usw. zeigen???
Für den Nordosten Afghanistans gilt dasselbe - die dortigen Stammesleute (Tadschiken, Usbeken) werden ja auch keinen Fremden ihre Geheimnisse so gerne preisgeben.

Deswegen wurde aus diesem Projekt nichts - keine Angaben und leider keine Wiederentdeckung

***
Zurück zum Titel; "Fluch von Turan": der Legende nach hatten unsere Schamanen den König Hl. Stephan und die Magyaren wegen der Bekehrung zum neuen Röm. Kath. Religion auf 1000 Jahre verflucht so dass wir Ungarn auf immer und ewig zerstritten seien. Im weiteren Sinne lastet ja dieser "Fluch" von Konflikten auf dem gesamten Lebensraum des Turan-Tigers der von der Ost-Türkei, Kaukasus, Turkestan, bis zum Xinjiang reicht und überall ziemlich instabil ist.


Geschrieben von Sesshoumaru am 18.02.2004, 18:17:

Turantiger

Der Kaspitiger wird auch als Turantiger bezeichnet. Im folgendem Ausschnitt aus meiner Homepage nenne ich diese Tigerunterart Turantiger. Hin und wieder wird er auch persischer Tiger genannt.

Zitat:
von Tiger-online.org
der Turantiger † (ca. 1970)
Für den Turantiger können als Wert für die Körperlänge"between pegs" 270 bis 290cm angegeben werden. In manchen Fällen, die wohl als Ausnahmen angesehen werden können, kann ein Turantiger bis 295cm Länge erreichen. Für die Tigerinnen kann man 240 bis 260cm als Längenmaß anführen. Man sieht also, daß im Mittel selbst große Tigerinnen nicht so groß wie relativ "kleine" Tiger werden. Für das Gewicht kann man analoge Schlußfolgerungen treffen. So werden Turantiger bis über 220 kg schwer, während Tigerinnen im Schnitt "nur" 135 kg wiegen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Für die Widerristhöhe kann man beim Turantiger etwa 84cm annehmen.


Diese Daten sind von der wissenschaftlichen Seite her in den auch heute geltenden Standardwerken genannt. Auch habe ich noch einige Daten über Fellhaarlängen auf meiner Homepage.

Ich nehme an es sollen durch diese Untersuchen mehr verhaltensspezifische Dinge geklärt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß man noch ernsthaft anatomische Daten durch die Befragungen ermitteln können wird. Aber einen Versuch ist es wert.


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD


Geschrieben von mark am 18.02.2004, 17:57:

  Kaspischer Tiger

Hat schon jemand etwas von der Caspian Tiger
Investigation gehört.

Vor geraumer Zeit haben sich Wissenschaftler aus
Iran, Russia, Azerbaijan, Georgia, Turkmenistan, Kazakhstan, Uzbekistan, Kyrgyzstan, Tajikistan and Afghanistan zusammengeschlossen um die letzen
Informationen über den Kaspischen Tiger zusammen-
zutragen.

Man möchte die Leute noch auffinden die den tiger
unmittelbar in ihrem Leben erlebt haben (Hirten,
Jäger, Militär usw) und einen unwiederbringlichen
Wissensschatz über dies Art haben.

Man versucht alle Wissenschaftlichen Daten über diesen
Tiger dingfest zu machen um wenigsten die Wissen-
schafltichen Fakten über diesen Tiger zu haben.

Es ist auf nicht mal bekannt wie groß der Caspitiger
war. (Manche sagen er hätte die größe des
Bengalischen Tigers gehabt, in Iran sagt man das er
so groß wurde wie ein Amurtiger).

Ebenfalls gibt es immer wieder Reports über spuren
Schürfungen und Sichtungen dieses ausgestorbenen
Tigers. Wahrscheinlich wird es sich dabei um ver-
wechselungen mit persichen Leoparden handeln.

Viele diese Sichtungen oder Hinweise kommen aus dem
Iran aus Afgahnistan und Türmenistan. Die Capi Tiger
Investigation möchte diesen Hinweisen proffesionel
und Wissenschaftlich nachgehen. Mann möchte jetzt
die wilden großen unwirklichen gegensten dieser Länder
proffesioneller durchforsten und sich auf die spuren
(oder letzten Spuren) dieses ausgestorben Tiger begeben.

Der Kaspische Tiger ist schon lengst zum Mythos und
Legende geworden.

Die letzten wissenschaftlich glaubwürdigen Spuren
verlaufen sich in den frühen siebzigern.

Es gibt auch Gerüchte das in Afgahnistan 1997 noch
ein turan tiger geschossen worden ist. Da stockt einen
der Atem.

Leider bekommt man von dieser Wissenschaftlichen
Orginisation keine aktuellen Daten, sie hat auch keine
E-mail Adresse auf ihrer Website.

Weis von euch einer mehr über dieses Vorhaben oder
hat einer von euch aktuelle Daten oder Infos über
den PERSICHEN Tiger.

Das es diesen angeblich gewaltigen Tiger nich mehr
gibt es für mich gleichzusetzen mit dem verlust des
sibirischen Tigers.

Den Türkländer und ehem. GUS Staaten wird jetzt
langsam bewusst was für ein wertvolles Lebewesen
sie verlassen hat. Nähmlich einer der krönenden
Schöpfungen der Natur.

Wenn ihr neue Info oder Hinweise gelesen habt, gibt
schreibt sie auf diesen Forum.

Weiße Tiger, oder irgendwelche Kirmestiger in Zoos
oder Zirkusen interssierem mich wenig. Mich interssiert
nur der fortbestand in freie Natur. Nämlich das sind
die einzigen richtigen Tiger.

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